Neuerlicher Lockdown: Amateursport kommt im November komplett zum Erliegen

Werte SuS-Freunde, liebe Mitglieder,

wie viele sicher bereits erfahren haben, gilt in der Zeit vom 2. bis 30. November ein generelles Sportverbot im Amateurbereich - und dies deutschlandweit. Sprich: Sportanlagen werden wieder gesperrt. Was am Dienstag schon weitgehend bekannt geworden war, hat die Bundesregierung gemeinsam mit den Ministerpräsidenten am Mittwoch beschlossen. Wie im März schon treffen die einschneidenden Maßnahmen vor allem auch den Freizeitbereich – und dazu zählt nun einmal auch der Sport. Es gilt, durch die Minimierung von Kontakten die dynamische Verbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Für den SuS Stadtlohn bedeutet dies, dass - wie im Frühjahr - der Spiel- und Trainingsbetrieb zumindest für den Monat November erneut komplett zum Erliegen kommt. Einzig Individualsport wie das Joggen bleibt gestattet. Ob eine Rückkehr auf die Sportplätze und in die Hallen noch in diesem Jahr reell werden wird, wird wohl erst in 14 Tagen zu beurteilen sein, wenn sich zeigt, ob die Maßnahmen greifen.

In einigen Sportarten, die den Wettkampfbetrieb wieder aufgenommen hatten, hatten die Verbände der Entscheidung der Politik schon vorgegriffen. So hatte der Westdeutsche Tischtennis-Verband beschlossen, den Spielbetrieb bis ins neue Jahr auszusetzen. Die Handballer und Fußballer wollten den Betrieb zunächst aufrechterhalten und die Entscheidung der Politik abwarten. Mittlerweile hat auch der Fußball- und Leichtathletik-Verband beschlossen, den Spielbetrieb mit sofortiger Wirkung (29. Oktober) bis zum Ende der Gültigkeit der neuen Coronaschutzverordnung (30. November) zu unterbrechen. In vielen weiteren Sportarten konnte dieses Privileg eines halbwegs geregelten Wettkampfbetriebes noch gar nicht wieder genossen werden.

Nun hat die Politik entschieden. Einem Sportverein wird somit erneut die „Seele“ genommen, das Sport treiben in der Gemeinschaft. Doch das ist in diesen Zeiten exakt leider nicht gefragt. Ich bin davon überzeugt, dass wir auch diese „zweite Welle“ gemeinsam überstehen werden. So, wie wir die „erste Welle“ im Frühjahr gemeinsam gemeistert haben. Sicher ist auch, dass es aktuell ungleich wichtiger ist, dass unsere Kinder weiter in die Schule oder in die Kita gehen können und dass unsere Wirtschaft bestmöglich unterstützt wird.

In diesem Sinne - passen Sie auf sich auf. Sobald es neue Entwicklungen gibt, werden wir umgehend darüber informieren. Allen, die bei der Umsetzung unserer Hygienekonzepte bisher so vorbildlich mitgeholfen haben, gilt ein besonderer Dank. Gerade bei den Vereinen in der Region hat die Umsetzung mit wenigen Ausnahmen vorbildlich funktioniert. Darin bestätigen uns die Fallzahlen. Zum Schluss: Auch nach dieser weiteren Phase der Krise wird sich zeigen: „Zusammen läuft mehr!“

Bleiben Sie gesund!

Wilfried Steinhage
Vorsitzender

Michael Schley
Geschäftsführer