Kreispokal: Erstrundenspiel in Rorup wird zum erwartet schweren Gang / Freilos in Runde zwei

Pokalrunde 2020/21

Die ganz großen Knüller sind zwar ausgeblieben, aber die Auslosung der ersten Runde im Fußball-Kreispokal hat einige spannende Vergleiche hervorgebracht. Ausgelost wurde in diesem Jahr unter Corona-Bedingungen intern.

Ein Lokalderby ist das Highlight der Auslosung zum Kreispokal der Saison 2020/21. Der A-Ligist FC Ottenstein empfängt am Donnerstag, 24. September, den Bezirksligisten VfB Alstätte. Einen ähnlichen Charakter ortsübergreifend hat das A-Liga-Duell zwischen dem SC Südlohn und Eintracht Stadtlohn.

Aus sportlicher Sicht den größten „Wert“ hat sicherlich der Bezirksliga-Vergleich zwischen dem FC Epe und dem SV Gescher. Ansonsten beherrschen die beliebten Vergleiche zwischen David und Goliath die erste Runde. So zum Beispiel beim Duell des B-Ligisten SC Ahle mit einem Bezirksliga-Topteam wie Vorwärts Epe.

Der C-Ligist FC Turo d’Izlo aus Gronau empfängt mit dem ASV Ellewick einen weiteren Bezirksligisten, ebenso der B-Ligist SF Graes den Bezirksligisten VfL Billerbeck. Landesligist Eintracht Ahaus muss sich beim A-Ligisten Westfalia Osterwick mit neuem Spielertrainer Mario Worms behaupten. Mit dem SV Heek (bei GW Lünten), dem SuS Stadtlohn (bei Brukteria Rorup) und dem TuS Wüllen (bei RW Nienborg) müssen sich weitere Bezirksligisten bei A-Ligisten vorstellen. Schmerzhafte Erfahrungen mit seinem Gegner machte der SuS 2011/12, damals noch als Westfalenligist, bei einer Zweitrundenniederlage.

Interessant: Mit dem ASC Schöppingen (Kreisliga A) und der SG Coesfeld (Bezirksliga) treffen zwei Teams aufeinander, die gleichsam noch Endspielgegner im Wettbewerb 2019/20 werden können. Diesen Plan kann neben dem SuS Stadtlohn auch die SpVgg Vreden durchkreuzen. Der Oberligaaufsteiger hatte aufgrund des enormen Programms in der Oberliga einen Antrag auf Freilos in Runde eins gestellt. 

In Runde zwei könnte wieder einmal der SuS Legden Gastgeber werden. Und schon im Achtelfinale könnte es am Samstag, 21. November, zum ewig jungen Duell mit dem SuS Stadtlohn, der in der zweiten Runde bei Sieg in Rorup ein Freilos genösse, kommen. Die zweite Runde wird am 22. Oktober gespielt.

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Kreispokal 19/20

Halbfinale (20. August)
SG Coesfeld 06 : SuS Stadtlohn 0:2
ASC Schöppingen : SpVgg Vreden 1:7

Endspiel (28. August in Legden)
SuS Stadtlohn : SpVgg Vreden 0:3

Kreispokal 20/21

1. Runde (24. September)

SV Eggerode : SuS Legden 0:4
FC Oldenburg : Lüdinghausen 2:3
U. Wessum : GW Hausdülmen 2:0
RW Nienborg : TuS Wüllen RWN nicht angetreten
DJK Rödder : GW Nottuln 1:4
FC Ottenstein : VfB Alstätte 4:1
Vorwärts Lette : SuS Olfen 2:7
Schöppingen : SG Coesfeld 2:3
SC Ahle : Vorwärts Epe 0:1
V. Hiddingsel : Fortuna Gronau 2:5
TuRo d’Izlo : ASV Ellewick 0:8
BW Lavesum : A. Appelhülsen ausg.
TSV Ahaus : Borussia Darup ausg.
SG Gronau : FC Oeding 2:5
GW Lünten : SV Heek 4:1
Brukt. Rorup : SuS Stadtlohn 0:1
SW Beerlage : Adler Buldern 1:0
F. Seppenrade : FC Vreden 1:0
FC Epe : SV Gescher 1:2
TuRo Darfeld : SW Holtwick ausg.
SF Graes : VfL Billerbeck
SC Südlohn : DJK Stadtlohn 4:2
W. Osterwick : Eintracht Ahaus 2:5
SuS Hochmoor : DJK Coesfeld 9:8 n.E.
Germania Asbeck : TG Almsick 6:4 n.E.
DJK Dülmen : SF Merfeld 5:7 n.E.
SF Ammeloe : TSG Dülmen 5:7 n.E.
Freilos: SpVgg Vreden

Zweite Runde (22. Oktober)

SuS Legden : SV Vreden
Union Lüdinghausen : TSG Dülmen
U. Wessum : SF Merfeld
Germania Asbeck : GW Nottuln
SuS Hochmoor : FC Ottenstein
SuS Olfen : Eintracht Ahaus
SC Südlohn : Vorwärts Epe
Fortuna Gronau : VfL Billerbeck
Turo Darfeld/SW Holtwick : ASV Ellewick
TSV Ahaus/Darup : SV Gescher
FC Oeding : Fort. Seppenrade
SW Beerlage : GW Lünten

Freilose:

SuS Stadtlohn
TuS Wüllen
SG Coesfeld
BW Lavesum/A. Appelhülsen

Pokalrunde 2019/20

Mit einem 2:0 beim Bezirksliga-Konkurrenten SG Coesfeld zieht der SuS ins Kreispokal-Endspiel ein. Die Tore gegen einen robusten und bei Standards gefährlichen, aber fußballerisch unterlegenen Gegner erzielen Maxi Wolf (36.) und Leon Kernebeck (64.). Im Anschluss verpasst Stadtlohn mehrfach die Entscheidung, Comebacker Maxi Rhein visiert in der Nachspielzeit vom Punkt noch den Pfosten an.

Damit kommt es am Samstag, 29. August, 15 Uhr, in Legden erstmals in der Geschichte des Krombacher Kreispokals zum Final-Vergleich mit dem Oberligisten SpVgg Vreden. Leider wieder nur mit begrenztem Kartenkontingent. Sämtliche Tickets, die dem SuS zur Verfügung standen, sind verteilt. Auf der Anlage gilt das Hygienekonzept des Gastgebers SuS Legden. Für die Stadtlohner Gäste ist der "große" Eingang vorgesehen, die vorgemerkten Zuschauer mögen rechtzeitig anreisen, da die Registrierung mit erhöhtem Aufwand verbunden ist. Das Gelände ist nur mit Maske zu betreten, mitzubringen ist zudem ein Ausweis. Eintritt: 5/3 Euro, es gibt keine Tageskasse.

SuS Stadtlohn : SpVgg Vreden 0:3
Tore: 0:1, 0:2 Ostenkötter (37., 69., FE); 0:3 Verwohlt (79.) - Gelb-Rote Karte: Brinkmann, Stadtlohn (68.).

Der SuS Stadtlohn startete jeweils gut in beide Spielhälften, echte Torchancen konnte er sich dabei nicht erspielen. Den Unterschied machte letztlich der Vredener Neuzugang Maximilian Hinkelmann, den die Stadtlohner Defensive kaum in den Griff bekam. Spätestens mit dem zweiten Treffer und der Gelb-Roten Karte war der Stecker beim Außenseiter gezogen. Der Unterschied zeigte sich vor allem in der Cleverness im Zweikampfverhalten und in der Handlungsschnelligkeit.

Zur ganzen Wahrheit gehört leider auch: Der erste Treffer war irregulär, da die Situation zuvor hätte abgepfiffen werden müssen. Auch gab es vor dem Elfmeter das im Spielbericht eingetragene "Halten" nachweislich nicht, wie Videoaufzeichnungen belegen. Auf der anderen Seite wurde ein klares Handspiel einer Vredener Abwehrspielers im eigenen Strafraum in Hälfte eins übersehen. Nur wenige Ausreißer einer unausgewogenen Leistung des Gespanns. Umso bemerkenswerter, dass niemand diese als eine Art Entschuldigung anführte, obwohl Grund dazu bestanden hätte. Für den Zuspruch aus Reihen der neutralen Anhänger und Fans unseres Gegners bedanken wir uns sehr. Es gab an diesem Tag sowohl einen würdigen Sieger als auch einen Verlierer, der Größe gezeigt hat.