Bruno Krumbeck Fünfter bei der DM-Jugend im Triathlon

Am Sonntag den 18.07.2021 sollten im bayrischem Schongau die deutschen Jugend Triathlon Meisterschaften stattfinden, jedoch machte das Wetter einen dicken Strich durch die Rechnung. Mit dabei auch Bruno Krumbeck vom SuS Stadtlohn.

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Bereits am Freitag sind viele der Landesverbände angereist, da es für viele ein weiter Weg zum Wettkampfort war und um die Strecken schon einmal zu besichtigen. Das Wetter war noch ok. Am Samstag standen Radfahren, Laufen und Schwimmen auf den Wettkampfstrecken an, jedoch wurde das Schwimmen für einige Athleten ins Freibad verlegt, da das Wasser des Stausees mit 14,6°C sehr kalt war.

Die für Samstagabend datierten Bayrischen Triathlon-Meisterschaften wurden bereits aufgrund der schweren Regenfälle und der starken Strömung in einen Duathlon umgewandelt. Beim Eintreffen in Schongau am Sonntag ging Bruno von einem Triathlon aus. Aber bereits das Rennen der Jugend B wurde aufgrund

der Strömung und Verschmutzung im Wasser auf einen Duathlon umgestellt, also räumen der ersten Wechselzone und Umzug zur zweiten Wechselzone in die Altstadt wo der Start des Duathlon erfolgen sollte.

Um 10 Uhr ging es dann für Bruno endlich los und der Startschuss fiel für die Klasse Jugend A, jedoch fing es kurz vor dem Start extrem an zu regnen. Den ersten Lauf absolvierte er in der zweitschnellsten Zeit. „Auch auf der Radstrecke hörte der Regen nicht auf, das wirkte sich natürlich auf die Fahrweise der ersten Gruppe aus. Die Gruppe war sehr unsicher und die Abfahrten wurden teilweise sehr langsam gefahren, der Regen war so stark, dass ich mich aufgrund vom Spritzwasser und dem Regen sogar zweimal verschluckt habe“, so Bruno Krumbeck. Er kam als sechster in die Wechselzone und wechselte nach nicht optimalem Wechsel als achter auf die Laufstrecke.

In der ersten Laufrunde fühlte Bruno bereits dass die Beine heute nicht mehr so gut sind. Auf den letzten 500 Metern der zweiten Runde konnte er allerdings noch drei Plätze gut machen und kam somit als Fünfter ins Ziel. Damit hat er das Kriterium für den Verbleib im NRW Landeskader erfüllt.

Beim Rennen der weiblichen Jugend gab es eine Serie von Stürzen am Ende einer Abfahrt vor einem Kreisverkehr, bei dem auch schon einige Jungen gestürzt waren. Daher wurde das Rennen der Damen gestoppt und alle weiteren Rennen abgesagt, da das Risiko von weiteren Stützen einfach zu groß war. Für den Veranstalter sehr schade, da die sehr gut organisierte Veranstaltung unter Corona-Bedingungen wortwörtlich ins Wasser gefallen ist.