Kader 21/22 steht: Friedrich und Santos Faria rücken auf / Micky Roßmöller verstärkt Trainerteam

Wann es wieder um Tore und Punkte gehen wird, steht noch in den Sternen. Die sportlich Verantwortlichen im SuS haben die Zeit genutzt und bereits die Weichen für die kommende Saison gestellt. Sowohl auf den Trainerposten der Ersten wir auch kadertechnisch kann frühzeitig Vollzug gemeldet werden.

Dass Stefan Rahsing auch in der Saison 2021/22 Trainer des Bezirksliga-Spitzenreiters bleibt, das stand bereits vor der Saison fest – bei Übernahme der ersten Mannschaft war eine dreijährige Vereinbarung eingegangen worden. Jetzt hat die sportliche Leitung auch mit Co-Trainer Jens Roßmöller sowie Torwarttrainer Christoph Steverding über den 30. Juni 2021 hinaus verlängert.

Eine wesentliche Rolle im Trainingsbetrieb soll schon ab Januar der neue Co-Trainer Michael Roßmöller, wie Bruder Jens ein Ex-SuSler, übernehmen. „Sobald wir wieder trainieren können, ist Micky Teil unseres Trainerteams. Er wird auch regelmäßig aktiv mittrainieren und soll der Mannschaft helfen, die Kommunikation auf dem Platz zu verbessern. In dem Bereich können wir uns noch steigern“, erklärt Stefan Rahsing. „Unser Hintergedanke ist es aber nicht, dass er auch wieder für uns spielen soll.“

Und auch der Kader bleibt ab dem 1. Juli 2021 komplett, beruflich oder studienbedingt könnte der eine oder andere kürzertreten müssen. „Wir haben mit allen Spielern des aktuellen Kaders verlängert“, erklärt der Sportliche Leiter des SuS, Markus Plate. Weder von Vereins- noch von Spielerseite spreche derzeit etwas dagegen. Mit sechs Punkten Vorsprung auf den Zeiten DJK Coesfeld belegt der SuS Stadtlohn Rang eins in der Bezirksliga 11.  

Für weitere Auffrischung werden natürlich Kräfte aus dem eigenen Nachwuchs sorgen. So sollen die beiden aktuellen U19-Landesligaspieler Luca Friedrich und Bruno David Santos Faria fix zum Kader der ersten Mannschaft gehören. Friedrich hatte bereits die Vorbereitung zur laufenden Saison mitgemacht und sammelte in Test- und Pokalspielen erste Erfahrungen bei den Senioren.

Mit somit bereits 22 Spielern ist der Kader damit schon gut aufgestellt – Stefan Rahsing schließt einen externen Zugang aber nicht aus. Nach Trendwende in der vergangenen Saison gehe es vornehmlich darum, den Stabilisierungskurs fortzusetzen. „Dabei ist ein eingespieltes Kollektiv die beste Basis – und dies mit noch reichlich Luft nach oben.“