Geschichte der SuS-Turnabteilung

Unter der Leitung von Oberturnwart Willi Kipker wurde die erste Nachkriegsriege, die systematische Lern- und Übungsstunden betrieb, geformt. Alte Geräte wurden aufgemöbelt; neben dem Seitpferd und dem Barren fand man eine kostbare Kokosmatte. Da die Turner noch ohne Unterkunft waren, milderte diese zumindest ein bisschen die blauen Flecke, die man sich beim Turnen unter freiem Himmel auf dem Betonboden des Geländes der Firma H. Hecking u. Söhne zuzog.

Die 60er Jahre

Der Grundstein, der nach dem Kriege zum Fundament in den 50er Jahren ausgebaut wurde, hielt die Basis für das nächste Jahrzent sicher: Man hatte sich rechtzeitig um die Jugend gekümmert, die nun immer mehrzum Zuge kam.

Die 70er Jahre

Die Entwicklung, die seit den ersten Anfängen immer folgerichtig und unaufhaltsam in die positive Richtung zeigte, nahm in den 70er Jahren große Dimensionen an. Die Stadt Stadtlohn gab den Turnern, durch den Bau der Dreifachsporthalle an der Burgstraße, mehr Mittel in die Hand, von denen sie vor 20 Jahren nicht zu träumen wagten.

Die 80er Jahre

Richard Heming. seit Jahren schon Leistungsträger und Leistungsförderer der Abteilung, hatte sich in kontinuierlicher, intesiver Arbeit eine Riege aufgebaut, die den Titel im 2.Bezirk des Münsterlander-Turngaues erringen konnte. Auch die Mädchenriegen konnten in diesen Jahren regen Zuwachs verzeichnen.

Die 90er Jahre bis zur Abmeldung der Oberliga Mannschaft

Nach dem Vizemeistertitel 1984 gelang dann der "große Sprung" 1988, der die Riege mit dem Titelgewinn in die Oberliga führte. Bedingt durch die beruflichen Abgänge von drei Spitzenturnern war eine Neuformierung nötig. Man zog sich in die Gauliga zurück, stieg aber schon 1991 über die Landesliga und dem Titelgewinn 1992 wieder in die Oberliga auf.

Nach vielen erfolgreichen Jahren in der Oberliga, gelang 1997 endlich der Oberliga-Titel und der damit verbundene Aufstiegstwettkampf in Bremen. Dieser unvergessliche Wettkampf war zugleich der letzte Wettkampf der bestehenden Oberliga Mannschaft. Aus beruflichen und Altersgründen löste sich die Mannschaft auf. Die Turnabteilung sollte nun voll auf den Nachwuchs bauen. Dieter Heming, Gerd Leppin sowie Hans-Gerd Heming übernahmen als Trainer das Ruder und bauten ein neues Grundgerüst aus Nachwuchsturnern auf. Die Aufgabe bei den Mädchen übernahmen Christiane Schlattmann und Katja Harmeling. Diese wurden später von Monika Mauritz, Marita Brands und Elisabeth Heming abgelöst. Letztere ist bis heute Trainerin der Mädchen.

                                                                             

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