Benefizspiel: Runde Sache vor über 1000 Zuschauern - SuS steuert die Ehrentreffer bei

Tradition schlägt Kondition
Die große technische Qualität der Traditionself um Klaus Fischer setzte sich am Freitagabend vor über 1000 Zuschauern im Hülsta-Sportpark gegen die Stadtauswahl Stadtlohns durch. Diese hatte trotzdem große Freude am Benefizspiel zugunsten des Deutschen Roten Kreuzes.

Trainer Franz-Josef Becking setzte der Schalker Traditionsmannschaft 31 Spieler entgegen. Durch die vielen Wechsel hatten die Stadtlohner am Ende auch die größere Kondition, einen Nutzen schlugen sie beim 2:5 (2:3) daraus allerdings nicht. „Das ganze Spiel ist wirklich Fair geblieben, wir sind Fußballer, die mit großem Herz spielen und Spaß am Fußball haben – und den hatten wir hier heute ganz gewiss,“ sagte ein zufriedener Klaus Fischer. Auch sein Trainerkollege war begeistert „Wir waren sehr lauffreudig und mich freut, dass wir zwei Tore machen konnten, der große Gewinner heute Abend ist aber das Rote Kreuz.“

Zusammen mit Stadtlohner Schülern zogen die Mannschaften ins gut gefüllte Stadion ein. Schalke-Maskottchen Erwin feuerte die Mannschaften dabei an und begrüßte die Spieler per Handschlag. Einen Ausfall hatte die Schalker Mannschaft schon vor dem Spiel zu beklagen. Olaf Thon verletzte sich beim Aufwärmen und konnte nicht mitspielen. Das Spiel ging schwungvoll los, Stadtlohn verbuchte die erste Chance: Ein Schuss von Eddie Hejnk ging nur knapp über das Tor. Das nahm sich Martin Max als Beispiel und zielte im Gegenzug ebenfalls knapp übers Gehäuse.

Nach einer Viertelstunde sahen die Zuschauer dann das erste Tor. Matthias Herget flankte einen Ball auf den zweiten Pfosten, wo Christian Schreier keine Mühe hatte und einköpfte. Eine sehenswerte Vorbereitung zeigte Mike Büskens acht Minuten später: Er täuschte einen Schuss an, passte aber zu Ingo Anderbrügge, der den Ball zum 2:0 für die Traditionself über den Stadtlohner Torhüter hob.

Davon ließen sich die Stadtlohner aber nicht unterkriegen. Olaf Oing sprintete über den Platz und lupfte den Ball zum 1:2 ins Tor. Sein feines Füßchen zeigte anschließend erneut Herget, der einen Freistoß aus 20 Metern direkt in den Winkel zirkelte. Aber auch hierauf hatten die Stadtlohner eine Antwort: Hadraj Can drosch den Ball aus dem Gewühl zum 2:3-Pausenstand in die Maschen.

Die Halbzeitpause nutzten die Verantwortlichen des SuS Stadtlohn, um ihren langjährigen Spieler Markus Krüchting vor großem Publikum würdig zu verabschieden. Die zweite Halbzeit ging direkt rasant los und Martin Max erzielte das 4:2. Anschließend verflachte das Spiel etwas und man konnte der Traditionself anmerken, dass das Spiel auf dem nassen Untergrund schwer fiel. Immerhin hatten sie in ihrem Kader mit Klaus Fichtel einen Spieler im Alter von 72 Jahren spielen.

Das Tor des Tages erzielte in der 62. Minute Christian Schreier. Er nahm eine Flanke mit einem Seitfallzieher direkt und erzielte damit den 5:2-Endstand. Durch die vielen Wechsel hatte Stadtlohn fortan Oberwasser aber scheiterten immer wieder am guten Schalker Stellungsspiel.

Quelle: Münsterland Zeitung

3. Artikel (3. PK):

Der Rahmen steht: Mit einer letzten gegenseitigen „Kampfansage“ haben die beiden Trainer Klaus Fischer und Franz-Josef Becking den Ball freigegeben für das Benefizspiel zugunsten des DRK-Ortsvereins (OV) Stadtlohn am Freitag ab 19.04 Uhr im Hülsta-Sportpark, Uferstraße. Den Feinschliff haben sich die Klaus Fischer Traditionself und die Stadtlohner Stadtauswahl bei letzten Trainingseinheiten am Dienstag- respektive Mittwochabend verpasst.

„Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.“ Bürgermeister Helmut Könning, gleichzeitig Vorsitzender des DRK-OV, machte gleich zu Beginn des abschließenden Pressetermins beim Unternehmen Wipa deutlich, dass die Vorfreude auf diesen Vergleich mit einigen echten Fußball-Legenden stündlich steige. Das DRK haben den Rahmen abgesteckt und verspreche einen „Familiensportnachmittag“. Bei aller sportlichen Ambition stünden der Spaß und der gute Zweck natürlich im Mittelpunkt. „Wir freuen uns über die große Unterstützung durch Sponsoren, die Stadt, die Bürgerinnen und Bürger. Nur einige Beispiele. Wir wollen einen tollen Rahmen bieten und hoffen, dass ein schöner Erlös zusammenkommt“, ergänzte Vorstandsmitglied Juliane Rehkamp.

Der Verwendungszweck ist bereits bestimmt: Während eines gemeinsamen Grillens der Stadtauswahl hatte sich Klaus Fischer persönlich vom Renovierungsbedarf an den Räumlichkeiten an der Gutenbergstraße überzeugt. Vom Neubau würden nicht zuletzt die vielen Ehrenamtlichen profitieren – egal ob Jugend, Senioren, Blutspendeteam oder auch Katastrophenschutz. „Die Räume haben Geschichte“, erinnerte Könning noch einmal an das Jahr 2015, als in den Schulungsräumen Untersuchungen von Flüchtlingen durchgeführt worden waren. Das erkannte auch Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster, der selbst den Kreis Borken in der Stadtauswahl vertreten wird, an: „In dieser Zeit haben beispielhaft viele gemeinsam angepackt. Das Spiel ist nun auch Signal und Wertschätzung für das Ehrenamt.“ Der Standort habe sich bewährt, den Räumen fehle es aber an Qualität, berichtete Könning. „Mit dem Spiel hoffen wir auf eine erste Anstoßfinanzierung für dieses wichtige Projekt“, konnte Rehkamp berichten, dass man „überall auf offene Ohren gestoßen“ sei.

Neben einem familiären Rahmen wollen beide Mannschaften natürlich auch sportlich etwas bieten. „Wir können nur offensiv“, erwarte „Mr. Fallrückzieher“ Klaus Fischer viele Tore. Auch wenn Beckings Trainerkollege Manfred Ostendorf vollkommen Recht habe, dass es am Freitag nur einen Gewinner, das DRK, gebe, so wolle er den sportlichen Vergleich schon gewinnen. „Verlieren konnte Klaus Fischer noch nie. Es macht immer noch Spaß, die Jungs zu sehen“, bestätigte Journalist und Schalke-Intimkenner Jörg Seveneick, der die Partie gemeinsam mit dem Ersten Beigeordneten Günter Wewers moderieren wird. Werner Hansch hatte kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen absagen müssen. Aufgrund der spielerischen Überlegenheit der Traditionself werde man dieser im „läuferischen Bereich weh tun“ wollen, hielt Becking augenzwinkernd dagegen. Die ersten 15 Minuten müsse man überstehen – und diese Zeit gelte es zu nutzen, so Seveneick: „So lange brauchen die Profis, um ihre Knochen zu sortieren.“

Über 550 Karten waren bis Dienstagabend bereits verkauft – Helmut Könning lud noch einmal dazu ein, für eine große Kulisse zu sorgen. Pünktlich zum Anstoß um 19.04 Uhr, den er selbst gemeinsam mit Pfarrer Jürgen Lürwer ausführen soll, solle der Hülsta-Sportpark voll sein. Auch symbolisch ein großer Rückhalt für das DRK…

Infos:

  • Im Rahmenprogramm für die gesamte Familie präsentieren sich unter anderem das Stiftungsprojekt „Schalke hilft“ des FC Schalke 04. S04-Maskottchen „Erwin“ wird ab 18 Uhr für ein Fotoshooting bereitstehen.

  • Um 17.34 Uhr werden sich in einem Vorspiel eine DJK/SuS-E-Juniorenauswahl und der Nachwuchs des FC Schalke 04 gegenüberstehen. „Sehenswert“, berichtete Klaus Fischer.

  • Einlass in den Hülsta-Sportpark ist ab 16 Uhr – nach dem Spiel lädt das DRK zu einem geselligen Ausklang (open-end) ein.

  • Eintrittskarten zum einheitlichen Preis von fünf Euro ab einer Körpergröße von 1,05 Meter werden noch am heutigen Donnerstag angeboten. Vorverkaufsstellen sind das Bürgerbüro im Stadtlohner Rathaus, das Krankenhaus Maria-Hilf, die Geschäftsstellen des SuS Stadtlohn und der DJK Eintracht Stadtlohn, die Sponsoren VR-Bank Westmünsterland Stadtlohn, Haake Technik Vreden und Wipa Stadtlohn sowie das DRK-Familienzentrum Prinz Botho. An der Tageskasse kosten die Tickets dann einheitlich 6,50 Euro.

Teams stehen
Während der abschließenden Pressekonferenz zum Benefizspiel der Stadtlohner Stadtauswahl gegen die Klaus Fischer Traditionself konnten die beiden Trainer auch ihre Kader präsentieren – vorbehaltlich von Verletzungen und kurzfristigen Verhinderungen und Zusagen.

  • Das Trainerteam der Stadtauswahl, Franz-Josef Becking und Manfred Ostendorf, nominierte folgenden 33-köpfigen Kader: Dennis Alferink, Franz-Josef Becking, Helge Bruns, Berthold Dittmann, Christian Efting, Mike Eilhardt, Can Hadraj, Otger Harks, Edmund Heijnk, Dr. Ansgar Hörster, Christoph Hollad, Wolfgang Honermann, Maik Horst, Carsten Kuckuck, Yannik Müller, Jürgen Nordkamp, Olaf Oing, Manfred Ostendorf, Markus Plate, Matthias Pennekamp, Timo Rölver, Andreas Rotherm, Georg Schellerhoff, Michael Schley, Udo Schmiing, Berthold te Vrügt, Michael Terhechte, Markus Thesing, Manfred Veldscholten, Bernd Volker, Sven Wensing, Dennis Willemsen, Lukas Wissing.

  • Klaus Fischer konnte für seine 16-köpfige Traditionself unter anderem folgende Mitspieler (in Klammern beispielhafte Erfolge) ankündigen: Frank Kurth, Ingo Pickenäcker (beide u.a. RW Essen), Klaus Fichtel (Schalker Rekordspieler), Tomasz Waldoch (Kapitän der „Meister der Herzen“ von 2001), Mike Büskens, Ingo Anderbrügge (zwei der Eurofighter von 1997), Olaf Thon (Weltmeister 1990), Martin Max (Eurofighter und zweifacher Bundesliga-Torschützenkönig), Christian Schreier (UEFA-Cup-Sieger 1988 mit Bayer Leverkusen), Matthias Herget (DFB-Pokal-Sieger 1985 mit Bayer Uerdingen), Klaus Fischer (Schalker Rekordtorschütze).  

Für einige Spieler wird es eine Reise in die Vergangenheit – zwei Beispiele: So spielte Olaf Oing selbst ab der C-Jugend für Schalke 04 und auch ein Jahr bei den Amateuren unter dem Trainer Klaus Fischer. Nach der Rückkehr zur Saison 1993/94 stieg Oing mit dem SuS Stadtlohn in die Oberliga auf und traf im ersten Jahr auf die Schalker Amateure mit Trainer Klaus Fischer. Schalke stieg in dieser Saison ab, Stadtlohn wurde als Neuling Achter. Martin Max lief vor seinem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach 1989 mit dem 1. FC Recklinghausen in der Verbandsliga zweimal im Stadtlohner Losbergstadion auf und trat dabei als Mehrfachtorschütze in Erscheinung.

2. Artikel (2. PK):

Sie wollen beide offensiv auftreten und sich nicht am Gegner ausrichten: Die beiden Trainer Klaus Fischer und Franz-Josef Becking ließen sich bei der zweiten Pressekonferenz zum Benefizspiel der Stadtauswahl gegen die Klaus Fischer-Traditionself aus der Reserve locken. Natürlich alles mit einem Augenzwinkern versehen. Am Freitag, 15. September, soll ab 19.04 Uhr im Hülsta-Sportpark, Uferstraße 35, schließlich der Spaß im Vordergrund stehen – und die gute Sache. Die Gewinner stehen bereits fest: Der Erlös kommt der Arbeit des DRK-Ortsvereins Stadtlohn zugute. Und: Die Fußballfans dürfen sich auf einige echte Fußballlegenden freuen.

„Jeder hat an diesem Tage die Chance, für die ehrenamtliche Leistung des DRK für das Gemeinwohl etwas zurückzugeben“, fühlte sich Gastgeber Ludger Hillmann, Niederlassungsleiter der VR-Bank Westmünsterland in Stadtlohn, noch einmal zurückversetzt in die Zeit des Hochwassers vor gut einem Jahr, als das DRK unermüdlich im Einsatz für die Bürger der Stadt war. An Klaus Fischer hege er persönliche Erinnerungen: „Mein erstes Bundesligaspiel habe ich im Gelsenkirchener Parkstadion erlebt und Rüdiger Abramczik und Klaus Fischer bewundert. Und: In meiner letzten Oberligasaison mit dem SuS haben wir in der Glückauf-Kampfbahn 4:1 gegen Schalkes Amateure gewonnen. Klaus Fischer musste als Trainer später sogar leider absteigen.“ Auch „Mister Fallrückzieher“ erinnerte sich daran: „Da hatte Stadtlohn einen, der konnte unheimlich weit einwerfen. Jetzt sehe ich ihn wieder. Meine jungen Wilden waren gegen diese baumlangen Kerle ohne Chance.“ Juliane Rehkamp wusste für das DRK zu berichten, dass „aktuell unheimlich viele Strippen gezogen werden“ und der Einsatz aller Beteiligten eine „tolle Wertschätzung für uns“ sei.

Und Wertschätzung drückte auch Klaus Fischer aus, als er einige Namen nannte, die in seiner Elf – „sofern sich keiner mehr verletzt“ – auflaufen werden: Weltmeister Olaf Thon wird ebenso die Schuhe schnüren wie Mike Büskens, Martin Max oder auch Ingo Anderbrügge und Jiri Nemec, allesamt Mitglieder der legendären Eurofighter von Schalke 04, die vor exakt 20 Jahren den UEFA-Cup gewannen. Aber auch das ältere Semester wie Klaus Fichtel und Klaus Fischer selbst werde die Mannschaft verstärken. Beeindrucken lassen wollte sich das Stadtlohner Trainergespann Franz-Josef Becking und Manfred Ostendorf nicht: „Wir werden uns schon was einfallen lassen“, kündigte Becking einen schlagkräftigen Kader von rund 30 Mann – Gelernte und eher Ungelernte - und zwei Übungseinheiten im Vorfeld an. Sicher hätten allein Bürgermeister Helmut Könning und Pfarrer Jürgen Lürwer einen Stammplatz im Feld: Sie führen schließlich den Anstoß aus. Moderieren wird den Abend eine weiter Legende: Werner Hansch, dem Günter Wewers auf Seiten der Stadtlohner assistieren wird – auch wenn er wahrscheinlich „mehr Auswechslungen denn Torschützen“ verkünden werde. Dafür habe man im Tor mit Dirk Wörmer einen Europameister – wenn auch im Billard.

Initiator Heinz Schlüter spüre eine unheimliche Hilfsbereitschaft und viele innovative Unternehmen, die dieses Spiel unterstützten: „Da merkt man, wozu Stadtlohn als Sportstadt in der Lage ist. Wir rennen überall offene Türen ein.“ Ob sich etwas an dem Umstand ändern wird, dass die Traditionself noch ungeschlagen ist, sei letztlich nicht entscheidend.  Juliane Rehkamp lud abschließend noch zur Blutspende an diesem Freitagabend (14.30 bis 20 Uhr) und am Sonntag (12 bis 17 Uhr) in der St. Anna-Realschule, Klosterstraße 38, ein: „Dort können sich alle informieren und mit Karten eindecken.“

 

Info: Das Vorspiel zu diesem Benefizspiel bestreiten Nachwuchsmannschaften der DJK und des SuS gegen den FC Schalke 04. Eintrittskarten sind zum einheitlichen Preis von fünf Euro ab einer Körpergröße von 1,05 Meter im Vorverkauf erhältlich. An der Abendkasse kosten die Karten 6,50 Euro. Vorverkaufsstellen sind das Bürgerbüro im Stadtlohner Rathaus, das Krankenhaus Maria-Hilf, die Geschäftsstellen des SuS Stadtlohn und der DJK Eintracht Stadtlohn, die Sponsoren VR-Bank Westmünsterland Stadtlohn, Haake Technik Vreden und Wipa Stadtlohn sowie das DRK-Familienzentrum Prinz Botho. www.drk-stadtlohn.de

1. Artikel (1. PK):

Vor fast genau 20 Jahren feierte der FC Schalke 04 seinen einzigen internationalen Titel  - 1997 gewannen Olaf Thon, Jiri Nemec oder auch Mike Büskens in Mailand den UEFA-Cup. Am Freitag, 15. September, könnte der eine oder andere dieser „Eurofighter“ im Stadtlohner hülsta-Sportpark an der Uferstraße zeigen, was er heute noch drauf hat. Dann stellt sich die königsblaue Klaus Fischer-Traditionself einer Stadtauswahl, bestehend aus Stadtlohner Persönlichkeiten, ehemaligen Fußballern und Sponsoren, im Rahmen eines Benefizspiels. Der Erlös kommt der Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes in Stadtlohn zugute. Erste Infos gab es in einem Pressegespräch, das an keinem besseren Termin wohl hätte stattfinden können: 04.04., 15.04 Uhr. So war es klar, dass der Anstoß im September auch um 19.04 Uhr erfolgen wird. „Mister Fallrückzieher“ Klaus Fischer persönlich wird ab sofort den Kontakt zu früheren Schalker Recken und Freunden vergangener Tage aufnehmen: „Wir werden in jedem Fall eine schlagkräftige Mannschaft zusammenstellen.“ Darauf würden sich auch Franz-Josef Becking und Manfred Ostendorf, die die Stadtauswahl betreuen werden, einstellen. „Auch wenn der Spaß und der gute Zweck natürlich im Vordergrund stehen - wir wollen auch sportlich ein guter Gegner sein“, kündigte Becking an.

Dass man bei allen Beteiligten – so auch bei den Sponsoren VR-Bank Westmünsterland, Haake Technik GmbH und Wipa Werkzeug- und Maschinenbau GmbH – offene Türen eingerannt habe, bestätigte Bürgermeister Helmut Könning, selbst Vorstand im DRK-Ortsverband: „Mir kam die Idee beim Auftritt der Traditionself im letzten Jahr in Gescher. Das DRK erhält allein deshalb schon so großen Zuspruch, weil der Verein alle Bürgerinnen und Bürger unterstützt.“ Auch deshalb freue sich der Initiator Heinz Schlüter, dass man „Hand in Hand“ ein tolles Familienfest auf die Beine stellen könne. Niemand, den man um Unterstützung gebeten habe, hätte „lange gezögert“. „Feuer und Flamme“ sei auch das Organisationsteam beim DRK, erklärte Vorstandsmitglied Juliane Rehkamp: „Das ist das natürlich noch ein Päckchen drauf auf unser schon volles Programm. Aber: Für uns alle ist das eine ganz besondere Wertschätzung.“ Sie konnte auch berichten, dass einige Mitglieder des Orts- und Kreisverbands auch bei jedem Schalker Heimspiel Sanitätsdienst in der Arena verrichteten. Das Spiel sehe man als „Startschuss“, um die Infrastruktur an der Gutenbergstraße zu modernisieren. „Da muss dringend etwas passieren.“

Zum nächsten Pressegespräch kurz vor den Sommerferien werde Klaus Fischer schon einige konkrete Auswahlspieler benennen können. Auf die Frage Beckings, auf welche Spielzeit man sich einigen solle, hatte er eine sportliche Antwort parat: „Bis wir gewonnen haben!“ Und: „Gegrätscht wird nicht!“ Übrigens: Die Stadtauswahl werden allein „nicht-öffentlich trainieren“. Ursprünglich war die Partie für Samstag, 16. September, angedacht. Doch da hatte Fischer selbst berechtigte Bedenken: „Wir kennen doch den Bundesligaspielplan noch nicht. Was ist, wenn Schalke spielt – und dann noch zuhause?!“ Die Wahrscheinlichkeit am Freitag sei gleichsam geringer. Das war einleuchtend. Zudem könne man so auch die besondere Atmosphäre am Abend genießen.

Vorverkauf

Das Vorspiel zu diesem Benefizspiel bestreiten Nachwuchsmannschaften der DJK und des SuS gegen den FC Schalke 04. Eintrittskarten zum einheitlichen Preis von fünf Euro ab einer Körpergröße von 1,05 Meter werden erstmals im Rahmen eines kreisweiten DRK-Leistungsvergleichs in der Innenstadt während des „Stadtlohner Frühlings“ (22./23. April) angeboten. An der Abendkasse kosten die Karten 6,50 Euro.

Vorverkaufsstellen sind im Anschluss an den „Stadtlohner Frühling“ das Bürgerbüro im Stadtlohner Rathaus, das Krankenhaus Maria-Hilf, die Geschäftsstellen des SuS Stadtlohn und der DJK Eintracht Stadtlohn, die Sponsoren VR-Bank Westmünsterland Stadtlohn, Haake Technik Vreden und Wipa Stadtlohn sowie das DRK-Familienzentrum Prinz Botho.

Vorstandsmitglieder des DRK und des SuS sowie Sponsorenvertreter präsentierten gemeinsam mit Klaus Fischer (8.v.l.), Bürgermeister Helmut Könning (9.v.l.), Initiator Heinz Schlüter (7.v.l.) und dem Stadtauswahl-Trainerteam Franz-Josef Becking (r.) und Manfred Ostendorf (10.v.l.) die Idee dieses Benefizspiels zugunsten des DRK-Ortsvereins in Stadtlohn.

Als Trainer der Schalker Amateuren spielte der Torjäger schon gegen Stadtlohn.

Klaus Fischer kennt Stadtlohn.

Klaus Fischer bringt viele Fußballlegenden mit nach Stadtlohn.

Viele Stadtlohner setzen sich für die gute Sache ein.

Autogramm wurden natürlich auch gegeben.

Präsentiert wurden auch die Trikots der Stadtauswahl von der Firma Liang.

Auch Anekdoten wurden kundgetan.

Die noch dezimierte Stadtauswahl hat ihre erste Einheit bestritten.