Einsatz für den guten Zweck: Ü40 gewinnt erstmals den Wanderpokal in Hamburg

Erneut nahm der SuS Stadtlohn mit zwei Altherrenauswahlen am Benefizturnier für gehandicapte Kinder und Jugendliche der Wilhelmsburger Altherren-Auswahl (WAHA) in Hamburg teil. Die Ü40 konnte dabei gar das Turnier zum ersten Mal gewinnen, die Ü32 scheiterte in der Vorrunde nur knapp.

Die Senioren (Ü40) bei der 28. Veranstaltung der WAHA taten sich am Freitagabend schwer. Waren es in den zwölf Vorrundenspielen noch 44 Tore, gab es in den Halbfinals nicht eine Bude zu bejubeln. Neunmeterschießen mussten her, ehe die Finalisten feststanden. Der VfL Güldenstern Stade (3:1 gegen VfB Kirchhellen) und der SuS Stadtlohn (3:2 gegen den SV Schermbeck) zogen in das Finale ein. Dort war Stadtlohn die bessere Elf, hatte in Keeper Christian Efting und Olaf Oing die besten Akteure auf dem Feld. Olaf Oing und Stephan Weise trafen zum letztlich ungefährdeten 2:0-Erfolg. Olaf Oing wurde zudem zum besten Spieler des Turniers gewählt. Platz drei holte sich der VfB Kirchhellen gegen Schermbeck. In der Vorrunde hatte sich der SuS gegen Kirchhellen (3:0), die Gastgeber (0:0) und die Seevetaler Allstars (2:1) als Gruppensieger durchgesetzt. Zum Einsatz kamen Christian Efting, Eddy Heijnk, Thomas Brüning, Joachim Lösing, Mark van Almsick, Olaf Oing, Stephan Weise, Michael Schley, Manfred Ostendorf und Ali Thies.

Am Samstag hatte die Ü32 das Halbfinale schon vor Augen. Doch nach zwei Niederlagen gegen die späteren Finalisten FC Süderelbe und Buxtehude Calcio reichte es nur zu Gruppenrang drei. Es spielten: Christian Efting, Björn Bockhorn, Joachim Lösing, Till Robers, Thomas Brüning, Mario Schriever, Matthias Böing, Thorsten Böing, Jens Schriever.

Ausblick:

Wenn das kein Grund zum Feiern ist. An diesem Freitag und Sonnabend, 4. und 5. Januar, veranstaltetet die Wilhelmsburger Fußball-Altherren-Auswahl (WAHA) von 1967 zum 40. Mal ein Fußball-Hallenturnier für den guten Zweck. Wie gewohnt rollt der Ball in der großen Sporthalle an der Dratelnstraße in Wilhelmsburg. Das Turnier gilt alle Jahre wieder als Start in die Hamburger Hallensaison der Fußballer. Mit dabei sind gleich zwei Teams des SuS Stadtlohn – Ü40 am Freitagabend und Ü32 am Samstagnachmittag.

Dank des ehrenamtlichen Einsatzes der Vereinsmitglieder und der Schiedsrichter vom Bezirksschiedsrichterausschuss (BSA) Harburg wird der Spendentopf für lerngeschwächte und behinderte Kinder des Stadtteils weiter gefüllt werden. Leckeres vom Grill und Fass gehören wie immer dazu, das Gleiche gilt für selbstgebackenen Kuchen und frischen Kaffee, der von den Spielerfrauen kredenzt wird.

Start des Turniers ist am Freitag um 18 Uhr mit dem Turnier der Ü40-Senioren. Acht Mannschaften kämpfen zum 28. Mal um den Siegerpokal. Den Ursprung des Turniers bildete vor 40 Jahren das Altherrenturnier, das am Sonnabend ausgetragen wird. Erster Anstoß ist um 13 Uhr, der Sieger steht gegen 18 Uhr fest. Auch in diesem Jahr haben wieder zehn spielstarke Mannschaften gemeldet. „Es sind spannende und technisch schöne Spiele zu erwarten“, sagt Pressesprecher Oliver Bauer.

Nach dem Turnier wird es ebenfalls spannend, denn zum ersten Mal wird in der neuen Pausenhalle gegenüber der Sporthalle zur Players Night gerufen.

Ausnahmslos alle Einnahmen der beiden Turniere kommen dem Spendenfonds der Wilhelmsburger Altherren-Auswahl zugute. In den 51 Jahren seit der Vereinsgründung 1967 sind mehr als eine Million Euro zusammen gekommen. „Unser Turnier ist wieder der Auftakt für unsere Aktivitäten im neuen Jahr zu Gunsten lerngeschwächter und gehandicapter Kinder im Stadtteil Wilhelmsburg. Dafür danken wir allen unseren Spendern, Förderern und Mitgliedern ganz herzlich“, so Oliver Bauer.

2018 hatte der SuS Stadtlohn mit einer gemischten Mannschaft am Ü32-Turnier teilgenommen (Foto). Dabei wurde das Halbfinale nur knapp verpasst. Das Team gewann dabei gegen den späteren Turniersieger FC Süderelbe.