16. Spieltag: Serie hält auch gegen den starken Mitabsteiger

Cihan Bolat schießt SuS zum 1:0-Sieg
Ein enges Spiel mit nur wenig Torchancen auf beiden Seiten lieferten sich SuS Stadtlohn und der SC Roland. Für die Entscheidung sorgte erneut der SuS-Torjäger.

Die Entscheidung beim vierten Sieg in Serie des des SuS Stadtlohn im Spiel gegen den SC Roland fiel nach einer Stunde durch einen schön herausgespielten sehenswerten Treffer. Patryk Niedzicki leitete den Angriff ein. Er brachte den Ball auf der rechten Seite zu Mario Worms und der leitete das Spielgerät direkt weiter in den Strafraum zum mitgelaufen Chan Bolat. Und der Torjäger traf mit einer Direktabnahme zum 1:0 ins lange Eck. Der Ball prallte von Pfosten hinter die Torlinie.

SuS-Trainer Rob Reekers war zufrieden. „Das war eine intensive Partie gegen einen guten Gegner. Wir haben uns in den 90 Minuten nicht viel Chancen erarbeiten können, waren aber sehr effektiv im Abschluss. Die drei Punkte nehmen wir gerne mit. Das Spiel hätte auch unentschieden enden können.“

Nach vorsichtigem Beginn auf beiden Seiten entwickelte sich in der ersten Halbzeit eine ausgeglichene Parte mit kaum Torraumszenen. Beide Abwehrreihen standen sicher und ließen nichts zu. SuS-Schlussmann Sören Stauder musste erst nach 19 Minuten bei einem Fernschuss von Konstantinos Papadopoulos eingreifen und wehrte den Ball zur Ecke ab.

Kurz vor der Pause rettete Stauder dann mit einer Fußabwehr gegen Jannik Tödtmann, der nach Zuspiel von Rouven Tünte allein vor dem Tor auftauchte. Der SuS Stadtlohn kam erst in den letzten Minuten durch Luca Ehler und Mario Worms zu Gelegenheiten, die aber nichts einbrachten.

In Abschnitt zwei fand der SuS besser in die Partie und kam auch zu Chancen. Zunächst verpasste Ehler im Strafraum Hereingabe von Worms nur knapp, dann wurde der Nachschuss von Michael Roßmöller von der Strafraumgrenze durch einen Abwehrspieler geblockt. In der 85. Minute hatte Worms den zweiten SuS-Treffer auf dem Fuß. Steil geschickt setzte er den der den Ball aus spitzem Winkel knapp über das Tor.

 

Quelle: Münsterland Zeitung

Ausblick:

Zum Rückrundenauftakt kommt es zum Vergleich zweier Oberligaabsteiger, die sich im Aufwind befinden. Der SuS Stadtlohn empfängt den SC Roland von 1962. Durch den Abstieg der „Roten" aus der Oberliga kommt es in der Westfalenliga nun zum Beckumer Derby mit der SpVg. Roland ist tatsächlich der Ortsname – und das betont man auch. Taufpate für die Siedlung zwischen Beckum und Neubeckum war ein Zementwerk. Der Aufstieg der „Roten" begann just zu der Zeit, als es mit den „Blauen" bergab ging. Denn eigentlich repräsentierte die SpVg die Sportstadt Beckum auf hohem Amateurniveau. So liefen sich der SuS Stadtlohn und die Spielvereinigung schon mehrfach in Ober-, aber vor allem in der früheren Verbandsliga über den Weg. Nun hat die vergangene Saison den Zweiklassenunterschied wettgemacht und beide Teams aus Beckum in einer Klasse zusammengeführt.

Ziel des SC war es vor der Saison, den „Betriebsunfall“ wieder zu beheben. Angesichts der Qualität im namhaften Kader hatte wohl niemand so recht damit gerechnet, dass es Roland in der vergangenen Oberligasaison erwischen sollte. Trainer Robert Mainka hatte zwar einige Abgänge nach dem Abstieg zu verzeichnen, die Liste der Neuen kann sich allerdings auch sehen lassen. So kam mit Martin Fuhsy (SC Herford) der Westfalenliga-Torjäger schlechthin zum SC, aus der Regionalliga folgte Manuel Rasp dem neuen Trainer (SC Verl).

Die erste Serie verlief mäßig, bei aller Qualität war die Anzahl an Unentschieden zu hoch, um größere Sprünge zu machen. Aber: Roland hat erst dreimal verloren. Der Trend ist positiv: So konnte zuletzt Spitzenreiter Gievenbeck bezwungen werden. In der vergangenen Oberligaspielzeit gewann der SC Roland beide Partien deutlich (2:0/3:0).

Der SC Roland 1962 in der Saison 2017/2018

Spielort: Kunstrasen Roland, Vorhelmer Straße 441, 59269 Beckum
Platzierung im Vorjahr:
 Platz 16 in der Oberliga
Saisonziel:
 oben mitspielen

Torwart: Florian Ernst, Arne Kampe.
Abwehr: Timo Achenbach, Daniel Feldkamp, Nick Grieswelle, Pascal Koopmann, Berekat Oduncu, Sebastian Stroemer.
Mittelfeld: Emir Demirdag, Hasan Dere, Konstantinos Papadopoulos, Manuel Rasp, Rouven Tünte, Bernhard Venker, Jonas Westmeyer.
Angriff: Sherif Alassane, Djaniny Cleitson Dos Santos Tavares, Martin Fuhsy, Nujin Hassan, Lars Schröder, Dastin Szymanski, Jannik Tödtmann.
Trainer: Robert Mainka – Co-Trainer: Udo Hauschild.

Zugänge: Martin Fuhsy (SC Herford), Manuel Rasp (SC Verl), Djaniny Cleitson Dos Santos Tavares (Hammer SpVg), Rouven Tünte (SV Rödinghausen), Jannik Tödtmann, Hasan Dere (beide SC Verl II), Arne Kampe (SV Lippstadt), Nujin Hassan (SV Rödinghausen II).
Abgänge: Serdar Erdogmus (Delbrücker SC), Vadim Thomas (SC Herford), Maximilian Wüst (Sportfreunde Siegen), Samet Davulcu, Diyar Kaplan, Viktor Erhardt, Michael Krahn  (alle Ziel unbekannt), Petrick Piontek (FC Gütersloh), Sotirios Stratacis, Michael Oscislawski (beide BSV Schüren), René Wessels (SG Liesborn/Diestedde), Frederic Westergerling (SV Lippstadt), Pascal Koopmann (Borussia Münster).

www.scroland.de