Haupt- und Leichtathletikstadion hülsta-Sportpark

Hauptstadion und Heimat der Leichtathleten und Läufer: Der "hülsta-Sportpark" wurde vor rund 40 Jahren als erster echter Rasenplatz der Stadt erbaut. Ursprünglich trug das Stadion den Namen Losbergstadion. Im Jahre 2006 wurde es umbenannt in den "hülsta-Sportpark". Im Sportpark finden die Heimspiele unserer Oberligamannschaft statt. Dort befindet sich auch das Sportheim "Kiek es drin", in dem nach den Westfalenligaspielen geklönt, gefeiert und manchmal auch über unnötige Niederlagen "getrauert" werden kann. Ebenfalls dort untergebracht sind in einer geräumigen Kabine die Schiedsrichter. Seit dem Jahr 2008 ist im Obergeschoss, in dem auch die Mannschaftssitzungen stattfinden, der Stadtlohner Billardclub beheimatet. Neben den Oberligaspielen nutzen die Leichtathlethik-, Lauf- und Triathlonabteilung das Stadion sehr rege. Im Jahr 2007 konnte mit Hilfe der Firma hülsta die Weitsprunganlage modernisiert werden, ein Jahr später folgte die Einrichtung einer Hochsprunganlage. Im Herbst 2010 wurde dann mit dem Neubau eines modernen Umkleidekomplexes mit neuen sanitären Anlagen in direkter Nachbarschaft des Sportheims begonnen. Dieses wurde im Frühjahr 2011 eingeweiht. Im zuvor bestehenden Kabinentrakt hat nach Umbau die Lauf- und Leichtathletikabteilung eine neue Heimat gefunden. Für die ständige Pflege zeigt sich mit hohem Engagement auch die Altherrenabteilung des SuS verantwortlich.

Der "hülsta-Sportpark" fasst 4500 Zuschauer und war zweimal restlos ausverkauft: Im Mai 2006 bei einem Benefizspiel einer Stadtauswahl gegen den Bundesligisten FC Schalke 04 und im April 2014 beim Westfalenpokal-Halbfinale gegen den Drittligisten SC Preußen Münster. Die 500 Zuschauern Platz bietende Haupttribüne ist übrigens mit echten Sitzbänken des Gelsenkirchener Parkstadions versehen. Unseren emsigen Altherren sei Dank!

Der Eingangs- und Kassenbereich wurde im Zuge der Umbenennung des Losbergstadions in "hülsta-Sportpark" im Jahr 2006 neu gestaltet.

Einladend: Der im Zuge der Stadionumbenennung 2006 von Losbergstadion in hülsta-Sportpark neu gestaltete Eingang mit den Kassenhäuschen.
Das modern wie gemütlich eingerichtete Sportheim "Kiek es drin" hat sich zu einem beliebten Treffpunkt des SuS-Sportgemeinde entwickelt.

Der Blick in den Sportpark: Die Haupttribüne (r.) wurde in 2008 dank des großen Engagements der Altherrenabteilung mit Sitzbänken des ehemaligen Gelsenkirchener Parkstadions ausgestattet. Dort finden nun 500 Besucher Platz.

Auch die Gegengerade wurde mittlerweile mit einigen Sitzbankreihen versehen. Das weite Rund bietet den zahlreichen Gönnern und Sponsoren des Vereins eine optimale Gelegenheit, sich zu präsentieren und die Verbundenheit zum Verein auszudrücken.

Einer echten Belastungsprobe wurde das Stadion im Sommer 2006 unterzogen, als der FC Schalke 04 zum dritten Mal nach 1981 und 1982 zu einem Freundschaftsspiel mit Stars wie Ebbe Sand und Lincoln angereist war. Der Benefiz-Vergleich gegen die Stadtlohner DJK/SuS-Auswahl, die zwischenzeitlich 2:0 (Endstand: 2:2) führte, zog rund 6000 Zuschauer an. Die ersten beiden Vergleiche des SuS gingen in den 80er-Jahren noch mit 1:7 und 1:6 verloren. 2004 siegte Bayer Leverkusen dort gegen die Auswahl in einem weiteren Benefizspiel mit 6:0. Mitte der 90er-Jahren führte im damaligen Losbergstadion Borussia Mönchengladbach ein Testspiel gegen den schwedischen Europapokalsieger IFK Göteborg durch. In den Jahren zuvor war das Stadion zweimaliger Gastgeber eines Vorbereitungsturniers mit europäischen Spitzenmannschaften wie dem 1. FC Köln mit unter anderem Toni Polster, Bayer Leverkusen mit unter anderem Bernd Schuster, Hearts of Midlothian oder auch Twente Enschede. Erinnerungen wurden an das Ende der 60er-Jahre wach, als der Hamburger SV gegen eine Militärauswahl mit seinen Stars wie Uwe Seeler und Charly Dörfel auf der Asche des Berkelstadions aufgelaufen war.

Jüngstes Highlight war neben dem Oberligaaufstieg im April 2014 das Westfalenpokal-Halbfinale gegen den Drittligisten vom SC Preußen Münster (1:3) vor 4500 Zuschauern.

Die Sprecherkabine wurde 2008 ebenfalls durch die Altherren komplett umgestaltet und modernisiert - sämtlich ausgerichtet auf die Anforderungen der damals noch aktiven NRW-Liga - der SuS stand 2008 kurz vor dem Aufstieg in diese, musste aber dem VfB Hüls verdient den Vortritt lassen -, die heute bereits wieder der beliebten Oberliga Westfalen gewichen ist. In dieser war der SuS von 1994 - der Aufstieg gelang im Zuge der Ligastrukturreform als Tabellendritter der Verbandsliga 1993/94 nach einem 2:2 beim SC Herford - bis 2004 beheimatat. Im Sommer 2005 verpasste der Verein den direkten Wiederaufstieg am letzten Spieltag ähnlich unglücklich wie er ein Jahr zuvor nach fragwürdigen Ergebnissen in der Schlussphase des letzten Spieltags der Oberliga abgestiegen war. Der Aufsteiger Delbrück siegte in der vierten Minute der Nachspielzeit gegen Paderborn II, Stadtlohns 0:0 in Erlinghausen reichte dem Tabellenführer damit nicht mehr. Ein Jahr zuvor war der Klassenerhalt nach dem 3:0 gegen den SC Hassel nach denkwürdiger Aufholjagd in der Rückserie eigentlich perfekt - bis die Kunde kam, dass der Aufstiegsaspirant VfL Bochum II im Wissen des unaufholbaren 8:0 des Mitkonkurrenten Arminia Bielefeld II gegen ein sich aufgebendes Eintracht Rheine eine 3:1-Führung binnen acht Minuten beim Stadtlohner Mitkonkurrenten SF Siegen II noch mit 3:4 buchstäblich "abschenkte" - der SuS war damit doch abgestiegen, Siegen gerettet. Seitdem war der SuS wieder etabliertes Mitglied der Verbands-/Westfalenliga.

Im Sommer 2014 kehrte der SuS unter Trainer Alfred Nijhuis als souveräner Meister der Westfalenliga 1 in die Oberliga Westfalen zurück und wurde auf Anhieb Tabellensiebter. Das Westfalenpokal-Halbfinale gegen Preußen Münster vor ausverkauftem Haus rundete das erfolgreichste Jahr der jüngeren Geschichte der Seniorenfußballer ab. Im Sommer 2015 ließen die A-Junioren den Aufstieg in die Westfalenliga folgen.

Die Sprecherkabine
Heute finden Stadionsprecher "Bubi" Meiss sowie die Pressevertreter (Print, Rundfunk und TV) in der großen Sprechkanine auf der Haupttribüne optimale Arbeitsbedingungen vor.

Der "alte" Kabinentrakt wird heute primär von den Lauf- und Leichtathleten sowie den Platzwärten genutzt. Das moderne Umkleidegebäude wurde im Frühjahr 2011 eingeweiht.

Der "Zahn der Zeit" nagte am Kabinentrakt des Losberstadions einschließlich der sanitären Einrichtungen. Der Komplex war bereits mit dem Stadionneubau vor vier Jahrzehnten geschaffen worden. Heute sind dort nach Umbau die Läufer und
Leichtathleten des SuS mit Lager- und Besprechungsräumen beheimatet.
Verein und Stadt hatten reagiert: In direkter Nachbarschaft zum Sportheim "Kiek es drin" (l.) sind 2010/11 ein modernes Umkleidegebäude mit vier Kabinen (je zweimal 25 und 40 Quadratmeter) sowie sanitäten Anlagen, die sowohl von außen als auch vom Sportheim aus betreten werden können, entstanden.
Im Obergeschoss führt die wachsende Freizeitsportabteilung des Vereins ihre erweiterten Angebote durch.
Diese dringend erforderliche Baumaßnahme schließt sich nahtlos an die Modernisierung des hülsta-Sportparks an. Bereits seit einigen Jahren kann die moderne Weit- und Hochsprunganlage genutzt werden. Eine Laufbahnsanierung wurde im Jahr 2011 realisiert.
Geschichte pur: Für das leibliche Wohl der Besucher wurde einst auf der "Verpflegungsmeile" am Kopf des Sportparks gesorgt. Der Pavillion konnte trotz des Anbaus an das heutige moderne Sportheim an seinem bisherigen Standort verbleiben.
Der toten und gefallenen Mitglieder des Vereins wird am Ehrenmal zu Beginn der Gegengeraden gedacht.
Für einen Familiensportverein ist der großzügige Kinderspielplatz neben dem Ehrenmal obligatorisch.
Um den heutigen Anforderungen an eine moderne Spielstätte gerecht zu werden, befinden sich direkt vor dem Stadion rund 200 PKW- sowie Fahrradstellflächen in ähnlicher Größenordnung. Insgesamt reiht sich der Sportpark in das Naherholungszentrum Losberpark mit moderner Reit- und Tennisanlage nahtlos ein. Unser Sportheim "Kiek es drin": Hier wird nach den Spielen gefachsimpelt und geklönt. Auch sonst lässt sich dort sehr gut feiern.

Unser Sportheim "Kiek es drin": Hier wird nach den Spielen gefachsimpelt und geklönt. Auch sonst lässt sich dort sehr gut feiern.