Vereine der Oberliga Westfalen - Spielzeit 2016/17

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die Vereine der Oberliga Westfalen vor. Aktuelle Infos gibt es zudem in der Rubrik „Fussball News/Neues aus der Oberliga“).

Weitere Infos und Portraits: www.oberliga-westfalen.de

Oberliga Westfalen 2016/17 (Staffelleiter Reinhold Spohn)
TuS Erndtebrück (Absteiger Regionalliga)
DSC Arminia Bielefeld II
SV Westf. Rhynern
Hammer SpVg.
FC Gütersloh 2000
SC Roland Beckum
SuS Neuenkirchen
FC Eintracht Rheine
SuS Stadtlohn
ASC Aplerbeck 09 Dortmund
SpVgg. Erkenschwick
TuS Ennepetal
SV Lippstadt
SC Paderborn 07 II
TSV Marl-Hüls
SC Hassel (Westfalenliga 1)
FC Brünninghausen (Aufsteiger Westfalenliga 2)
1. FC Kaan-Marienborn (Aufsteiger Westfalenliga 2)

Mit zwei Vereinen, die in der Oberliga komplett Neuland betreten, startet die Saison 2016/17 in der Vorzeigeliga des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW). Für die beiden Aufsteiger aus der Westfalenliga 2, FC Brünninghausen und 1. FC Kaan-Marienborn, beginnt am ersten Spieltag eine neue Zeitrechnung. Bereits entscheidend mitgeprägt hat hingegen der Aufsteiger aus der Staffel 1, der SC Hassel, diese Spielklasse. Nach acht Jahren kehren die Gelsenkirchener zurück. Nach einem Jahr in der Regionalliga West zurück ist der TuS Erndtebrück. Das Quartett misst sich mit einigen gestandenen Oberligisten, die die Regionalliga ins Visier genommen haben, aber auch mit Traditionsvereinen, die sich nach einem Umbruch neu erfinden müssen. Eine spannende Mischung!

DSC Arminia Bielefeld II
Die zweite Mannschaft des Zweitligaaufsteigers fungiert als U23 als Übergangsmannschaft zwischen Jugendbereich und Profifußball. Die größten Erfolge waren die Aufstiege in die Regionalliga in den Jahren 2004 und 2010. Großes Pech hatte das Team in der Spielzeit 2013/14, als man als Oberligameister nicht aufsteigen durfte, weil die eigene Profimannschaft über die Relegation in einem Herzschlagfinale gegen Darmstadt 98 den Gang in die Dritte Bundesliga antreten musste. Zwischen erster und zweiter Mannschaft eines Vereins müssen zwei Spielklassen liegen. Die vergangene Saison schloss die Arminia letztlich im gesicherten Mittefeld ab – auch weil man auswärts wenig erfolgreich war.

Spielort: Bezirkssportanlage Rußheide, Mühlenstraße 121, 33607 Bielefeld
www.arminia-bielefeld.de

Abgänge: Christopher Balkenhoff (SV Lippstadt 08), Nico Bartling, Jannis Wehmeier, Aytürk Akgül (beide SC Herford), Christian Will (SV Rödinghausen), Nico Schneck (Jahn Regensburg), Konstantinos Papadopoulos (Roland Beckum), Charalampos Prokopios Chantzopoulos (FC Gütersloh), Siyabend Akgül, Nujin Hassan (beide Ziel unbekannt).
Zugänge: Janik Brosch, Nino vom Hofe (beide SC Herford), Benedikt Pytlik (SV Rödinghausen), Noor Al-Tamemy (Lüneburger SK), Ahmet Aydincan (SC Paderborn 07 II), Christopher Rump (FC Gütersloh), Danilo Evangeliste de Souza (SV Lippstadt08), Allan Firminia Dantas, Bastian Schreiber, Fynn Hagen Rausch-Bönki, Armend Salihi (alle eigene Jugend). 

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SV Westfalia Rhynern
Auch in der abgelaufenen Saison ist die Westfalia weiter aus dem Schatten des „großen Nachbarn“ Hammer SpVg herausgetreten. Mehr noch: Man hat ihn nachhaltig überholt. Die Transferposse um den Hammer Neuzugang Felix Frank (SV Rödinghausen), der ursprünglich schon von Rhynern präsentiert worden war, wird die gute Nachbarschaft nicht unbedingt gefördert haben. Der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte war die Meisterschaft in der Westfalenliga 1 im Jahre 2010, verbunden mit dem Aufstieg in die mittlerweile wieder abgeschaffte NRW-Liga. Die Entwicklung ging weiter: 2014/15 klopfte man am Papenloh lange an das Tor zur Regionalliga. Im Jahr darauf holte man nach schwachem Start zu einer starken Aufholjagd aus.

Spielort: Sportplatz Am Papenloh, Am Sportplatz 20, 59069 Hamm
www.westfalia-rhynern.de

Abgänge: Joachim Mrowiec (Hammer SpVg), Andrei Lorengel (TuS Wiescherhöfen), Kevin Messner (SVE Heessen), Markus Maier (BSV Menden), David Schmidt (Bockum-Hövel), Christoph Debowiak (FC Brünninghausen), Thorben Menne (Karriereende), Jannick Kastner (Ziel unbekannt).
Zugänge: Michael Wiese (RW Ahlen), Xhino Kadiu (FC Kray), Lucas Arenz (RW Essen), Leon Gensicke (SuS Kasiserau), Jawad Foroghi (FC Iserlohn), Mücahit Kücükyagci (RW Ahlen II), Muhammed Doganalp Cakir (Preußen Münster U19), Marvin Buchta (Ratinger SpVg), Besmir Rada (SC Paderborn 07 U19), Jonas Michler, Marius Michler, Georgios Gkikas (alle eigene Reserve).

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TuS Erndtebrück
Der TuS Erndtebrück ist nachhaltig zum Konkurrenten der Sportfreunde aus Siegen herangewachsen. Erstmals konnte das Team aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein im Jahr 2000 auf sich aufmerksam machen, als es den Aufstieg in die Verbandsliga schaffte. In der Saison 2010/11 wurde der TuS vorzeitig Meister und erreichte die damalige NRW-Liga. Weiter ging es in der Oberliga Westfalen: In der Spielzeit 2014/15 stieg Erndtebrück sogar in die Regionalliga West auf. Außerdem qualifizierte man sich für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals, in der man auf den Bundesligisten Darmstadt 98 traf (0:5). Es folgte die sofortige Rückkehr in die Oberliga, in der man einen erneuten Anlauf unternehmen wird. Hinter dem sportlichen Aufschwung steht nicht zuletzt die Unterstützung durch das Erndtebrücker Eisenwerk.

Spielort: Pulverwaldstadion, Jahnstraße 6, 57339 Erndtebrück
www.tus-erndtebrueck.de

Abgänge: Leon Hammel (FSV Frankfurt), Daniel Schaal (SC Verl), Ridvan Balci (Fortuna Düsseldorf II), Laurenz Wassinger (RW Ahlen), Thomas Ziegler (SpVg Olpe), Luis Stephan, Özgür Öncü (beide SSV Langenaubach), Luigi Campagne (Neustrelitz), Lukas Staszewski (SV Schameder), Sascha Leicher (RW Hünsborn), Marius Kröner, Ryo Kaminishi, Robin Schmidt  (alle Ziel unbekannt).
Zugänge: Xhuljo Tabaku (1. FC Köln II), Nino Saka (SG Wattenscheid 09), Jacub Przybylko (FC Schalke 04 II), Mirhad Mehanovic (Bratstvo Gracanica/Bosnien),  Nermin Ibrahimovic (VfR Mannheim), Kenta Tamura (SF Düren), Shogu Iwamoto.

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SC Hassel
Der SC Hassel 1919 blickt wie viele Traditionsvereine im Ballungszentrum Ruhrgebiet auf eine bewegte Vergangenheit zurück. In der Saison 1944/45 hatte der Verein seinen größten Erfolg, als er in der damaligen höchsten Liga (Gauliga Westfalen) spielte. Von 1987 bis 1991 spielte man in der drittklassigen und ab 2000 in der viertklassigen Oberliga Westfalen – und prägte diese Staffel somit entscheidend mit. Seit der Saison 2007/08 agierte der SC Hassel in der Verbandsliga Westfalen, der heutigen Westfalenliga, aus der der SC 2011 sogar in die Landesliga abstieg – mit direkter Rückkehr. 2016 erfolgte der Wiederaufstieg in die Oberliga. Die Meisterschaft in der Westfalenliga 1 wurde dabei in überzeugender Manier vollzogen. Als „Belohnung“ bestreitet der SC am Freitagabend auch das Eröffnungsspiel der neuen Oberligaspielzeit.

Spielort: Stadion am Lüttinghof, Lüttinghofstraße 3, 45896 Gelsenkirchen
www.sc-hassel1919.de

Abgänge: Marco Lukas (SSV Buer).
Zugänge: Marcel Titz, Jonas Schmidt (beide SC Hassel); Marvin Schurig (Spvgg. Erkenschwick), Sven Thormann (FC Brünninghausen), Ramazan Enes Colak (Wuppertaler SV).

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Hammer SpVg.
Die „Rotblusen“ haben eine bewegte Geschichte hinter sich. Der Westfalen-Meister von 1920 als Hammer SV von 1904 war Mitglied der Regionalliga West 1967, der damalig zweithöchsten Spielklasse. In jüngerer Vergangenheit pendelte man überwiegend zwischen Verbands- und Oberliga. Gleich viermal wurde die Spielvereinigung Meister der Verbandsliga: 1966, 1980, 1993 und 2006. Im Sommer 2012 ging es als Vizemeister der Westfalenliga 1 gemeinsam mit dem SV Lippstadt zurück in die Oberliga. Nach wenig zufriedenstellenden Jahren wurde der Kader zur neuen Saison wieder einmal neu aufgestellt: Eine Reihe von Neuzugängen aus der Regionalliga machen das Team für viele Experten zu einem der Favoriten auf den Aufstieg. Doch diese Vorschusslorbeeren eilten den Hammern schon oft voraus. Bewusst hält man rund um die EVORA-Arena den Ball flach.

Spielort: EVORA Arena, Jürgen-Graef-Allee 4, 59065 Hamm
www.hammerspvg.de

Abgänge: Semih Yigit (1. FC Kaan-Marienborn), Dimitar Nikolov (Bulgarien), Emre Demir (TSG Sprockhövel), Haris Kahric (Lüner SV), Niklas Rieker (Westfalia Herne), Dennis Morcinkowski (SV Brackel), Tayfun Cakiroglu (SuS Stadtlohn), Ouly Hugues Fortune Magouhi (BSV Rehden), Serdar Yigit (YEG Hassel), Jannik Prinz (Werner SC), Roman Maciejak (Polen), Michael Kaminski (eigene Reserve), Serafettin Sarisoy, Durim Feta, Damir Kurtovic, Michael Strzys, Amadeus Piontek (alle Ziel unbekannt).
Zugänge: Philip Faderl (Fortuna Düsseldorf II), Dalibor Gataric, Danijel Gataric (beide Wuppertaler SV), David Loheider, Felix Frank (beide SV Rödinghausen), Mike Pihl, Philipp Sandhowe (beide Roland Beckum), Joachim Mrowiec (Westfalia Rhynern), Rene Lindner, Damir Ivancicevic (beide RW Ahlen), Manuel Dieckmann (Eintracht Rheine), Felix Fuchs (SuS Neuenkirchen), Mergim Deljiu, Mühacid Tunc (beide eigene Reserve), Simon Schliewe, Andre Born, Yasin Acar (alle eigene Jugend).

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FC Gütersloh 2000
Der FC Gütersloh 2000 ist der Nachfolgeverein des erfolgreichen FC Gütersloh, der 1978 gegründet worden war. Größter Erfolg war zunächst die Westfalenmeisterschaft im Jahr 1984. Ein rasanter Auf- und Abstieg folgte in der 90er-Jahren: In der Saison 1994/95 schaffte der FCG als Oberliga-Meister den Aufstieg in die Regionalliga. Es folgte der Durchmarsch in die Zweite Bundesliga, in der sich der FC drei Spielzeiten hielt. Nach dem Abstieg 1998/99 musste der Verein noch während der Regionalligasaison 1999/2000 Insolvenz anmelden. Es folgte der Neuanfang in der Oberliga mit Zwischenstation in NRW- und Westfalenliga. Die finanziellen Probleme blieben aber stets erhalten: So war auch die abgelaufenen Spielzeit lange nicht gesichert, der Verein stellte sich medienwirksam wieder einmal neu auf. Dennoch: Einen Umbruch konnte der FC nicht verhindern. Prominentester Neuzugang ist gewiss Ex-Profi Fatmir Vata an der Außenlinie.

Spielort: Heidewaldstadion, Heidewaldstraße 27, 33332 Gütersloh  
www.fcguetersloh.com

Abgänge: Janis Kraus (SV Lippstadt 08), Nico Schürmann (Delbrücker SC), Lasse Fischer-Riepe, Thomas Specht (beide SC Paderborn 07 II), Samy Benmbarek (Preußen Münster II), Marc Birkenhake (Viktoria Rietberg), Ufuk Basdas (FC Nieheim), Florian Kraus (Victoria Clarholz), Christopher Rump (Arminia Bielefeld II), Waldemar Jurez (Preußen Espelkamp), Dastin Szymanski, Vadim Thomas (beide Roland Beckum), Hendrik Müller (Karriereende), Sedekia Haukambe, Christian Schröer, Sherif Alassane (alle Ziel unbekannt).
Zugänge: Turgay Gemicibasi, Amir Tahiri (beide SF Siegen), Radoslaw Libera (MKS Swit Nowy Dwor/Polen), Jannis Flaskamp (RW Mastholte), Hüseyin Demir, Berkay Yilmaz (beide SC Verl U19), Cherhat Kaval (Westfalia Wickede), Ardian Ibrahimi (Hammer SpVg II), Saban Kaptan (Roland Beckum), Sinan Aygün (SV Rödinghausen II), Charalampos Chantzopoulos (Arminia Bielefeld II), Don Niketta (SpVg Beckum), Serge McNichol (Chelmsford City/England), Muhammed Bulut (Inegölspor), Matic Predanic (SV Neuhof), Exauce Andzouana (TSV Marl-Hüls), Khalil Rilane (vereinslos).

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SC Roland Beckum
Bis in die 2000er-Jahre hinein stand der SC Roland von 1962 ganz im Schatten des Nachbarn SpVg. Beckum. Dank des Engagements eines großen Personaldienstleisters folgte dann ein rasanter Aufstieg – parallel zum Fall der Spielvereinigung: 2007 holte man die Meisterschaft in der Kreisliga A. Über die Bezirk- und Landesliga gelang 2011 der Durchmarsch in die Westfalenliga 1. Im Jahre 2012 qualifizierte sich die Mannschaft für die wieder eingeführte Oberliga Westfalen, in der man sich von Beginn an im oberen Drittel etabliert hat. So auch in der abgelaufenen Spielzeit. Die personelle Entwicklung lässt vermuten, dass man schrittweise höhere Ziele ins Visier nimmt. Das wird auch offen propagiert.

Spielort: Sportplatz Roland, Vorhelmerstraße 445, 59269 Beckum-Roland
www.scroland.de

Abgänge: Marcel Todte (SV Lippstadt 08), Sven Höveler (SpVg Beckum), Temel Hop (SpVgg Bad Pyrmont), Saban Kaptan (FC Gütersloh), Christopher Sander (SV Hilbeck), Mike Pihl, Philipp Sandhowe (beide Hammer SpVg), Rene Wessels (Karriereende), Sebastian Sumelka, Ogün Gümüstas, Viktor Erhardt, Guy Franklin Luyindula, Nuri Dönmez (alle Ziel unbekannt).
Zugänge: Frederic Westergerling (SV Lippstadt 08), Vadim Thomas, Dastin Szymanski (beide FC Gütersloh), Konstantinos Papadopoulos (Arminia Bielefeld II), Sebastian Stroemer, Timo Achenbach (beide RW Ahlen), Daniel Feldkamp (Spvgg. Erkenschwick), Florian Ernst (VfL Theesen), Maximilian Wüst, Jonas Westmeyer (beide Preußen Münster U19).

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SuS Neuenkirchen
Wie einige andere Oberligisten setzte auch der SuS in der 2000er-Jahren, als sich viele Traditionsvereine aus den höheren Amateur-Etagen verabschiedeten, zum Aufschwung an. Im Jahr 2005 gelang wegen des besseren Torverhältnisses gegenüber der TSG Dülmen der Aufstieg in die Verbandsliga Westfalen 1. 2011/12 qualifizierte sich der SuS als Tabellensechster für ein Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die wieder eingeführte Oberliga Westfalen – und gewann dieses mit 3:2 gegen den TuS Hordel. 3522 Zuschauer waren im ersten Oberligaspiel überhaupt gegen den Nachbarn Rheine dabei – ein neuer Rekord für die „wiederbelebte“ Oberliga Westfalen. Seitdem beeindruckt das Team aus dem Kreis Steinfurt mit einer bemerkenswerten Konstanz. Man hat mittlerweile einen festen Platz in der zweiten Reihe eingenommen – auch dank geringer Fluktuation.

Spielort: Waldstadion am Haarweg, Haarweg 40, 48485 Neuenkirchen
www.sus-neuenkirchen-fussball.de

Abgänge: Felix Fuchs (Hammer SpVg), Michael Egbers (SV Mesum), Maximilian Mümken (pausiert), Erhan Toylular (Ziel unbekannt).
Zugänge: Moritz Uphoff (SV Mesum), Marvin Holtmann (Preußen Münster II), Mirko Janning (FC Eintracht Rheine U19), Joshua Roß, Marvin Egbers (beide eigene Jugend).

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FC Eintracht Rheine
Der FCE ist der Nachfolgeverein des VfB Rheine, in dessen Fußstapfen man 1994 nach Fusion mit der SG Eintracht Rheine stieg – in der Verbandsliga. Es folgten viele Jahre in der Oberliga. 2007/08 verpasste die Eintracht die Qualifikation für die neu geschaffene NRW-Liga. Somit spielte der Verein in der nunmehr sechstklassigen Westfalenliga 1 weiter. Die dritte Vizemeisterschaft nach 2009 und 2011 führte zur Oberliga-Rückkehr mit einem Sieg im Relegationsspiel der Westfalenliga-Zweiten gegen den FC Brünninghausen, den man nunmehr wiedertrifft. Der größte Erfolg des Fusionsvereins war aber sicher der Westfalenpokalsieg 2002/03 – in der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde unterlag der FCE dem Zweitligisten VfB Lübeck nach Verlängerung. In der Oberliga zählt Rheine zu den festen Größen. Fundament ist nicht zuletzt eine gute Vernetzung in der Region und eine nachhaltige Jugendarbeit, die immer wieder vollwertige Talente hervorbringt.

Spielort: OBI Arena, Bentlager Weg 40, 48431 Rheine
www.fcerheine.de

Abgänge: Rafael Figueiredo (ASC Schöppingen), Manuel Dieckmann (Hammer SpVg), Alexander Noack (SC Altenrheine), Kemel Koussaybani, Christopher Strotmann (beide SV Mesum).
Zugänge: Leon Tia (Preußen Münster II), Marco Bensmann, Florian Quabeck (beide Emsdetten 05), Stephane Sylla (Mqabba FC/Malta).

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SuS Stadtlohn
Der SuS Stadtlohn hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten die führende Position im westlichen Münsterland erarbeitet – auch dank nachhaltiger Nachwuchsarbeit. Nachdem man 1982/83 fast in die Bezirksliga abgestiegen war, stieg die nahezu unveränderte erste Mannschaft im Jahr darauf in die Verbandsliga auf. Am letzten Spieltag der Saison 1993/94 reichte ein Remis beim SC Herford, um als Dritter im Zuge einer Regionalliga-Reform erstmals in die Oberliga Westfalen aufzusteigen. Dort hielt er sich bis zum Ende der Saison 2003/04. Weitere zehn Jahre dauerte es, bis der SuS erstmals Meister der Westfalenliga 1 wurde. Ebenso in diese Saison fiel das Westfalenpokal-Halbfinale gegen Preußen Münster vor 4500 Zuschauern. Nach starkem erstem Jahr rettete sich das Team in der abgelaufenen Saison noch einmal - letztlich souverän. Doch: Den nächsten großen Umbruch konnte das nicht aufhalten.

Spielort: hülsta-Sportpark, Uferstraße 35, 48703 Stadtlohn
www.sus-stadtlohn.de

Abgänge: Andre Hippers, Kai Erning, Andre van den Berg, Timo Brillert (alle Eintracht Ahaus), Josse Gerick (DSC Wanne-Eickel), Daniel Neustädter (RW Oberhausen), Marius Borgert (DJK Eintracht Coesfeld), Kadir Gökyar (YEG Hassel), Daniel Klein-Günnewick (ASV Ellewick), Seyit Ersoy (SV Horst 08), Timo Grabowsky (bleibt ausgeliehen an GW Nottuln), Christoph Fork (tritt kürzer), Christian Erwig (SC Reken), Marco Leimbach (SF Graes), Essad Terziqi (beide Ziel unbekannt).
Zugänge: Sören Stauder (RW Ahlen), Cihan Bolat (Gümüshanespor), Tayfun Cakiroglu, Durim Feta (beide Hammer SpVg), Tugrul Aydin (DSC Wanne-Eickel), Can Ucar (FSV Duisburg), Georgios Efthimiou (KFC Uerdingen), Leon Beeke, Marcel Rietfort, Robin Ring (alle eigene Jugend).

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FC Brünninghausen
Mit dem Meister der Westfalenliga 2 bekommt der ASC Dortmund Konkurrenz aus der Nachbarschaft. Erst im Jahre 2009 stiegen die Brünninghäuser ungeschlagen in die Landesliga auf. Zwei Jahre später wurde die Mannschaft Landesligameister und schaffte den Sprung in die Westfalenliga. In dieser spielte sich der FC schnell in die Spitze vor. Nach einem sechsten und einem fünften Platz gelang dem FC in der Saison 2015/16 der Aufstieg in die Oberliga nach einer Serie von sieben Siegen in Folge zum Saisonende. Dabei überholte die Mannschaft noch den lange Zeit führenden 1. FC Kaan-Marienborn, der zu Beginn der Siegesserie der Dortmunder noch zwölf Punkte Vorsprung auf ebenjene Mannschaft hatte. Das Besondere: Gleich zum Auftakt kommt es am Samstagabend erstmals in der Oberliga zum Dortmunder Stadt-Derby!

Spielort: Stadion Am Hombruchsfeld, Am Hombruchsfeld 71, 44225 Dortmund
www.fcb-1927.com

Abgänge: Daniel Czysch (TSG Herdecke), Philipp Sprenger (SV Brackel), Sven Thormann (SC Hassel), Waldemar Schöner (Rather SV), Daniel Limberg (VfL Schwerte), Danilo Labarile, Alex Rotgang (TSC Eintrach Dortmund), Mehmet Ayaz, Samir Hammouda (alle SV Hohenlimburg), Sven Kabath (Ziel unbekannt).
Zugänge: Alen Terzic (FSV Werdohl), Julián Uclés Martinez (CSV Bochum), Christoph Debowiak (Westfalia Rhynern), Leon Enzmann (TuS Ennepetal), Adil Elmoueden, Aif Et (beide Borussia Dröschede).

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ASC 09 Dortmund
Erst ab dem Jahr 2003, verbunden mit dem Aufstieg in die Landesliga, machten sich die Aplerbecker auch auf überkreislicher Ebene einen Namen. Drei Jahre später folgte noch einmal der Abstieg. In der folgenden Spielzeit 2006/07 gelang aber der direkte Wiederaufstieg, dem ein Jahr später der Durchmarsch in die Verbandsliga Westfalen 2 folgte. 2014 reichte es zum erstmaligen Aufstieg in die Oberliga Westfalen – in einem Kopf-an-Kopf-Rennen konnte am letzten Westfalenliga-Spieltag der Konkurrent 1. FC Kaan-Marienborn noch abgefangen werden. Mit dem Oberligaaufstieg hat sich der ASC 09 als Traditionsverein nun endgültig seinen Status als die Nummer eins im Dortmunder Amateur- Fußball erarbeitet. Mit dem FC Brünninghausen erwächst nun aber Konkurrenz auf Augenhöhe. Diesen Weg will man fortbeschreiten. Dazu muss insbesondere die Defensive stabilisiert werden, um mehr Konstanz ins Spiel zu bekommen.

Spielort: Waldstadion, Schwerter Straße 238, 44287 Dortmund
www.asc09dortmund.de

Abgänge: Rafik Halim (TuS Eichlinghofen), Alihan Kurgan (Holzwickeder SC), Christian Werner (Karriereende), Sebastian Tiszai, Dino Dzaferoski (alle Ziel unbekannt).
Zugänge: Daniel Schaffer (RW Ahlen), Philipp Rosenkranz (SpVg Erkenschwick), Christof Tielker, Jeffrey Malcherek (beide Mengede 08/20), Lasse Strotmann (SG Finnentrop), Ermias Simatos (Kirchhörder SC), Robin Rosowski (Hombrucher SV), Orkun Koymali (Preußen Münster U19), Jan-Patrick-Friedrich, Maxi Podehl (beide TSC Eintracht Dortmund U19).

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SpVgg. Erkenschwick
Westdeutscher Meister 1965 und 1968, Westfalenmeister 1967, 1968, 1981 und 1987, Deutscher Amateur-Vizemeister 1969: Die Liste der (frühen) Erfolge des Gründungsmitglieds der Oberliga West ist enorm. Die Spielvereinigung spielte jahrelang in der 2. Liga West und in der damaligen Regionalliga. Drei Jahre gehörte die Spielvereinigung der Zweiten Bundesliga an. In den 90er-Jahren setzte ein sportlicher und finanzieller Abstieg ein. Seit 2012 ist man wieder erfolgreiches Mitglied der Oberliga. Dreimal qualifizierte man sich in der Folge sportlich für die Regionalliga – verzichtete allerdings aus finanziellen Gründen auf den Startplatz. Wohl auch finanzielle Aspekte führten für den aktuellen Vizemeister im Sommer 2016 auch zum Ausverkauf. Der Kader musste komplett neu aufgestellt werden – vornehmlich mit sehr jungen Akteuren.

Spielort: Stimbergstadion, Stimbergstraße 175, 45739 Oer-Erkenschwick
www.spvgg-erkenschwick.de

Abgänge: Stefan Oerterer, Lukas Opiola, Christoph Kasak, Deniz Batman, Nils Eisen (alle TuS Haltern), Tim Forsmann, David Basile (beide TSV Marl-Hüls), Philipp Rosenkranz (ASC Dortmund), Julian Sammerl (Preußen Münster II), Marvin Schurig (SC Hassel), Arda Nebi (SF Siegen), Lukas Walter, Stefan Grummel, Tim Kilian, Gerard Lubkoll, Kevin Kokot, Mirko Eisen, Marcel Müller, Matthias Szatka (alle Ziel unbekannt).
Zugänge: Enes Coemez, Okan Solak (beide Hedefspor Hattingen), Muhamed Demir, Denis Konarski, Pascal Schulze-Knop (alle SV Zweckel), Tolga Cengelcik, Emre Kosgin (beide SV Horst-Emscher), Ivan Benkovic (SG Wattenscheid 09), Yekta Yildiz (VfR Krefeld-Fischeln), Niko Hawich (BV Langenbochum), Maximilian Kuznik (1. FC Mönchengladbach), Dennis Weßendorf (Westfalia Herne), Fürkan Saritas, Janik Bröker, Gerard Lubkoll (alle SG Wattenscheid 09 U19), Lukas Abulhanov (Fortuna Düsseldorf U19), Luca Fabian Schulz (ETB SW Essen U19), Semih Demiroglu (RW Oberhausen U19), Leeroy Boatey (TuS Ennepetal), Marvin Kröger, Timur-Can Güven (beide eigene Jugend).

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1. FC Kaan-Marienborn
Mit dem 1. FC Kaan-Marienborn kommt nicht nur ein Neuling, sondern auch der jüngste Verein in die Oberliga Westfalen. Gegründet wurde der Verein am 1. Juli 2007. Dabei wurde die Fußballabteilung des seit 1886 bestehenden TuS 1886 Kaan-Marienborn übernommen. Die fulminante Entwicklung wurde fortan nicht allein durch die Förderung durch die örtliche Maschinenfabrik Herkules forciert. 2008 ging es in die Landesliga und zwei Jahre später in die Westfalenliga. Dort erreichte die Mannschaft bereits in der ersten Saison den dritten Platz. Über das Entscheidungsspiel gegen den Vizemeister der Westfalenliga 1, Delbrücker SC, konnte im Juni der vorerst größte Erfolg der jungen Vereinsgeschichte mit dem Aufstieg in Westfalens erste Amateurliga gefeiert werden. Damit ist die Stadt Siegen nach dem Aufstieg der Sportfreunde weiter mit einem Team auf diesem Niveau vertreten – und der TuS Erndtebrück darf sich weiter über ein Derby freuen.

Spielort: Sportplatz Kaan-Marienborn, Im Breitenbachtal, 57074 Siegen
www.fc-kaan.de

Abgänge: Michael Kügler, Daniel Schnittchen (beide SV Ottfingen), Bastian Sellau (Nümbrecht), Alexander Ecker (Karriereende), Steve Sam (SSV Langenaubach), Patrick Stock (Ziel unbekannt).
Zugänge: Serdar Yigit (Hammer SpVg), Daniel Waldrich, Arthur Tomas (beide TSV Steinbach), Dawid Krieger (ZFC Meuselwitz), Janis Kipping, Enrico Balijaj, Oktay Düzgün (alle eigene Reserve).

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TuS Ennepetal
Noch als TuS Milspe sorgte der Fusionsverein – gegründet 1954 – in der Landesliga West Ende der 40er-Jahre für Furore auf höchster deutscher Amateur-Ebene. Danach wurde es ruhig um den TuS – bis zum nachhaltigen Engagement eines lokalen Schraubenherstellers. In den 2000er-Jahren setzte beim TuS ein sportlicher Aufschwung ein. Im Jahre 2007 gelang der Aufstieg in die nunmehr sechstklassige Landesliga, ehe zwei Jahre später der Sprung in die Westfalenliga 2 gelang. Als Tabellenvierter der Saison 2011/12 qualifizierte sich die Mannschaft für die wieder eingeführte Oberliga Westfalen. Besondere Aufmerksamkeit lenkt der Verein jedes Jahr zu Pfingsten auf sich, wenn im Bremenstadion die Stars von morgen antreten: Beim „U19-SPAX-Cup“ waren unter anderem Jürgen Klinsmann, David Beckham oder auch Fernando Torres schon aktiv. In der Oberliga hat sich der TuS „oben auf dem Berg“ mittlerweile etabliert.

Spielort: Bremenstadion, Bremenplatz 33, 58256 Ennepetal
www.tus-ennepetal.de

Abgänge: Marc Schröter (SV Schermbeck), Leon Enzmann (FC Brünninghausen), Thomas Jan Marus (TuS Wengern), Haris Elezovic (FC Wetter), Leeroy Boatey (Spvgg Erkenschwick).
Zugänge: Tim Dosedal (SV Schermbeck), Stefan Siepmann (SW Essen), Musa Sefay (FSV Werdohl), Ozan Simsek (TSG Sprockhövel U19), Kevin Ropiak (TSG Sprockhövel), Hozan Ahmad (Auslandsaufenthalt beendet), Leonhard May, Ilyas Kurnaz, Aaron Kuhlmann (alle eigene Jugend), Renan Augusto Teixeira.

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SV Lippstadt 08
Der SV ist 1997 aus den Vereinen Teutonia 08 und Borussia 08 Lippstadt, der unter anderem die Rummenigge-Brüder hervorgebracht hat, hervorgegangen. Bereits im ersten Jahr nach der Fusion stieg der SV 08 in die Oberliga Westfalen auf, welcher er bis 2008 angehörte. Dann verpasste man die Qualifikation für die neu gegründete NRW-Liga. 2011/12 und 2012/13 marschierte der Spielverein glatt durch bis in die Regionalliga – der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Nach nur einem Jahr kehrte Lippstadt in die Oberliga zurück. Die Rückkehr in die Regionalliga hat man beim SV weiter ins Auge gefasst. Im Vorjahr musste man als dritter Bewerber Siegen und Sprockhövel noch den Vortritt lassen. Versäumtes soll mittelfristig nachgeholt werden. Personell, organisatorisch und infrastrukturell sind die Weichen gestellt – und im Sommer überzeugte sich „Kalle“ Rummenigge mit dem FC Bayern in seiner Heimat persönlich von der stolzen Entwicklung.

Spielort: Stadion „Am Bruchbaum“, Wiedenbrücker Straße 83, 59555 Lippstadt
www.svlippstadt08.de

Abgänge: Lennart Büse, Steffen Hinne-Schneider (beide SuS Bad Westernkotten), Jonas Drees, Moritz Zimmermann (beide Hövelhofer SV), Danilo Evangelista de Souza (Arminia Bielefeld II), Roberto Fichera (SpVg Beckum), Frederic Westergerling (Roland Beckum), Christopher John, Marcel Höttecke (beide Karriereende), Dominik Lausch (rückt ins Trainerteam auf), Josip Majic (SC Paderborn 07 II).
Zugänge: Arne Kampe, Felix Bechtold (beide RW Ahlen), Christopher Balkenhoff (Arminia Bielefeld II), Janis Kraus (FC Gütersloh), Marcel Todte (Roland Beckum), Marcel Rump (SC Paderborn II), Shahin Faridonpur (FC Etzella Ettelbrück/Luxemburg), Paolo Maiella, Marcel Brylka, Valentin Henneke, Cafer Yörük und Julius Goldstein (alle eigene Jugend).

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SC Paderborn 07 II
Für die Reserve des Bundesligaabsteigers ist es die zweite Saison in der Oberliga Westfalen. Die erste Mannschaft war in der Saison 2000/01 selbst noch Mitglied der damals vierthöchsten Spielklasse und stieg dann aber wieder in die Regionalliga auf – auch dank eines engagierten Mäzens, dem Gründer der Möbelhaus-Kette Finke. 2005 und 2009 stieg die Profimannschaft in die Zweite Bundesliga auf. Der Bundesligaaufstieg 2013/14 war der größte Erfolg in der insgesamt über alle Fusionen 100-jährigen Vereinshistorie. Die U23 wurde vereinsintern erst mit der Rückkehr in die Zweite Bundesliga als Unterbau gestärkt und war zunächst in der Verbands- und Westfalenliga beheimatet. Durch den Umstand, dass das Profiteam von der Bundes- in die Dritte Liga durchgereicht wurde, musste nun auch der Unterbau neu organisiert werden. Der SC geht künftig als U21 an den Start. Der Name soll dabei auch zum Programm, das moderne Nachwuchsleistungszentrum noch stärker eingebunden werden.

Spielort: Sportzentrum Breite Bruch, Neuenbekener Straße 25, 33104 Paderborn-Marienloh
www.scp07.de

Abgänge: Marcel Rump (SV Lippstadt 08), Fatih Üstün (Hessen Kassel II), Till Neumann (KSV Baunatal), Ahmet Aydincan (Arminia Bielefeld II), Sefkan Kaynak, Malte Bandowski (beide Delbrücker SC), Hendrik Müller, Emanuel Yanik (beide BV Bad Lippspringe), Till Brinkmann, Aykut Soyak (beide eigene Profis), Safet Abaz, Denis Saric, Mustafa Dogan, Robert Totzeck, Mateusz Szlenk (alle Ziel unbekannt).
Zugänge: Josip Majic (SC Paderborn 07 II), Lasse Fischer-Riepe (SV Lippstadt 08), Dominik Soethe (Hövelhofer SV), Thomas Specht (FC Gütersloh), Paul Nitsch, Max Teipel, Manfredas Ruzgis, Alex Wall, Julian Linnemann, Mateusz Szlenk, Lukas Jostmann (alle eigene Jugend).

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TSV Marl-Hüls 1912
Eng verbunden mit dem Namen Fritz Szepan erlebte der TSV in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg eine erste Blütezeit. 1954 wurden die „Blauen Funken“ Westfalenmeister und in der Folge auch Deutscher Amateurmeister. Es folgte der Niedergang von höchstem deutschem Amateurniveau bis in die Bezirksliga – einhergehend mit dem Niedergang des Bergbaus. Der Aufstieg seit 2010 von der Bezirksklasse an wurde im Sommer 2015 mit der Meisterschaft in der Westfalenliga 2 gekrönt. Die Messlatte wurde gleich ein wenig höher gelegt, dabei aber auch stets der eigene Nachwuchs im Auge behalten. Mit dieser Balance soll es in Richtung oberes Drittel gehen. Wie im Vorjahr kommt Marl-Hüls die Ehre zuteil, das Eröffnungsspiel bestreiten zu dürfen: am Freitag am Loekamp gegen den Nachbarn SC Hassel!

Spielort: Loekampstadion, Loekampstraße 36, 45770 Marl-Hüls
www.tsv-marl-huels.de

Abgänge: Norman Jakubowski (SG Wattenscheid 09), Maurice Kühn (Westfalia Herne), Torsten Stondzik (DSC Wanne-Eickel), Henning Witjes (FC Marl), Alexander Thamm (Trainer eigene Reserve), Felix Sadlowski (Karriereende), Exauce Andzouana (FC Gütersloh).
Zugänge: Rafael Hester (BSV Rehden), David Basile, Tim Forsmann (beide Spvgg Erkenschwick), Frederic Engbert (SG Wattenscheid 09 U19), Justin Mingo (RW Oberhausen II) Pierre Nowitzki (SV Horst-Emscher).

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Umfrage unter den Trainern:

Immer wieder fallen die gleichen Namen, wenn die Trainer der Fußball-Oberliga ihre Favoriten nennen. Unterschiedlich sind da die Ziele der Teams.

Daniel Rios (ASC 09 Dortmund): TuS Erndtebrück, dazu die Teams, die oben waren: SC Roland, SV Lippstadt. Auch Westfalia Rhynern und Arminia Bielefeld II sehe ich vorne. Wir wollen in einer engen Liga so schnell wie möglich 40 Punkte erreichen.

Alen Terzic (FC Brünninghausen): Westfalia Rhynern, SV Lippstadt, SC Roland, TuS Erndtebrück. Wir peilen nur den Klassenerhalt an.

Florian Schnorrenberg (TuS Erndtebrück):  Lippstadt, Westfalia Rhynern, Arminia Bielefeld II und den SC Roland sehe ich als Favoriten. Ich weiß, wir werden oft genannt. Wenn wir auch nach sechs Wochen zum Kreis zählen, bin ich froh. Denn wir wollen oben mitmischen.

Zoui Allali (Spielvereinigung Erkenschwick): Wir haben zurzeit andere Sorgen als Favoriten – Jedenfalls sind SV Lippstadt, Rhynern, Hamm und Erndtebrück zu nennen. Wir haben nur zwei Leute aus dem alten Kader behalten. Unser Durchschnittsalter ist 20. Unser erstes Ziel heißt, ein Tor zu erzielen, unser zweites zu null zu spielen und unser drittes zu gewinnen. Irgendwann dann kommt der Klassenerhalt.

Carsten Droll (SC Roland): Die Liga ist sehr ausgeglichen. Die aufgerüstete Hammer Spielvereinigung, Lippstadt, Erndtebrück und Rhynern haben gute Chancen. Wir integrieren jetzt junge Leute. Wenn wir wieder Vierter werden, bin ich vielleicht zufrieden. Es gibt aber auch Saisonverläufe, nach denen ich einen siebten Rang akzeptiere.

Stefan Fröhlich (SV Lippstadt): Mit weitem Abstand sehe ich Erndtebrück vorne. Dahinter spielen Rhynern, Hamm, Arminia Bielefeld II und hoffentlich auch wir um den zweiten Platz.

Björn Mehnert (Westfalia Rhynern): ASC 09 und Brünninghausen! Aplerbeck hat ja Daniel Schaffer und Philipp Rosenkranz geholt, die greifen an (lacht). Am Ende denke ich doch, dass Hamm, Erndtebrück, SC Roland, Lippstadt und TSV Marl-Hüls vorne stehen. Wir wollen in den einstelligen Bereich, aber auch die Top fünf ärgern. Dass uns einige mehr zutrauen, haben wir uns erarbeitet.

Uwe Laurenz (FCE Rheine):  Erndtebrück mit seiner guten Mannschaft und den Mitteln, Rhynern und Lippstadt, eventuell Hamm, machen das Rennen. Wir stapeln tief, die seit vier Jahren andauernde Konsolidierung des Vereins treiben wir voran. In die erste Tabellenhälfte aber wollen wir schon.

Tobias Wehmschulte (SuS Neuenkirchen): Dass ich nicht der einzige bin, der Erndtebrück, Lippstadt, Rhynern und eventuell Hamm nennt, ist logisch. Wir mit unseren bescheidenen Mitteln peilen einen Mittelfeldplatz an.

Michael Schrank (TSV Marl-Hüls): Erndtebrück, Lippstadt mit ihren finanziellen Mitteln sowie Rhynern, die zusammengeblieben sind, Hamm und Beckum bilden eine eigene Fünferliga. Wir wollen uns nach unserem Umbruch verbessern. Unser Durchschnittsalter ist 21, Ziel dennoch mehr als der neunte Platz.

Daniel Scherning (Arminia Bielefeld II): Erndtebrück, Hamm und Lippstadt sind die bestbesetzen Mannschaften. Wir wollen uns im Vergleich zum zehnten Platz zu verbessern. Damit waren wir nicht zufrieden, haben die Saison jetzt analysiert. Trotz des Umbruchs wollen wir in den vorderen Bereich.

Imre Renji (TuS Ennepetal): Erndtebrück, Lippstadt, Roland und Rhynern heißen meine Favoriten. Das Minimalziel ist der Klassenerhalt, eigentlich möchten wir einen einstelligen Tabellenplatz erreichen.

Fatmir Vata (FC Gütersloh): Ich rechne mit SV Lippstadt, Spielvereinigung Hamm und Arminia Bielefeld II. Das ist mein Heimatverein, daher weiß ich, dass die Bielefelder etwas vorhaben. Für uns zählt nur der Klassenerhalt. Wir haben 14 Neue. Unser Kader ist nicht sehr groß. Wir wollen uns in der Oberliga aber stabilisieren.

Thorsten Nehrbauer (1. FC Kaan-Marienborn): Lippstadt und unser Nachbar Erndtebrück machen das Rennen unter sich aus. Das gibt zwischen denen ein Hauen und Stechen. Erndtebrück hat die Mannschaft beisammengehalten, Lippstadt sich sogar verstärkt. Jeder Punkt für uns ist einer gegen den Abstieg. Mit unserem kleinen, aber guten Kader wollen wir uns so schnell wie möglich von unten absetzen.

Martin Stroetzel (SuS Stadtlohn): Ich denke, ein Team aus der Fünfergruppe Hamm, Rhynern, Lippstadt, Erndtebrück und Roland macht das Rennen. Ich wäre mit Rang zehn bis zwölf zufrieden.

Sven Hozjak (Hammer Spielvereinigung): Lippstadt hat eine brutale Qualität. Ich sehe auch Erndtebrück von seiner Mannschaft her sehr gut aufgestellt. Dazu kommt unser Nachbar aus dem Süden: Rhynern ist sehr konstant. Beckum spielt auf der eigenen Anlage sehr stark.Wir benötigen Geduld, wollen aber in den einstelligen Bereich, und da nicht unbedingt auf den neunten Rang,

Christoph Müller (SC Paderborn II): Hamm hat ordentlich zugelegt, Lippstadt stellt eine gestandene Mannschaft. Erndtebrück als Absteiger dürfte ebenfalls oben mitmischen.

 

Thomas Falkowski (SC Hassel): Die üblichen Verdächtigen: Erndtebrück, Lippstadt, Rhynern, Beckum und als Geheimtipp Marl-Hüls. Wir wären übrigens gerne in der anderen Liga geblieben, waren da auch zunächst enttäuscht, umgruppiert worden zu sein. Aber wir nehmen das an und geben zunächst den Klassenerhalt als Ziel aus.