Zurück am Losberg: Rob Reekers tritt Nachfolge von Martin Stroetzel an

Rob Reekers ist zurück am Losberg
Das ging flott: Nicht mal eine Woche lang hat der SuS Stadtlohn gebraucht, um nach der Trennung von Martin Stroetzel einen neuen Trainer zu präsentieren: Mit Rob Reekers kehrt ein alter Bekannter an den Losberg zurück.

Neun Jahre ist es her, da verließ der niederländische Ex-Profi und -Nationalspieler den SuS nach zwei Spielzeiten, um sich dem Abenteuer als Coach in Baku, Aserbaidschan, zu stellen. Das war aber schon nach einem halben Jahr beendet. Es folgten Stationen als Co-Trainer von Jos Luhukay beim FC Augsburg (2009 bis 2012) und bei Hertha BSC Berlin (2012 bis 2015) sowie von Markus Gellhaus beim SC Paderborn (Juli bis Oktober 2015).

Seither ist der 51-Jährige ohne Verein. Da der Kontakt zum SuS nie abgerissen und Reekers, der in Ahaus lebt, oft als Zuschauer in Stadtlohn zu Gast war, ergab sich das Engagement jetzt ganz unkompliziert. „Ich war erst mal total überrascht, als Markus Plate mich Ende letzter Woche anrief und sagte: ‚Wir brauchen einen neuen Trainer‘“, schilderte Reekers am späten Dienstagnachmittag. Am Abend zuvor hatte er seinen Vertrag unterschrieben.

Das Spiel in Neuenkirchen am Sonntag (2:4) schaute sich Reekers direkt an und verschaffte sich ein aktuelles Bild von der Mannschaft. Die erste Aufgabe für ihn sei klar: Ruhe und und Stabilität reinkriegen. „Für mich ist das eine ganz neue Situation, mitten in der Saison eine Mannschaft zu übernehmen“, so der A-Lizenz-Inhaber. Aber er sei optimistisch, das Team nach zuletzt drei Niederlagen wieder auf Kurs zu bringen.

Der Vertrag zwischen SuS und Reekers ist auf zweieinhalb Jahre angelegt. Die Ziele bleiben unverändert zu denen, die sich der Verein schon mit Martin Stroetzel auf die Fahnen geschrieben hatte: „Es bleibt für uns das Wichtigste, den eigenen Nachwuchs in die erste Mannschaft zu bringen, auch um die Identifikation mit dem Verein weiter zu stärken“, bekräftigte der Klubvorsitzende Wilfried Steinhage.

Sportleiter Markus Plate sei froh, „so kurzfristig einen so erfahrenen Trainer für uns gewinnen zu können“. Dieser muss – auch mithilfe des Co-Trainers Hendrik Maduschka – das Team erst einmal richtig kennenlernen, im Verein braucht er keine lange Eingewöhnungszeit. Jens Roßmöller aus der Sportlichen Leitung, der während Reekers’ erster Amtszeit zwei Jahre unter ihm spielte, ist sich sicher: „Mit Rob haben wir ein Aushängeschild bekommen, einen Trainer, zu dem die Spieler aufschauen.“

Die Vorbereitung auf die erste Partie ist nicht allzu lang. Bereits am Donnerstagabend steht das Pokalspiel beim A-Ligisten SV Heek an.

Quelle: Münsterland Zeitung