7. Spieltag: Erste verteidigt mit torlosem Remis im Topspiel die Tabellenführung

Das Vereinsheft zum Heimspiel

SuS bleibt trotz 0:0 Spitzenreiter
Erstmals in dieser Saison ist der SuS Stadtlohn am Sonntag nicht als Sieger vom latz gegangen. Nach dem 0:0 gegen den SC Reken bleiben die Blau-Weißen aber Tabellenführer der Bezirksliga 11.

Nach schwacher erster Halbzeit steigerten sich die Stadtlohner vor über 280 Zuschauern im Hülsta-Sportpark nach der Pause merklich. Ein Treffer wollte aber gegen routinierte Rekener, die insgesamt sieben Mal die Gelbe Karte sahen. „Das zeigt schon, dass wir heute nur so zu stoppen waren, deshalb muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment machen“, sagt SuS-Trainer Stefan Rahsing.

Was der in der ersten Hälfte zu sehen bekommen hatte, schmeckte ihm aber noch gar nicht. Die Stadtlohner, bei denen kurzfristig drei Startelf-Kandidaten angeschlagen fehlten, waren gegen sehr defensiv aufgestellte Gäste zwar das spielbestimmende Team, im Offensivspiel fehlte aber die letzte Überzeugung. So kam bis auf einen Versuch von Lars Sparwel in der 28. Minute nichts Gefährliches auf das Tor der Rekener. Die kamen allerdings mit Kontern auch nicht zu mehr als ein paar Halb-Chancen.

Nach der Pause entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor – das der Gäste. Besonders in der Startphase drückte der SuS auf das Führungstor. Doch Niclas Dormayer per Kopf sowie Kevin Meise und Maximilian Wolf mit Schussversuchen sowie Maximilian Rhein, dessen Schuss geblockt wurde, fanden allesamt nicht das Ziel.

Nachdem die Stadtlohner permanent das Gästetor angerannt hatten, mischten die ab der 80. Minute aber auch offensiv wieder mit. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. So hatte der SuS in der Schlussphase sogar noch Glück, dass nicht einer Rekener Gegenangriffe zum 0:1 führte. Das hätte den Spielverlauf aber gänzlich auf den Kopf gestellt. Ihr kommendes Auswärtsspiel bestreiten die Stadtlohner bereits am Freitagabend um 20 Uhr beim VfL Billerbeck.

Quelle: Münsterland Zeitung

Ausblick:

Zu einem echten Spitzenspiel der Bezirksliga 11 kommt es am siebten Spieltag im Stadtlohner hülsta-Sportpark. Zu Gast ist der Tabellendritte SC Reken. Und diese Partie ist für den SuS Stadtlohn ausnahmsweise einmal keine „echte“ Premiere. Der SC Reken wurde im Frühjahr 2015 unter anderem geboren aus den ehemaligen Vereinen Westfalia Reken, Blau Weiß Hülsten und VfL Reken. Und eben mit dem VfL kreuzte der SuS zu dessen großen Zeiten in den 80er-Jahren durchaus einmal die Klingen in der Verbandsliga. Seinerzeit gehörte der VfL zu den Aushängeschildern in der Region, spielte sogar in der Oberliga, der damals dritthöchsten Spielklasse unter anderem mit den Brüdern Vogtt von der DJK Eintracht auf dem Gevelsberg. Nun stellt sich der Fusionsclub erstmals am Losberg vor.

Und der SC hat etwas aufgebaut nach dem Aufstieg von zwei Jahren. In der ersten Bezirksligasaison wurde er umgehend Siebter. Im Sommer wurde der gestandene und extrem erfahrene Kader noch einmal verstärkt. Die Ex-SuSler Durim Feta und Tayfun Cakiroglu machten das Quintett an früheren Stadtlohnern mit Tobias Ladermann, Nedim Djuliman und Trainer Christian Erwig komplett. Dazu gesellen sich weitere routinierte Kräfte mit Vergangenheit in höheren Spielklassen – unter anderem besitzen diese Co-Trainer Henning Witjes,  René Aguilar, Karsten Erwig und Kadir Mutluer, Dreh- und Angelpunkt im Rekener Spiel.

Auf dieser Basis ist der aktuell dritte Tabellenrang nicht überraschend. Es steht erst eine Niederlage zu Buche und diese datiert vom ersten Spieltag mit einem knappen 0:1 beim Topfavoriten TuS Haltern II. Prunkstück der Mannschaft ist wie in den Vorjahren die solide Defensive mit erst drei Gegentoren. Spielertrainer Christian Erwig und seine Mannen haben ihr absolutes Saisonhighlight übrigens bereits erlebt: In der ersten Runde des Westfalenpokals war der Drittligist Preußen Münster zu Gast. Vor über 2000 Zuschauer spielte der SC seine große Routine leidenschaftlich aus und machte dem Favoriten beim knappen 0:2 das Leben schwer.

Fakt ist: Im vierten Heimspiel des SuS Stadtlohn gibt es beim Wiedersehenstreffen auch den Vergleich zweier unterschiedlicher Philosophien. Eine spannende Konstallation!

Der SC Reken in der Saison 2019/2020

Spielstätte: Sportanlage Klein Reken, Zum Sportplatz 3, 48734 Reken
Vorjahresplatzierung: Platz 7
Saisonziel: oben mitspielen

Torwart: Tobias Ladermann, Hendrik Schemmer, Michael Strzys.
Abwehr: René Aguilar, Nedim Djuliman, Jonas Heiming, Janis Heßling, Joey Marnold, Dennis Regenit, Henning Witjes,.
Mittelfeld: Tayfun Cakiroglu, Marcel Korth, Brian Löbbing, Kadir Mutluer, Marvin Schröer, Nils Sonntag, Lucas Staniek, Sebastian Wenning.
Sturm: Bastian Ebber, Christian Erwig, Karsten Erwig, Durim Feta, Kevin Korte, Henry Krampe.
Trainer: Christian Erwig – Co-Trainer: Henning Witjes - Athletiktrainer: Andreas Nopens.
Zugänge: Tayfun Cakiroglu (SV Genc Osman Duisburg), Durim Feta (SuS Stadtlohn), Lucas Staniek, Brian Löbbing, Bastian Ebber (alle eigene Jugend).
Abgänge: Deniz Dana (SV Schermbeck), Florian Schmitz (2. Mannschaft).

www.screken.nrw