Temelkov-Brüder stürmen für den SuS Stadtlohn

"Kurz vor Toresschluss" hat Fußball-Westfalenligist SuS Stadtlohn noch zwei Volltreffer gelandet: Vom niedersächsischen Oberligisten kehrt nach zweijähriger Tätigkeit der Vollblutstürmer Oliver Temelkov an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück - und bringt dabei gleich seinen jüngeren Bruder Alexandar mit. Der spielte in der vergangenen Saison noch beim A-Ligisten FC Epe und traf dort 13 Mal ins Netz. Über die Qualitäten des zweiten Außenstürmers dürfte sich SuS-Trainer Frank Bajorath "familienintern" bei seinem Bruder informiert haben: Sascha Bajorath ist Trainer des FC Epe. "Die beiden Temelkov-Brüder sind als Außenstürmer einsetzbar und können neben Markus Krüchting sowie Niklas Hilgemann im Zentrum unser Offensivspiel ordentlich beleben", stuft Rudi Schipper, sportlicher Leiter beim SuS, die Pontenziale der Brüder hoch ein. Neben Claus Heinze (Westfalia Gemen) bilden die Temelkovs die einzigen externen Neu-Zugänge beim SuS. Erst unlängst hat der SuS den Vertrag mit Marcel Terhaar um weitere zwei Jahre (bis Juni 2013) verlängert. Aus der eigenen Juniorenabteilung werden Niklas Hilgemann, Marius Wüpping und der langzeitverletzte Philipp Wiesmann in den Seniorenkader übernommen. "Wir haben zudem überlegt, Nils Temme, Tobias Schücker und Carlo Korthals aus dem A-Juniorenlager zum Seniorentraining zu bitten und sie bei Bedarf in der Westfalenliga einzusetzen", teilte Schipper weiter mit. Vorrangig aber sei für dieses Trio das A-Juniorenteam des SuS, das in der nächsten Saison in der Westfalenliga spielen wird. "Die Zeit der großen Fluktuationen ist zumindest beim SuS Stadtlohn beendet", verweist Schipper auf die eher kurze Liste der Abgänge: Andre Hippers und Daniel Ebbing zieht es zum Liga-Konkurrenten SpVgg Vreden, Faik Tan heuert beim SuS Legden an. Zum FC Oeding kehrt Torhüter Chris Harmeling zurück, Jakob Fischer (Eintracht Ahaus), Kevin Dücker und Alexander Lanfer (beide FSV Gescher) verabschiedeten sich ebenso am Familientag vom SuS.

Quelle: Münsterland Zeitung (Bernhard Mathmann)

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