18. Spieltag: Spielabsage nach Regen und Hagel

Spiel fällt aus
Auch der zweite Versuch, mit einem Heimspiel ins neue Spieljahr zu starten, ist gescheitert: Vorstand und Stadt mussten gestern das für Sonntag geplante Oberligaspiel des SuS Stadtlohn gegen Westfalia Rhynern absagen - wegen Unbespielbarkeit des Platzes.
„Wir haben alles versucht. Nach den Regen- und Hagelschauern am Samstagnachmittag wäre das Risiko zu groß gewesen, nachhaltige Schäden am Rasen im hülsta-Sportpark zu verursachen", so Geschäftsführer Michael Schley. Somit bleibt den Kickern eine weitere Woche der Regeneration und Vorbereitung.
Im ersten Auswärtsspiel des Jahres reist der Aufsteiger am 1. März zum SV Lippstadt 08.

Abschließende Begehung am Samstag
Zunächst noch Regen, ab Samstagmittag soll sich die Wetterlage beruhigen: Bei einer abschließenden Platzbegehung am Samstagmittag wird man beim SuS Stadtlohn in Kooperation mit der Stadt als Eigentümer entscheiden, ob der Rückrundenauftakt gegen Westfalia Rhynern am Sonntag ausgetragen werden kann. Die Generalprobe nach dem freien Karnevalswochenende am Dienstag ging gegen den Westfalenligisten GW Nottuln daneben (2:3). Trainer Sekic sieht die Elf dennoch gut vorbereitet. Fehlen werden sicher die Stammkräfte Borgert, Jens Roßmöller (beide verletzt), Ivanusic (krank) sowie Banken (beruflich verhindert).

Mit Vorfreude gegen einen Topgegner

Die Fußballer des SuS Stadtlohn haben am Freitagabend mit der abschließenden Trainingseinheit die Vorbereitungen auf das Restprogramm der Saison abgeschlossen. Am Sonntag um 15 Uhr stellt sich als erster Pflichtspielgegner des Jahres die Elf von Westfalia Rhynern im Stadtlohner Hülsta-Sportpark vor.
Das Hinspiel zu Saisonbeginn im August des Vorjahres hat der SuS in unguter Erinnerung, da musste die Elf eine 0:4-Schlappe einstecken. „Dabei haben wir kaum etwas falsch gemacht", erinnert sich Trainer Daniel Sekic. „Wir mussten im ersten Oberligaspiel gleich Lehrgeld bezahlen."
Seine Schützlinge haben die abschließende Formüberprüfung am Dienstag verpatzt. „Die Spieler sollten sich nach den Karnevalstagen noch einmal bewegen und richtig ausschwitzen", so Sekic weiter. „GW Nottuln war ein starker Gegner, wir hatten dagegen nicht unseren besten Tag. Das 2:3 gibt unseren Leistungsstand nicht korrekt wider. Das Spiel ist inzwischen abgehakt."
Westfalia Rhynern hat vor einer Woche das Nachholspiel beim SV Zweckel absolviert und mit dem 0:0 einen Punkt eingefahren. Sekic hat die Partie im Stadion mitverfolgt. „Westfalia Rhynern ist einer der schwierigsten Gegner in der Oberliga. Die Elf hat hohe Qualität und zählt schon seit Jahren zu den Topteams in der Spielklasse", fasst der SuS-Coach seine Eindrücke zusammen. „Westfalia-Trainer Björn Mehnert versteht es ausgezeichnet, seine Mannschaft stets gut auf die nächste Begegnung einzustellen. Die Elf agiert sehr variabel und von Gegner nur schwer auszurechnen, das mache die Aufgabe für uns am Sonntag nicht einfach." In der Tabelle nehmen die Gäste mit 32 Punkt Rang drei ein, der SuS Stadtlohn geht auf Platz sechs mit 28 Zählern in die Rückrunde.
„Wir wollen natürlich zum Auftakt in Stadtlohn punkten und wenn möglich, auch drei Punkte einfahren", so Daniel Sekic weiter. „Dazu braucht der SuS aber von der Nummer eins bis zur Nummer 14 einen richtigen Spitzentag, um das Vorhaben in die Tat umsetzen zu können."
Zudem hat der SuS Stadtlohn vor der ersten Meisterschaftspartie des Jahres einige personelle Sorgen. So fallen Marius Borgert und Jens Roßmöller wegen VerletzungEN aus, Lars Ivanusic ist erkrankt und Markus Banken beruflich verhindert

Quelle: Münsterland Zeitung

Unser Trainer zum 18. Spieltag:

Werte SuS-Freunde,

endlich geht es wieder los. Gerne wären wir bereits mit dem Nachholspiel gegen Erkenschwick ins neue Spieljahr gestartet - nun begrüßen wir Sie alle zum Rückrundenauftakt gegen das nächste Spitzenteam, den SV Westfalia Rhynern, im hülsta-Sportpark.

Sechs intensive Vorbereitungswochen mit den bekannten Höhen und Tiefen liegen hinter der Mannschaft. Die Ergebnisse in den fünf Testspielen sind für mich zweitrangig - wichtige Erkenntnisse haben mir diese aber sämtlich gebracht. Gerne hätte ich auch noch die Spiele gegen die Landesligisten aus Rhede und Dorsten genutzt, um die Mannschaft einzuspielen - die Platzverhältnisse ließen dies aber leider nicht zu. Ansonsten konnten wie bereits vom neuen Kunstrasen profitieren - daneben haben auch die Einheiten im Sportpark Reken viel gebracht. Das Team hat toll mitgezogen und nicht zuletzt beim 4:1 gegen Bocholt bewiesen, dass es - trotz vieler Ausfälle wegen Krankheit und Verletzung - fit ist für die Restserie.

Auch die beiden recht hohen Niederlagen gegen Lotte und Schalkes U19 haben die Mannschaft weitergebracht. Zu diesem frühen Zeitpunkt in der Vorbereitung mussten die Spieler schon einmal an die Schmerzgrenze gehen. Ein weiterer wichtiger Baustein war für mich und die sportliche Leitung das dreitägige Trainingslager in Kamp-Lintfort - auch wenn wir durch den Wintereinbruch improvisieren mussten. Ich habe bewusst neue und moderne Erkenntnisse der Trainingslehre wie Life Kinetik einfließen lassen. Nur so werden wir auf Dauer auch die Fortschritte machen, die wir uns alle erhoffen. Der Kader ist meines Erachtens weiter entwicklungsfähig und hat sein großes Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft. Das 2:3 beim kurzfristig eingeschobenen Test gegen Nottuln bewerte ich bewusst vorsichtig - die Mannschaft hatte sich die freien Karnevalstage zuvor redlich verdient.

Rückblickend kann ich seit meinem Amtsantritt im Juli nahezu nur Positives berichten. Der Ruf, der dem SuS Stadtlohn weit über die Region hinaus vorauseilt, ist absolut berechtigt. Nicht nur zwischen Mannschaft und Trainerteam, sondern auch zwischen diesen sowie sportlicher Leitung und Vorstand herrscht eine positive Energie. Alle Beteiligte haben die spezielle Philosophie des Vereins verinnerlicht und füllen diese mit Leben. Was wir alle - auch dank Ihrer Unterstützung - in der ersten Serie nach dem Aufstieg erreicht haben, ist in meinen Augen überragend. Dennoch wollen wir uns kleine Ziele setzen und zunächst einmal die 40 Punkte-Marke erreichen und ein weiteres Oberliga-Jahr so früh wie möglich sichern. Sollte das Realität werden, können wir über weitere Schritte nachdenken. Jeder weiß, wie schnelllebig das Fußballgeschäft ist. Und für einen Aufsteiger ist die zweite Serie - gerade bei diesem „Hammer-Auftaktprogramm" - immer schwieriger.

Schon der SV Westfalia Rhynern, dessen Trainer, Betreuer, Vorstand und Anhänger ich herzlich am Losberg begrüßen möchte, wird uns alles abverlangen. Wir haben aus dem Hinspiel sicher noch etwas gut zu machen - so schwer dies auch werden wird.

Wie Sie sicher auch freuen wir uns alle, dass es wieder um Punkte geht. Begrüßen möchte ich im Kader unseren einzigen Neuzugang Adnan Behlulovic, der uns mit seiner Erfahrung und Flexibilität sicher weiterbringen wird. Ich lade Sie dazu ein, den SuS auf dem weiteren Weg zu verfolgen und tatkräftig - wie in der Hinrunde - unterstützen.

Unser nächster Gegner: SV Westfalia Rhynern

Zum Rückrundenauftakt erwartet der SuS Stadtlohn einen langjährigen Weggefährten aus Verbandsligazeiten: den SV Westfalia Rhynern. Im Sommer 2010 trennten sich die Wege. Mit der Meisterschaft und dem Aufstieg in die damalige NRW-Liga feierten die Hammer den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Seitdem ist man auf einem sehr guten Weg, sich in der Vorzeigeliga des Verbandes in Westfalen zu etablieren und dem „großen" Nachbarn Hammer SpVg den Rang abzulaufen. Platz sieben in der Vorsaison war ein weiterer Schritt nach vorne. Da der Kader weitestgehend zusammengehalten werden konnte - am Papenloh wird traditionell solide gearbeitet -, setzte sich Trainer und Ex-Profi Björn Mehnert - wenn auch nur intern verkündet - mit seinem eingespielten Team berechtigt ambitionierte Ziele. „Wir wollen wieder mindestens in den Gefilden landen, wie in der letzten Spielzeit. Ich bin kein Trainer, der sagt: ‚Ich bin zufrieden, wenn wir 14. werden.‘ Aber nicht nur ich bin ehrgeizig - das sind meine Spieler auch." Zumindest Platz sieben  sollte es also werden. Und diesbezüglich ist der SV mehr als ordentlich unterwegs: drittbeste Offensive, drittbeste Defensive, dritter Platz zur Winterpause. Sämtlich Zahlen, die belegen, dass die Westfalia erster Verfolger des Spitzenduos aus Ahlen und Erndtebrück ist. Das man personell im Winter den „Ball flach hielt", zeugt von einer inneren Stärke im Verein. Von der Offensivkraft mit dem Torjäger-Duo Philipp Hanke und Lennard Kleine (zusammen 21 von 36 Treffern) konnte sich der SuS im Hinspiel beim 0:4 überzeugen. Seinerzeit „zahlte" der Aufsteiger noch reichlich „Lehrgeld" - das Ergebnis war am Ende ein wenig zu hoch ausgefallen.

Der SV Westfalia Rhynern in der Spielzeit 2014/2015
Sportstätte: Sportplatz Am Papenloh, 59069 Hamm - Stadionkapazität: 3000
Platzierung im Vorjahr: Platz 7
Zugänge: Felix Böhmer (Borussia Dortmund U19), Ersin Kusakci, Thanh-Tan Tran, Christoph Hunewinkel (alle Hammer Spvg), Christoph Debowiak (SC Roland Beckum), Thymor Schwarzenberg (Westfalia Rhynern U19).
Abgänge: Tobias Urban, Sergej Petker (beide unbekannt), Dennis Rödel (FC Iserlohn), Patrick Lexlaire (SV Holzwickede), Niklas Rieker (Hammer SpVg), Dennis Wegner (VfK Kemminghausen), Dennis Krautwurst (SV Hilbeck) - im Winter: Thymor Schwarzenberg (SC Neheim).

http://www.westfaliarhynern.de/

Saision 2015/16