Nach zwei Jahren Abstinenz meldeten sich die Handballer des SuS Stadtlohn am vergangenen Samstag erfolgreich in der Kreisliga zurück. Mit einem 34:32-Erfolg gegen den TV Dülmen gelang den Stadtlohnern auf dem Weg zum Klassenerhalt der erste große Schritt. Die Stadtlohner zeigten sich von Beginn an hellwach und gingen nach fünf Minuten mit 3:1 in Führung. Zwar lief das Tempospiel in Halbzeit eins nicht wie geplant, doch über spielerische Abläufe schafften es die Stadtlohner immer wieder die gegnerische Abwehr zu überwinden. Doch auf der anderen Seite kamen die Gastgeber aus Dülmen auch immer wieder zum Torerfolg. Der gegnerische Kreisläufer bereitete dem SuS regelmäßig Kopfzerbrechen und wude immer wieder in Szene gesetzt. Beim Stand von 16:14 für die Stadtlohner wurden die Seiten gewechselt. Im zweiten Durchgang stand das Spiel lange auf Messers Schneide. Nachdem die Dülmener in der 35. Minute den 17:17-Ausgleich erzielten setzten sich die Stadtlohner durch Tore von Jürgen Steinbach, Sebastian Heming und Jens Kerkhoff bis auf 21:18 ab. Dieser Drei-Tore-Vorsprung hielt bis zur 50. Minute (29:26). In den letzten zehn Spielminuten ließen die Kräfte der Dülmener nach und der SuS verstand es mit schnellen Gegenstößen den Vorsprung weiter auszubauen. Beim Stand von 33:27 schien die Partie entschieden. Doch anstatt das Spiel locker zu Ende zu spielen brachte der SuS den Gegner mit leichten Fehlern noch einmal ins Spiel und bis auf zwei Tore heran (33:31). Doch im letzten Angriff erzielte Tobias Rathmer auf der linken Ausßenposition den letzten SuS-Treffer und entschied den Saisonauftakt endgültig für die Stadtlohner. Am kommenden Samstag (18.30 Uhr, Sporthalle Burgstraße) trifft der SuS auf den TB Burgsteinfurt II, gegen den die Stadtlohner in den vergangenen Jahren immer Mühe hatten, Punkt einzufahren. Trainer Peter Kock zeigt sich jedoch
optimistisch: "Sollte unsere dünne Personaldecke nicht durch Verletzungen dezimiert werden, können wir in eigener Halle auch gegen Burgsteinfurt punkten."
SuS Stadtlohn: Holtwick, Lensker, Alferink (1 Tor), Kerkhoff (8), Rathmer (8), Kuckuck, Steinbach (7), Heming (4), Ostendorf (6), van Almsick, Thomes








