Enttäuscht traten die SuS Damen am vergangen Samstag nach
der verdienten 28:23 (13: 9) Niederlage im Derby gegen den Vfl Ahaus den
Heimweg an. „Bei einer so hohen Anzahl technischer Fehler, ist es fast
unmöglich ein solches Spiel zu gewinnen“, analysiert SuS Coach Karsten van
Almsick nach dem Spiel. Der SuS hat über die gesamten 60 Minuten kaum ins
Spiel gefunden und lag schnell mit drei Toren zurück. Der Vfl verstanden es die
Unkonzentriertheit der Gäste konsequent zu nutzen, wodurch diese weiter in
Rückstand gerieten. Lediglich einmal gelang es dem Team um Kapitän Christina
Bengfort auf 8:6 heran zu kommen. Allerdings hielt dieses Aufbäumen nur
kurzzeitig an und es ging mit 13: 9 in die Halbzeitpause.
Nach motivierenden Worten des Trainers war der SuS gewillt eine Wende ins Spiel
einzuleiten. In den folgenden Minuten war jedoch klar, dass dies kaum zu
erreichen war. Der Vfl startete mit drei schnellen Toren in die zweiten 30
Minuten. Auch wenn Torhüterin Vanessa Twyhues oftmals gut parierte, dankten
ihre Vorderleute ihr dies kaum. Im Angriff fehlten Spritzigkeit und Ideen die
Ahauser Abwehrreihen auszuspielen. Zudem agierte die Defensive unkoordiniert
und meist einen Schritt zu spät, wodurch der Vorsprung der Ahauser wuchs. „Das
schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff wurde entweder gar nicht oder viel
zu hektisch eingeleitet. Zudem hat mir erstmals die kämpferische Einstellung
meines Teams gefehlt“, kommentiert Karsten van Almsick das Spielverhalten
seiner Mannschaft. Nach Abpfiff hieß es verdient 28:23 zu Gunsten des
Gastgebers.
Für den SuS heißt es jetzt diese Partie in den Köpfen abzuschließen um nächsten
Sonntag vor heimischem Publikum gegen den SuS Neuenkirchen 2 die alte Stärke
unter Beweis zu stellen.
SuS Stadtlohn: Twyhues, Dahlhaus, Bengfort, Hülscher, Dücker, K. Geuking, J. Geuking, Siems, Spinello, Steggemann








