Ausblick 1. Runde
In der ersten Hauptrunde des Westfalenpokals 2011/2012 trifft der SuS Stadtlohn in einem Heimspiel auf den Westfalenligisten und früheren Oberligakonkurrenten SF Oestrich-Iserlohn. Gespielt wird am Mittwoch, 17. August. Um dem Gast aufgrund der weiten Anreise entgegenzukommen, wurde die Anstoßzeit um 45 Minuten nach hinten auf 19.15 Uhr verlegt.
Während der SuS schon mitten im Spielbetrieb ist, verfügen die Gäste aus dem Sauerland gänzlich über keine Spielpraxis. Die beiden ersten angesetzten Saisonspiele in der Westfalenliga 2 sind auf einen späteren Termin verlegt worden. Im Vorjahr belegten die Sportfreunde einen guten fünften Tabellenplatz. Zur neuen Saison wurde der Kader qualitativ wie quantitativ verstärkt. Beim SuS stellen sich mit Ausnhame der Langzeitverletzten keine personellen Probleme. Neuzugang Oliver Temelkov muss noch zwei Pflichtspiele wegen Sperre aussetzen.
Der Sieger der Partie muss in Runde reisen - entweder zum Bezirksligisten FV Scharnhorst oder zu Stadtlohns Klassenkonkurrenten Eintracht Rheine.
1. Runde
Spieltag: 17. August 2011, 18.30 Uhr
Gruppe 1:
Spiel 1 : FT Dützen (BL) - FC Preußen Espelkamp (LL)
Spiel 2 :TuS Lipperreihe (KL A) - TuS 1895 Erndtebrück (NRW-Liga)
Spiel 3 :RSV Barntrup (LL) - Hövelhofer SV (WL)
Spiel 4 :SV 03 Geseke (KL A) - SV Höxter (LL)
Spiel 5 :SG Finnentrop-Bamenohl (LL) - SC Verl (RL)
Spiel 6 :VfL Holsen (BL) - SpVg. Steinhagen (LL)
Spiel 7 :SF Warburg 08 (BL) - Sportfreunde Siegen (NRW-Liga)
Spiel 8 :Delbrücker SC (WL) - SC Wiedenbrück (RL)
Spiel 9 :FC Fortuna Schlangen (KL A) - SuS Bad Westernkotten (LL)
Spiel 10 :TSG Harsewinkel (KL A) - SV Lippstadt 08 (WL)
Spiel 11 :VfB Marsberg (BL) - FC Bad Oeynhausen (WL)
Spiel 12 :TuS Erkeln (BL) - TSV Weißtal 1971 (LL)
Spiel 13 :SC Herford (LL) - TuS Dornberg (NRW-Liga)
Spiel 14 :RW Lennestadt-Grevenbrück (BL) - FSV Werdohl (WL)
Spiel 15 :TSV Rischenau (KL A) - DSC Arminia Bielefeld (3. Liga)
Spiel 16 :Aramäer Rheda-Wiedenbrück (KL A) - Sieger aus Spiel 1
Spiel 17 :SSV Meschede (LL) - SuS Langscheid/Enkhausen (WL)
Gruppe 2
Spiel 18 :SV Welver 1925 (BL) - SV Herbern 1919 e.V.(LL)
Spiel 19 :SG Telgte (BL) - Spvg. Erkenschwick (WL)
Spiel 20 :SuS Stadtlohn (WL) - SF Oestrch-Iserlohn (WL) (19.15 Uhr)
Spiel 21 :Mengede 08/20 (LL) - RW Ahlen (NRW-Liga)
Spiel 22 :Hasper SV (LL) - SG Wattenscheid 09 (WL)
Spiel 23 :SV Zweckel (LL) - SC Hassel (LL)
Spiel 24 :DSC Wanne-Eickel (WL) - FC Brünninghausen (WL)
Spiel 25 :SVA Bockum-Hövel (LL) - TuS Heven 09 (WL)
Spiel 26 :SpVg. SW Breckerfeld (KL A) - SC Westfalia 04 Herne (NRW-Liga)
Spiel 27 :Concordia Wiemelhausen 08/10 (BL) - TSG Dülmen (BL)
Spiel 28 :Sieger aus Spiel 18 - SF Lotte (RL)
Spiel 29 :SC Falke Saerbeck (KL A) - SC Roland Beckum (WL)
Spiel 30 :FV Scharnhorst ( BL) - FC Eintracht Rheine (WL)
Spiel 31 :DJK Borussia Münster (BL) - TuS Hiltrup (WL)
Spiel 32 :TuS Esborn (BL) - ASC 09 Dortmund (WL)
Spiel 33 :TSV Marl-Hüls 1912 e.V. (LL) - FC 96 Recklinghausen (LL)
Spiel 34 :Hammer SpVg. (WL) - SC Preußen Münster (3. Liga)
2. Runde
Spieltag: 14.09.2011, 18.00 Uhr
Gruppe 1
Spiel 35 :Sieger aus Spiel 11 - Sieger aus Spiel 16
Spiel 36 :Sieger aus Spiel 12 - Sieger aus Spiel 4
Spiel 37 :Sieger aus Spiel 3 - Sieger aus Spiel 15
Spiel 38 :Sieger aus Spiel 2 - Sieger aus Spiel 14
Spiel 39 :Sieger aus Spiel 10 - Sieger aus Spiel 9
Spiel 40 :Sieger aus Spiel 17 - Sieger aus Spiel 7
Spiel 41 :Sieger aus Spiel 8 - Sieger aus Spiel 13
Spiel 42 :Sieger aus Spiel 6 - Sieger aus Spiel 5
Gruppe 2
Spiel 43 :Sieger aus Spiel 29 - Sieger aus Spiel 21
Spiel 44 :Sieger aus Spiel 28 - Sieger aus Spiel 26
Spiel 45 :Sieger aus Spiel 33 - Sieger aus Spiel 23
Spiel 46 :Sieger aus Spiel 34 - Sieger aus Spiel 32
Spiel 47 :Sieger aus Spiel 24 - Sieger aus Spiel 19
Spiel 48 :Sieger aus Spiel 22 - Sieger aus Spiel 27
Spiel 49 :Sieger aus Spiel 30 - Sieger aus Spiel 20
Spiel 50 :Sieger aus Spiel 31 - Sieger aus Spiel 25
3. Runde
Spieltag: 19.11.2011, 14.00 Uhr
Gruppe 1 + Gruppe 2:
Spiel 51 :Sieger aus Spiel 48 - Sieger aus Spiel 36
Spiel 52 :Sieger aus Spiel 38 - Sieger aus Spiel 46
Spiel 53 :Sieger aus Spiel 49 - Sieger aus Spiel 43
Spiel 54 :Sieger aus Spiel 40 - Sieger aus Spiel 39
Spiel 55 :Sieger aus Spiel 35 - Sieger aus Spiel 50
Spiel 56 :Sieger aus Spiel 47 - Sieger aus Spiel 42
Spiel 57 :Sieger aus Spiel 37 - Sieger aus Spiel 44
Spiel 58 :Sieger aus Spiel 45 - Sieger aus Spiel 41
4. Runde
Spieltag: 19.02.2012, 14.00 Uhr
Spiel 59 :Sieger aus Spiel 55 - Sieger aus Spiel 53
Spiel 60 :Sieger aus Spiel 54 - Sieger aus Spiel 52
Spiel 61 :Sieger aus Spiel 58 - Sieger aus Spiel 57
Spiel 62 :Sieger aus Spiel 56 - Sieger aus Spiel 51
5. Runde (Halbfinale)
Spieltag: 05.04.2012, 18.00 Uhr
Spiel 63 :Sieger aus Spiel 62 - Sieger aus Spiel 60
Spiel 64 :Sieger aus Spiel 59 - Sieger aus Spiel 61
Der Austragungsort des Halbfinalspiels wird durch den VFA festgelegt!
Finale
Spieltag: 07.06.2012, 15.00 Uhr
Spiel 65 :Sieger aus Spiel 63 - Sieger aus Spiel 64
Der Austragungsort des Finalspiels wird durch den VFA festgelegt!
Sichtlich überrascht konnte der Regionalligist erst gegen Ende der Spielhälfte wieder ein wenig Druck aufbauen, doch gleich zweimal ließ Starstürmer Sercan Güvenisik größte Möglichkeiten aus - er wurde daraufhin zur Pause ausgewechselt. Mit einer Doppelchance hätten Oliver Glöden und Mehmet Kara direkt nach dem Seitenwechsel für die Vorentscheidung sorgen können (47., 48.). Doch zeigte sich Fork ebenso auf der Hut wie beim Freistoß von Patrick Huckle (60.). Dieser hätte wegen Nachtretens gar nicht mehr auf dem Feld stehen können. Nicht nur in dieser Szene wich der Schiedsrichter nach starker erster Hälfte im Verlaufe der zweiten Halbzeit von seiner konsequenten Linie ab. Die Preußen wollten Standardsituationen - dokumentiert nicht zuletzt durch die Einwechslung des zweiten Zwei-Meter-Mannes Babacar N'Diaye und weil sie spielerisch kaum Überraschungsmomente parat hatten - und bekamen diese auch. Nachdem Fork abermals sensationell gegen Ex-Profi N'Diaye retten konnte (66.), köpfte Chitsulo einen Eckstoß von Möllering eindrucksvoll zum 1:2 ein (67.). Wer nun dachte, die Preußen würden leichtes Spiel haben, der wurde eines Besseren belehrt. Es sollte keine ernsthafte Offensivaktion des SC vor den rund 800 Zuschauern mehr folgen. Stattdessen hatte Mario Beeke den zweiten Ausgleich auf dem Fuß. Sein Lupfer senkte sich allerdings über den gegnerischen Kasten (76.).
SuS
Stadtlohn : SC Preußen Münster 1:2 (1:1)
Stadtlohn: Fork, Terhaar, Koster, Uphues, Gravermann, Erning, D. Klein-Günnewick, Vennemann (75. Herking), N. Klein-Günnewick, Reekers (69. Beeke), Faruk Tan (57. Steiner) - Münster: Buchholz, Duah, Chitsulo, Beaulieu, Möllering, Westermann, Halet, Glöden, Huckle, Lorenz (46. Kara), Güvenisik (46. N Diaye) - Tore: 0:1 Möllering (17.); 1:1 Reekers (23.); 1:2 Chitsulo (67.) - Schiedsrichter: Hennig (Gelsenkirchen) - Zuschauer: 800.
Verdienter Lohn: Ein besonderer Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Helfern sowie der Polizei für den reibungslosen Ablauf am Mittwoch.
Obere Reihe von links: David Fall, Orhan Özkara, Maximilian Mümken, Julian Westermann, Julian Loose, Babacar N'Diaye, Stefan Kühne, Konstantin Möllering, Clement Halet, Marc Lorenz, Wojciech Pollok
Mittlere Reihe von links: Betreuer Jürgen Keseberg, Betreuer Michael Wilmsen, Chefscout Harald Menzel, Torwarttrainer Jörg Jüttner, Vorstand Sport Carsten Gockel, Trainer Marc Fascher, Mannschaftsarzt Prof. Dr. Horst Rieger, Co-Trainer Ingo Schlösser, Physiotherapeut Marius Engelke, Physiotherapeutin Astrid Schöppner, Mannschaftsarzt Dr. Tim Hartwig
Vordere Reihe von links: Jürgen Duah, Patrick Huckle, Sercan Güvenisik, Patrick Kirsch, Manuel Lenz, Oliver Glöden, David Buchholz, Mehmet Kara, Massimo Ornatelli, Jonathan Bourgault, Rico Schmider, Daniel Chitsulo
Im Achtelfinale des abgelaufenen Wettbewerbes siegten die Preußen auch dank eines Treffers von Sercan Güvenisik mit 3:0. Im Finale setzten sich die "Adler" deutlich mit 4:1 beim Klassenkonkurrenten SC Verl durch.
Mit diesem Erfolg hat sich die Mannschaft abermals das Wunschspiel gegen den Titelverteidiger SC Preußen Münster verdient. Dieser konnte sich am Mittwoch mit 3:0 beim Bezirksligisten SV Hilbeck durchsetzen. Da in der zweiten Runde die klassentiefere Mannschaft immer Heimrecht genießt, wird dieses getauscht. Somit wird die Partie am Mittwoch, 1. September, 18.30 Uhr, im hülsta-Sportpark ausgetragen.
Bajorath konnte dem Los letztendlich doch noch etwas abgewinnen: "Die Mannschaft erhält eine Woche vor dem Saisonstart noch eine attraktive Generalprobe. Und: Es kommt zu einem Wiedersehen mit dem Stadtlohner Uwe Seggewiß, der bei der TSG das Amt des Spielertrainers übernommen hat." Allemal lohnt es sich, dieses Spiel gewissenhaft anzugehen. Der Sieger dürfte sich in Runde zwei auf ein Heimspiel gegen Preußen Münster freuen. Noch im Januar waren 1500 Zuschauer Zeuge der 0:3-Achtelfinalniederlage Stadtlohns gegen den Traditionsclub.
DFB-Pokal auf Verbandsebene (Krombacher-Pokal 2010/2011)
1. Runde; Sonntag, 8. August, 15 Uhr
Gruppe 1
Spiel 1a VfB Beverungen (BL) - TuS Erkeln (BL)
Spiel 1 VfL Lüerdissen (BL) - SV Eintracht Jerxen-Orbke (BL) 0:5
Spiel 2 SF Warburg 08 (BL) - FC Preußen Espelkamp (LL) 0:2
Spiel 3 TSV Schötmar (BL) - SC Verl (RL) Di, 24.08.
Spiel 4 FC Dahl Dörenhagen (KL A) - TuS Dornberg (WL) 1:7
Spiel 5 Türkischer SV Horn (KL A) - Bünder SV (BL) 2:1
Spiel 6 SV Rödinghausen (BL) - Delbrücker SC (WL) 5:3 n.E.
Spiel 7 TuS Lahde/Quetzen (KL A) - FC Türk Sport (BL) 0:4
Spiel 8 TuS Erkeln - FC Bad Oeynhausen (LL) 4:3
Gruppe 2
Spiel 9 Türk Gücü Ennepetal (BL) - TuS Ennepetal 1911 (WL) 0:4
Spiel 10 TuS Medebach (KL A) - SuS Langscheid/Enkhausen (WL) 0:8
Spiel 11 1. FC Kaan-Marienborn 07 (WL) - FC Borussia Dröschede (WL) 2:1
Spiel 12 SG Siddinghausen/Weine (KL A) - VTS Iserlohn (BL) 1:2
Spiel 13 TSV Weißtal 1971 (LL) - SV Lippstadt 08 (WL) 2:4
Spiel 14 BC 1918 Eslohe (BL) - Kiersper SC (LL) 3:1
Spiel 15 RW Lennestadt-Grevenbrück (BL) - TuS 1895 Erndtebrück (WL) 0:3
Spiel 16 TuS Lipperode (KL A) - SG Finnentrop-Bamenohl (BL) 1:3
Gruppe 3
Spiel 17 SC Husen-Kurl (BL) - DJK Teutonia Schalke-Nord (BL) 2:1
Spiel 18 BV Brambauer (WL) - Spvg. Erkenschwick (NRW-Liga) 3:4
Spiel 19 DSC Wanne-Eickel (WL) - SV Schermbeck (NRW-Liga) 2:0
Spiel 20 SG Wattenscheid 09 (WL) - VfB Hüls (NRW-Liga) 3:4
Spiel 21 Hedefspor Hattingen (BL) - Mengede 08/20 (LL) 1:2
Spiel 22 SC Obersprockhövel (BL) - VFK Weddinghofen (LL) 2:4
Spiel 23 DJK TuS Hordel 1911 (WL) - SC Westfalia 04 Herne (NRW-Liga) 4:2 n.V.
Spiel 24 SV Arminia Marten (LL) - SV Zweckel (LL) 7:5 n.E.
Gruppe 4
Spiel 25 SuS 1927 Olfen (KL A) - SV Borussia Emsdetten (LL) 1:3
Spiel 26 1. FC Gievenbeck (WL) - Hammer Spvg. (WL) 1:3
Spiel 27 TSG Dülmen (LL) - SuS Stadtlohn (WL) 0:2
Spiel 28 SV Hilbeck (BL) - SC Preußen Münster (RL) 0:3
Spiel 29 Westfalia Hopsten (BL) - TUS Hiltrup (LL) 0:9
Spiel 30 RW Mastholte (LL) - SF Lotte (RL) 0:2
Spiel 31 SC Roland Beckum (LL) - RW Ahlen (3. Liga) 5:6 n.E.
Spiel 32 SG Sendenhorst (BL) - SC Wiedenbrück (RL) 0:2
2. Runde: Mittwoch, 1. September, 18.30 Uhr
Türkischer SV Horn : FC Preußen Espelkamp
SV Jerxen-Orbke : SC Verl 0:15
FC Türk Sport Bielefeld : SV Rödinghausen I
TuS Erkeln : TuS Dornberg
BC Eslohe : TuS Erndtebrück
SG Finnentrop/Bamenohl : SuS Langscheid/Enkhausen
VTS Iserlohn : TuS Ennepetal
Spielverein Lippstadt 08 : 1. FC Kaan-Marienborn 5:3
SV Arminia Marten : VfK Weddinghofen 1920 e.V.
Mengede 08/20 : TuS Hordel
SC Husen Kurl : SpVgg Erkenschwick
DSC Wanne-Eickel : VfB Hüls
Hammer SpVg : Wiedenbrück
TuS Hiltrup : SF Lotte 0:2
SuS Stadtlohn : Preußen Münster
SV Borussia Emsdetten 1930 e.V. I : RW Ahlen
Klassenniedrigere Mannschaften haben Heimrecht!
3. Runde: Samstag, 20. November, 14 Uhr
4. Runde: Sonntag, 6. März, 15 Uhr
5. Runde (Halbfinale): Mittwoch, 21. April, 18 Uhr
Finale: Sonntag, 2. Juni 2011, 15 Uhr
Ausblick:
Die öffentliche Auslosung im DFB-Pokal auf Verbandsebene 2010/2011 ("Krombacher Pokal der Herren 2010/2011") wird am 21. Juli vorgenommen.
Nachfolgend aufgeführte Vereine nehmen am Wettbewerb teil.
SuS Stadtlohn, TSG Dülmen, Kiersper SC, SuS Langscheid/Enkhausen, SC Roland Beckum, FC Türk Sport, TuS Dornberg, SG Wattenscheid 09, DJK TuS Hordel 1911, Hedefspor Hattingen, TuS Medebach, SG Siddinghausen/Weine, SV Eintracht Jerxen-Orbke, Türkischer SV Horn, BV Brambauer, Mengede 08/20, SV Arminia Marten, SC Husen-Kurl, SV Zweckel, DJK Teutonia Schalke-Nord, TuS Ennepetal 1911, Türk Gücü Ennepetal, SC Obersprockhövel, SV Rödinghausen, Bünder SV, SC Westfalia 04 Herne, DSC Wanne-Eickel, VfB Beverungen, TuS Erkeln, FC Borussia Dröschede, VTS Iserlohn, TSV Schötmar, VfL Lüerdissen, SV Lippstadt 08, TuS Lipperode, FC Preußen Espelkamp, SuS 1927 Olfen, BC 1918 Eslohe, FC Bad Oeynhausen, TuS Lahde/Quetzen, TUS Hiltrup, 1. FC Gievenbeck, SG Sendenhorst, RW Lennestadt-Grevenbrück, SG Finnentrop-Bamenohl, Delbrücker SC, FC Dahl Dörenhagen, VfB Hüls, SV Schermbeck, Spvg. Erkenschwick, 1. FC Kaan-Marienborn 07, TuS 1895 Erndtebrück, TSV Weißtal 1971, SV Hilbeck, SV Borussia Emsdetten, Westfalia Hopsten, VFK Weddinghofen, Hammer Spvg., SF Warburg 08, SC Wiedenbrück, RW Mastholte, RW Ahlen, SC Verl, SC Preußen Münster, SF Lotte
In der Vorsaison erreichte der SuS Stadtlohn das Achtelfinale und schied dort mit 0:3 gegen den späteren Finalisten und Titelverteidiger Preußen Münster aus.
Rückblick Saison 2009/2010
Eine Halbzeit lang durfte die Gastgeber-Anhängerschar unter den rund 1200 Zuschauern im hülsta-Sportpark von einer Überraschung träumen. Der SuS Stadtlohn hielt bis zur Pause ein torloses Remis gegen Preußen Münster im Achtelfinale des DFB-Pokals auf Verbandsebene. Am Ende setzte sich der Favorit letztlich souverän mit 3:0 durch.
Der Rahmen passte: Bei tollem Winterwetter, überraschend gut bespielbarem Untergrund und großer Kulisse trumpfte der Westfalenligist von Beginn an mit einer disziplinierten Spielweise auf - nachdem die Rauchbomben der allzeit friedlichen Preußen-Anhänger verzogen waren. Gerade zu Beginn stand den Blau-Weißen auch ein wenig das Glück des Tüchtigen zur Seite. Zunächst lenkte Guerino Capretti einen Schuss von Sercan Güvenisik knapp am Tor vorbei, nachdem Stadtlohns Torhüter Christoph Fork zu kurz abgewehrt hatte (7.). Dann köpfte Jerome Assauer nach einer Flanke von Mehmet Kara vorbei (9.). Nach überstandener Drangphase agierten die Hausherren fortan mutiger und suchten ihr Heil das ein oder andere Mal selbst in der Offensive. Mehr als Halbchancen sprangen dabei allerdings nicht heraus. Gegen Ende der Halbzeit erhöhte der Regionalligist dann wieder den Druck, doch Rückkehrer Güvenisik überbot sich weiterhin im Auslassen von Großchancen (37., 44.). Somit wurden torlos die Seiten gewechselt. Dieser Zustand sollte sich schnell ändern. Mit dem ersten Angriff in Hälfte zwei führte Assauer die Gäste-Führung herbei, nachdem eine Flanke von Mervin Bakalorz unglücklich vor Stadtlohns Kapitän Matthias Uphues versprungen war (48.). Güvenisik wollte seinem Sturmpartner nicht nachstehen. Nachdem er zunächst in dem immer stärker werdenden Fork seinen Meister gefunden hatte (53.), ließ er diesem nach einer Stunde freistehend keine Chance - 0:2 (60.). Die SuS-Offensive deutete in einigen Aktionen ihre Gefährlichkeit noch an, der Widerstand war allerdings gebrochen. Die Kräfte ließen nach dem laufintensiven Spiel verständlicherweise nach. Fork rettete noch zweimal glänzend gegen Güvenisik und Artur Matlik (69., 87.). Bei Timo Scherpings erstem Ballkontakt war er aber machtlos. Mit einem Drehschuss sorgte der frühere Stadtlohner für den Endstand (80.). Der jederzeit souveräne Schiedsrichter Benjamin Schäfer hatte die Zeichen der Zeit erkannt und pfiff pünktlich ab.
SuS Stadtlohn : Preußen Münster 0:3 (0.0)
Stadtlohn: Fork, Terhaar (56. D. Klein-Günnewick), Koster, M. Uphues, Gravermann, Erning, Hippers, Beeke (73. Arends), Hackenfort, Fischer (62. N. Klein-Günnewick), Krüchting - Münster: Buchholz, Fall (85. Mümken), Capretti, Matlik, Kara, Bakalorz (65. Erzen), Lauretta, Grembowietz, Wissing, Assauer (78. Scherping), Güvenisik - Tore: 0:1 Assauer (48.); 0:2 Güvenisik (60.); 0:3 Scherping (80.) - SR: Benjamin Schäfer - Zuschauer: 1200.
Frank Bajorath (Trainer SuS Stadtlohn): „Es hat mir schon gut gefallen, wie wir in der ersten Spielhälfte dagegengehalten haben. Wir haben sehr diszipliniert gestanden. Das Konzept war mit dem frühen 0:1 nach der Pause natürlich über den Haufen geworfen. Nach dem zweiten Münsteraner Treffer war das Spiel dann quasi gelaufen. Am Ende wurden die Beine verständlicherweise schwer, Münster hat Ball und Gegner laufen gelassen. Es war schon zu erkennen, dass in unseren Reihen einige Akteure auf Augenhöhe agieren konnten. Unter dem Strich war es eine gelungene Übungseinheit für den Ernstfall am kommenden Wochenende."
Roger Schmidt (Trainer Preußen Münster): „Wir hätten sicherlich vor dem Seitenwechsel schon einen Treffer machen können. Dies haben wir dann zum richtigen Zeitpunkt nach der Pause nachgeholt. Der zweite Treffer bedeutete dann die Entscheidung. Mit dem Auftritt bin ich absolut zufrieden."
Impressionen vom Pokalknüller
Ausblick
Auf ein Gründungsmitglied der Fußball-Bundesliga trifft der SuS Stadtlohn am Samstag, 23. Januar 2010, um 14 Uhr im Achtelfinale des DFB-Pokals auf Verbandsebene.
Die komprimierte Historie der "Adler"
Gegründet wurde der SC Preußen Münster am 30. April 1906 von Schülern des heutigen Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasiums unter dem Namen „FC Preußen". In der Saison 1950/51 kam die Mannschaft auf Platz zwei der Oberliga West, einen Punkt hinter dem FC Schalke 04. In den Gruppenspielen (der Vorrunde) zur Deutschen Meisterschaft schaltete Preußen Münster dann den 1. FC Nürnberg, den Hamburger SV und Tennis Borussia Berlin aus. Im Endspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern verlor die Mannschaft vor 100.000 Zuschauern im Olympiastadion Berlin mit 1:2 (Torschütze „Fiffi" Gerritzen). In der Saison 1953/54 gelang noch einmal ein vierter Platz, ansonsten endete man stets nur im Mittelfeld. Umso überraschender kam für zahlreiche Beobachter 1963 Münsters Aufnahme in die neugegründete Fußball-Bundesliga. Das erste Bundesligaspiel am 24. August 1963 gegen den Hamburger SV wurde von 40.000 Zuschauern im Preußenstadion verfolgt und endete 1:1, nachdem Münster durch ein Tor von Falk Dörr geführt hatte. Am Ende der Saison stand Münster als Absteiger fest.
In den 1970er Jahren hatte der SCP die bis heute besten Chancen, um wieder in die Bundesliga zurückzukehren. Doch in den Jahren 1976, 1978 und 1979 wurde man in der zuvor neu gegründeten 2. Bundesliga Nord Dritter und verpasste den Aufstieg um jeweils einen Platz. Zur Saison 1981/1982 führte der DFB die eingleisige 2. Bundesliga ein. Durch einen 13. Platz in der Vorsaison konnte sich Münster für diese nicht qualifizieren und wurde erstmals drittklassig. Nach sechs vergeblichen Anläufen wurde der SC Preußen 1988 Meister der Oberliga Westfalen, scheiterte jedoch in der damals noch ausgespielten Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga an Hertha BSC. 1989 gelang den Preußen unter Helmut Horsch erneut die Meisterschaft in der Oberliga, und Preußen Münster stieg nach einem 0:0 im entscheidenden Spiel im Preußenstadion der Aufstiegsrunde gegen den MSV Duisburg in die 2. Bundesliga auf. Die folgende Zweitligasaison schloss Münster als Tabellenzwölfter ab. Gleich im Folgejahr folgte mit dem Abstieg die große Ernüchterung. Preußen stieg als Tabellenachtzehnter erneut in die Oberliga Westfalen ab. In den beiden folgenden Saisons wurde der SC Preußen jeweils Meister, scheiterte in den Aufstiegsrunden jedoch am Wuppertaler SV und an Rot-Weiss Essen. 1994 genügte Platz zwei zur Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga West/Südwest. Im selben Jahr gewann Münster die Deutsche Amateurmeisterschaft nach einem 1:0 im Finale gegen Kickers Offenbach. In den folgenden sechs Spielzeiten in der Regionalliga stellte der SC Preußen meistens nur Mittelmaß dar.
Zur Saison 2000/2001 führte der DFB eine neue zweigleisige Regionalliga ein. Der SC Preußen konnte sich dafür am letzten Spieltag der Vorsaison durch ein 4:1 über den SC Verl vor über 10.000 Zuschauern qualifizieren und wurde der Regionalliga Nord zugeteilt. In den folgenden Saisons war Preußen Münster nun regelmäßig in den Abstiegskampf verstrickt. 2004 gelang der Klassenerhalt am letzten Spieltag in einem Abstiegsendspiel gegen Wattenscheid 09 das nach dem 1:0-Sieg der Preußen in die Oberliga musste. Im Jahr 2006, genau zum 100. Geburtstag des Vereins, waren die Preußen nach einer 1:2-Niederlage gegen den Wuppertaler SV am vorletzten Spieltag faktisch abgestiegen, auch der folgende 3:1-Erfolg gegen Bayer Leverkusen (A) konnte das Blatt nicht mehr wenden. Damit wurden die Preußen zum ersten Mal nach 100 Jahren Vereinsgeschichte viertklassig. In der Oberligaspielzeit 2006/2007 wurde der angestrebte sofortige Wiederaufstieg in die Regionalliga unter Trainer Georg Kress mit einem 6. Platz dann deutlich verfehlt. Die folgende Saison 2007/2008 wurde unter dem neuen Trainer Roger Schmidt und mit einem fast gänzlich veränderten Kader in Angriff genommen. Da ein Aufstieg in eine höhere Spielklasse aufgrund der Einführung der 3. Liga in dieser Spielzeit nicht möglich war, war das Ziel sich für die neue viertklassige Regionalliga zu qualifizieren. Dieses wurde bereits frühzeitig erreicht. Außerdem sicherte sich Preußen Münster am vorletzten Spieltag mit einem 2:0-Sieg in Hamm die Meisterschaft. Darüber hinaus wurden auch noch der Verbandspokal und der Kreispokal gewonnen, womit sich die Preußen erstmals seit 1997 für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals qualifizierten und dort dem VfL Bochum erst im Elfmeterschießen mit 5:6 unterlagen. In der Saison 2008/09 spielten die Preußen in der viertklassigen Regionalliga West eine gute Rolle, ohne allerdings in den Aufstiegskampf eingreifen zu können.
In der Abschlusstabelle belegte Münster schließlich Platz 4. Zudem gewann man erneut den Westfalenpokal, so dass der Verein auch in der Saison 2009/10 in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals vertreten war. Dort traf man auf den Bundesligisten Hertha BSC vor 18.200 Zuschauern im erstmals seit langer Zeit wieder ausverkauften Preussenstadion und verlor erst durch zwei Gegentore in den letzten zwei Minuten der nach einem 1:1 nach regulärer Spielzeit notwendig gewordenen Verlängerung mit 1:3. Extra für dieses Spiel wurde von der Stadt eine Sondergenehmigung erteilt, um die Zuschauerkapazität von 15.050 Plätzen auf über 18.000 erhöhen zu können.
Die aktuelle Situation der "Adler"
In der derzeitigen Regionalliga-Tabelle ist das Team zuletzt ein wenig zurückgefallen. Die Aufstiegsränge befinden sich aber weiter in Reichweite.
Zur Rückserie haben sich die Preußen noch mit einem echten Kracher verstärkt. Vom Zweitligisten SC Paderborn 07 kehrte Stürmer Serkan Güvenisik in die Domstadt zurück. Seinen Pflichtspiel-Einstand könnte der Rückkehrer folglich am Losberg feiern. Um den widrigen Witterungsbedingungen zu entfliehen, führt der Preußen-Tross aktuell ein einwöchiges Trainingslager in der Türkei durch. Nach dem zuvor der Zweitligist RW Ahlen noch in Deutschland mit 3:1 bezwungen werden konnte, wurde der erste Test in Kemer nun verloren. Gegen Drittliga-Spitzenreiter FC Ingolstadt setzte es eine 1:3-Niederlage. Den Ehrentreffer erzielte ausgerechnet Rückkehrer Serkan Güvenisik. Am Samstag stand die Schmidt-Elf mit der SpVg Unterhaching einem weiteren Drittligisten gegenüber - und unterlag knapp mit 1:2. In der Schlussminute verschoss Güvenisik einen Strafstoß. Mittlerweile ist der Preußen-Tross in die Heimat zurückgekehrt und bereitet sich in heimischen Gefilden seit Donnerstag auf die erste Pflichtaufgabe vor - und auf den Ansturm auf die Tabellenspitze. Den Aufstieg hat man beim Traditionsverein noch nicht abgeschrieben.
Die Lage vor dem Duell
Eines ist gewiss: Ungleicher hätten die Vorbereitungsphasen nicht ausfallen können. Nach dem kurzfristigen Test am Donnerstag beim FC Epe (2:2) - dem dann einzigen - geht der SuS mit äußerst wenig Spielpraxis in die Partie. Freiwillig geschlagen gibt sich die Elf im "Spiel des Jahres" sicher nicht - auch wenn die Priorität ganz klar auf dem Restrundenauftakt gegen den SV Lippstadt 08 am kommenden Wochenende liegt.
Der hülsta-Sportpark: Spielfläche, Tribünen, An- und Zufahrtswege sind nahezu gänzlich vom Schnee befreit, die Linien wurde nach-, der Platz soweit möglich abgezogen. Bis Samstag sollte sich die Situation weiter verbessern, Niederschläge sind vorerst nicht gemeldet. Nach übereinstimmenden Wetterprognosen soll der vorhergesagte (Schnee-)Regen erst am späten Nachmittag einsetzen. Die abschließende Platzpflege wird am Freitag von der "Alten Garde" der Altherren-Radsportabteilung vorgenommen, bei der sich der SuS abermals für die tatkräftige Unterstützung bedankt.
In einer vorgezogenen Platzbegehung am Mittwochmittag hat die Kommission nun "grünes Licht" für die Austragung gegeben. Der Boden im hülsta-Sportpark ist zwar tief, aber nicht gefroren. Zudem sind die kurzfristigen Wetterprognosen für die Region übereinstimmend bis einschließlich Samstag positiv. In Betracht gezogen wurde bei der Entscheidung auch die Sicherheit der Besucher im und am Stadion. Um alle notwendigen organisatorischen wie sicherheits-technischen Maßnahmen einleiten zu können, wurde die Platzbegehung vorgezogen - natürlich auch im Interesse der sicher vielen auswärtigen Besucher, speziell der Preußen-Anhänger, die der SuS schon jetzt ganz besonders im westlichen Münsterland begrüßen möchte. Zusammen freuen wir uns auf einen unterhaltsamen Nachmittag und ein faires Spiel. Die Zeit des Wartens ist endlich vorbei!
Auch wenn dieser erste Höhepunkt im jahr 2010 nach dieser Vorbereitung denkbar ungünstig kommt, geht der SuS Stadtlohn hoch motiviert in sein "Spiel des Jahres".
DFB-Pokal auf Verbandsebene (Krombacher-Pokal 2009/2010") - Achtelfinale
SuS Stadtlohn (Westfalenliga) : SC Preußen Münster (Regionalliga)
Samstag, 23. Januar, 14 Uhr
SR: Schäfer, Benjamin // Sieber, Armin // Wissing, Alexander (Kreis Recklinghausen)
hülsta-Sportpark // Uferstraße / Am Losbergpark // 48703 Stadtlohn
Das Sportliche in Kürze
Die Teams
SuS Stadtlohn: Martin Bockhoff, Christoph Fork, Chris Harmeling - Jürgen Boll, Michael Gravermann, Jordy Koster, Alexander Lanfer, Marcel Terhaar, Dominik Uphues, Matthias Uphues - Martin Arends, Mario Beeke, Kevin Dücker, Kai Erning, Jakob Fischer, Andre Hippers, Daniel Klein-Günnewick, Nico Klein-Günnewick - Daniel Ebbing, Rainer Hackenfort, Markus Krüchting, Rick Reekers, Kai Wüpping - Trainer: Frank Bajorath - Co-Trainer: Michael Gravermann - Torwarttrainer: Heinz-Jürgen Uhlenbrock - Sportlicher Leiter: Rudi Schipper.
SC Preußen Münster: David Buchholz, Daniel Riemer, Kieran Schulze-Marmeling - Guerino Capretti, David Fall, Jens Grembowietz, Ivica Ivicevic, Harry Pufal, Jens Wissing, Orhan Özkara - Marvin Bakalorz, Mehmet Kara, David Lauretta, Julian Loose, Marc Lorenz, Arthur Matlik, Konstantin Möllering, Marc-Andre Nimptsch, Massimo Ornatelli - Jerome Assauer, Enes Demir, Michael Erzen, Sercan Güvenisik, Wojciech Pollok, Timo - Trainer: Roger Schmidt - Co-Trainer: Tobias Stock - Torwarttrainer: Jörg Jüttner - Teammanager: Carsten Gockel.
Personal
Bei den Gastgebern plagt sich aktuell Daniel Ebbing mit einer Grippe herum. Aus beruflichen Gründen muss Torjäger Rainer Hackenfort derzeit im Trainingsbetrieb kürzer treten.
Bei den Gästen werden Ivica Ivicevic, Harry Pufal und Massimo Ornatelli, die alle schon im Trainingslager nicht voll mitwirken konnten, am Wochenende ebenso nicht zur Verfügung stehen wie die kranken Marc-André Nimptsch, Julian Loose und Marc Lorenz. Tino Möllering lähmt eine Wadenverletzung, Wojciech Pollok hat Rückenprobleme. Für beide sieht es nicht gut aus, was das Wochenende betrifft. Auch Daniel Riemer ist durch eine Stauchung des Handgelenks angeschlagen. Bei einigen besteht dennoch eine Chance, aufzulaufen.
Trotz dieser Ausfälle kündigte Trainer Roger Schmidt an, mit der "bestmöglichen Elf" und "konzentriert" die Favoritenstellung zu untermauern. Der Bedeutung der Partie sei man sich bewusst. Es dürfe duchaus mit dem Sturmduo (Pollok/Güvenisik) gerechnet werden - reichlich Arbeit für die SuS-Defensive.
Nicht mehr nach Stadtlohn anreisen wird Stürmer Sami El-Nounou, dessen Vertrag unter der Woche aufgelöst wurde.
Auf Seiten der Hausherren kann Mario Beeke auf eine Vergangenheit in der Jugend der Preußen verweisen. Bekanntester Stadtlohner im Trikot des SC war zuletzt Uwe Seggewiß, den es vom SuS über Borussia Dortmund II in die Domstadt zog. Beim letzten Aufeinandertreffen in der ersten Runde des Westfalenpokals im August 2006 (1:4) war er noch für die Preußen am Ball. Vor der laufenden Spielzeit zog es ihn zum Ligakonkurrenten SF Lotte.
Auch in den vergangenen beiden Jahrzehnten zog es immer wieder Akteure aus Münster nach Stadtlohn - insbesondere zu Oberliga-Zeiten. Bekannteste Beispiele sind sicherlich der damalige Spielertrainer Benni Brinkmann, Raphael Gebker, Lars Albers, Tobias Sumelka, Kai Fischer oder auch Christian Erwig, der heute noch für den FC Schalke 04 II auf Torejagd geht.
Mit Stürmer Timo Scherping (Gronau-Epe) steht ein Akteur im Preußen-Kader, der bereits zu B-Jugend-Zeiten bis Sommer 2006 für den SuS Stadtlohn aktiv war. Der Gronauer Jens Wissing steht kurz vor der Unterschrift eines Profivertrages bei einem Bundesligisten. Marvin Bakalorz, Sohn von Ex-Profi Dirk Bakalorz, entstammt der Jugend von Westfalia Gemen. Enes Demir ist aktueller Toptorschütze der Westfalenliga 1 mit der Preußen U23, Jerome Assauer stand dem SuS in jüngerer Vergangenheit noch in der Verbandsliga bereits mit der U23 des Zweitligisten SC Paderborn 07 gegenüber.
Der Weg ins Achtelfinale
Der SuS Stadtlohn erreichte über ein 3:2 beim SuS Neuenkirchen (Westfalenliga 1) und ein 2:1 bei der SG Telgte (Landesliga 4) die dritte Runde, der SC Preußen durch ein 3:0 beim SV Herbern (Westfalenliga 2) und ein 4:2 n.V. in der Neuauflage des Vorjahresendspiels gegen SF Lotte (Regionalliga West).
Die letzten Vergleiche...auf dem Weg zum Klassiker
1998/1999: SuS Stadtlohn - SC Preußen 1:2 (1:1) (Testspiel)
2001/2002: SuS Stadtlohn - SC Preußen 1:3 (0:0) (Testspiel)
2003/2004: SuS Stadtlohn - SC Preußen 1:3 (1:2) (Testspiel)
2006/2007: SuS Stadtlohn - SC Preußen 1:4 (0:1) (Westfalenpokal - 1. Runde)
Das Organisatorische in Kürze
Kassen
Die Kassen werden am Samstag voraussichtlich um 12 Uhr geöffnet. Es wird darauf hingewiesen, dass Mitarbeiter- und Mitgliedsausweise des SuS bei Pokalspielen uneingeschränkt keine Gültigkeit besitzen (Verbandsauflage). Es gilt eine gegenüber der Meisterschaftssaison gesonderte Preisstaffelung. Einlass wird allein über den Haupteingang an der Uferstraße gewährt. Ausgesprochene Stadionverbote gelten selbstverständlich auch in Stadtlohn.
Angesichts des zu erwartenden Zuspruchs sollten die Besucher rechtzeitig anreisen.
Parkmöglichkeiten
Es wird darum gebeten, neben den Parkplätzen am hülsta-Sportpark auch die Flächen am SuS-Sportheim (oberer Losberg - der Uferstraße am Stadion vorbei zum Trainingszentrum folgen) und am Berkelstadion sowie die ausgewiesenen Flächen in der Nähe des Stadions zu nutzen. Die Stadtlohner Besucher sollten - wenn möglich zu Fuß oder mir dem Rad - anreisen. Den Hinweisen der Polizei und des Ordnungsdienstes vor und im Stadion ist Folge zu leisten.
Anreise
Mit dem PKW... (Navi-Zieladresse: Stadtlohn/Uferstraße)
... über die A43
Von der Autobahn A43 erreichen Sie uns aus südlicher Richtung über die Anschlussstelle Dülmen mit Weiterfahrt in Richtung Coesfeld und Gescher bzw. nördlicher Richtung (Münster) über die Anschlussstelle Nottuln in Richtung Coesfeld und Gescher. Den weiteren Verlauf ab B525/L608 in Gescher entnehmen Sie der nachfolgenden Wegbeschreibung.
...über die A31
An der Anschlussstelle Gescher/Coesfeld verlassen Sie die Autobahn und folgen der B525 („links ab") in Richtung Gescher/Stadtlohn. Nach rund zwei Kilometern biegen Sie im Kreisverkehr nach rechts auf die L608 in Richtung Stadtlohn ab. Dieser Straße folgen Sie bis zum ersten Kreisverkehr hinter dem Ortseingangsschild von Stadtlohn. Diesen verlassen Sie an der zweiten Ausfahrt ("geradeaus"). Nach rund einem weiteren Kilometer folgen Sie an der Westfalen-Tankstelle weiter dem Straßenverlauf. Im nächsten Kreisverkehr nehmen Sie abermals die zweite Ausfahrt ("geradeaus"), im dritten dann die erste Ausfahrt ("rechts ab") in Richtung Hallen-/Freibad. Hinter der Brücke biegen Sie rechts in die Uferstraße ein. Sie erreichen nach wenigen Metern auf der linken Seite den hülsta-sportpark. Um die Parkflächen am SuS-Sportheim zu erreichen, lassen Sie den hülsta-sportpark bitte "links liegen" und folgen dem Straßenverlauf (vorbei an der Tennisanlage TC Blau-Weiß und dem Trial-Gelände) bis zum SuS-Sportheim am oberen Losberg.
...über die B70
Aus nördlicher wie südlicher Richtung kommend biegen Sie an der Ampelkreuzung AVIA-Tankstelle/Kaufhaus Berken in die L608 (Burgstraße) in Richtung Gescher/Coesfeld ein. Am folgenden Kreisverkehr biegen Sie an der dritten Ausfahrt ("links ab") in Richtung Hallen-/Freibad ab. Hinter der Brücke fahren Sie rechts in die Uferstraße. Sie erreichen nach wenigen Metern auf der linken Seite den hülsta-sportpark.
Anreisende Busse sollten direkt hinter dem Kreisverkehr in Richtung Stadion gleich links vor der Berkel-Brücke auf den Parkplatz am ehemaligen Berkelstadion fahren, um das Stadion dann fußläufig zu erreichen.
Mit dem Zug...
Mit dem Regionalzug von Münster nach Coesfeld (Bahnhof); von dort die Buslinie in Richtung Gescher/Stadtlohn (Ausstieg Stadtlohn/Busbahnhof). Von dort sind es zu Fuß keine 10 Minuten bis zum Stadion (Weg bitte erfragen).
Presse
Pressevertreter geben sich bitte als solche an der Kasse erkenntlich - eine gesonderte Akkreditierung erfolgt nicht. In der Sprecherkabine stehen elektrische Anschlüsse sowie ein Telefonanschluss zur Verfügung. Ansprechpartner ist Geschäftsführer Michael Schley. Der Ausrichter bemüht sich, gesonderte Parkplätze in ausreichender Anzahl bereit zu halten.
Und zuguterletzt und nicht ganz unbedeutend...
...die aktuelle Wetterprognose:
Samstag, 23. Januar: bewölkt - Niederschläge wohl erst am späten Nachmittag
Der Sieger der Partie tritt am Karnevalswochenende im Viertelfinale beim Landesliga-Spitzenreiter 1. FC Gievenbeck an.
Der SC Preußen Münster konnte den Westfalenpokal bisher drei Mal gewinnen - darunter 2008 und 2009 zweimal in Folge. Das Team peilt folglich den Hattrick an.
Der DFB-Pokal auf Verbandsebene 2009/2010 im Überblick
Achtelfinale
Siddinghausen/Weine -TuS Erndtebrück 1:3
SF Siegen - TuS Hillegossen 4:0
SC Herford - SV Lippstadt 0:3
SC Verl - TuS Erkeln 6:1
SG Wattenscheid 09 - SV Schermbeck 2:3 n.V.
FC Gievenbeck - Delbrücker SC 2:0
SuS Stadtlohn - Preußen Münster 0:3
DSC Wanne-Eickel - FC Recklinghausen 4:2
Viertelfinale (14. Februar 2010)
TuS Erndtebrück - SF Siegen
SC Verl - SV Lippstadt
DSC Wanne-Eickel - SV Schermbeck
FC Gievenbeck - Preußen Münster
Rückblick: 2. Runde
Mit einem Kraftakt hat das buchstäblich „letzte Aufgebot" des SuS Stadtlohn das Achtelfinale des Westfalenpokals erreicht und somit den größten Erfolg seit einem Jahrzehnt dingfest gemacht. Knapp mit 2:1 konnte am Mittwochabend der Landesligist SG Telgte in dessen Stadion bezwungen werden. Somit kommt es am Samstag, 21. November, im hülsta-Sportpark zur erhofften „Knaller-Partie" gegen den Regionalligisten SC Preußen Münster. Die nach zahlreichen Ausfällen völlig neu formierte Mannschaft tat sich in der Anfangsphase schwer ins Spiel zu finden. Gerade im Mittelfeld mangelte es an der nötigen Laufbereitschaft, um einen engagierten, aber doch eher spielschwachen Gegner unter Druck zu setzen. Ein wenig besser wurde es nach dem Rückstand durch Jan Hampel, der das Team aufzurütteln schien (20.). Die erste große Möglichkeit zum Ausgleich bot sich Rainer Hackenfort, der nach einer halben Stunde mustergültig von einem Gästeverteidiger in Szene gesetzt wurde, dann allein vor dem Torhüter aber zu umständlich agierte - nicht das einzige Mal an diesem Tag. Kurz vor dem Pausenpfiff überschlugen sich die Ereignisse. Zunächst drückte Mario Beeke eine Eingabe von Alexander Lanfer über die Linie (43.), quasi im Gegenzug zeigte Schiedsrichter Raffelmann (Werl) zur Verwunderung aller auf der Gegenseite auf den ominösen Punkt (44.). Doch Torhüter Christoph Fork konnte den schwach geschossenen Strafstoß abwehren - ausgleichende Gerechtigkeit. Wesentlich druckvoller kam der Westfalenligist aus der Kabine. Nach sehenswerter Kombination sorgte Hackenfort für die Führung (51.), die sich die Mannschaft in der Folge auch verdiente. Doch gleich reihenweise vergab das Sturmduo Beeke/Hackenfort „Hundertprozenter", um die Entscheidung herbeizuführen. So kam es, wie es kommen musste. Durch Nachlässigkeiten im Aufbauspiel wurde der im Grunde am Boden liegende Gegner wieder ins Spiel gebracht. Glück hatte er SuS bei einem Pfostenschuss (77.). Mit Glück und Geschick wurde der knappe Vorsprung über die Zeit gerettet. Kurz vor Ende sah sich Schiedsrichter Raffelmann noch einmal auf den Plan gerufen, für Höhepunkte seiner vielen Kuriositäten zu sorgen. In Nähe der Mittellinie entschied er zurecht auf Freistoß für die Hausherren. Diesen ließ er ausführen, pfiff dann allerdings ab und zeigte Freistoß für den SuS im eigenen Strafraum an. Nun bemerkte er, dass er zuvor Dominik Uphues versehentlich nicht mit der gelb-roten Karte bedacht hatte. Er holte dies nach und entschied nun, den eigentlich schon ausgeführten Freistoß Telgtes wiederholen zu lassen. Marcel Terhaar machte ihn berechtigt darauf aufmerksam, dass der Freistoß bereits ausgeführt und Freistoß für Stadtlohn angezeigt worden - und sah daraufhin ebenfalls die zweite Gelbe wegen Meckerns. Nicht auszudenken, wenn der das Spiel abschließende Freistoß doch noch zu einer Verlängerung geführt hatte. Als Dank ließ Raffelmann dann beide Betreuer noch so lange Warten, bis er in Ruhe gesucht hatte.
SG Telgte : SuS Stadtlohn 1:2
Stadtlohn: Fork, Terhaar, D. Uphues, M. Uphues, Lanfer, Erning, Arends (46. Dücker), D. Klein-Günnewick (76. Reekers), Hackenfort, Fischer, Beeke - Tore: 1:0 Hampel (20.); 1:2 Beeke (43.); 1:2 Hackenfort (51.) - Gelb-rote Karten: D. Uphues, Terhaar, beide Stadtlohn (89.) - Zuschauer: 100
Ausblick: 2. Runde
Nach dem überzeugenden Erfolg beim Klassenkonkurrenten SuS Neuenkirchen in Runde eins steht für die Westfalenligamannschaft am kommenden Mittwoch die zweite Hauptrunde im DFB-Pokal auf Verbandsebene um den „Krombacher Pokal 2009/2010" an, besser bekannt als Westfalenpokal. Dabei muss das Team zum Landesligisten SG Telgte reisen, der sich zum Auftakt mit 3:1 nach Verlängerung gegen den Kreisligisten Neubeckum durchgesetzt hat. Die Mannschaft des ehemaligen Trainers von Borussia Emsdetten und Neuenkirchen, Stefan Henning, musste nach einem 1:1 zum Auftakt beim VfL Wolbeck am zweiten Spieltag eine deftige 1:8-Heimschlappe gegen den absoluten Aufstiegsfavoriten SV Zweckel hinnehmen. Die Voraussetzungen sind folglich ähnlich wie beim SuS Stadtlohn. Unterschätzen werden die Blau-Weißen diesen Gegner sicher nicht. Ein Sieg hätte seinen besonderen Reiz. In Runde drei käme es zu einem Heimspiel gegen den Sieger aus Preußen Münster und SF Lotte, den beiden Regionalligisten in der Gruppe vier. Bis dahin wartet auf den SuS aber noch ein hartes Stück Arbeit. Die dritte Runde wird am spielfreien Wochenende (Totensonntag) am Samstag, 21. November, ausgespielt.
Der personelle Situation stellt sich seit Sonntag noch gravierender dar: Aus derzeitiger Sucht dürfte eine ganze Elf nicht zur Verfügung stehen. Zu den Lanfzeitverletzten Michael Gravermann und Markus Krüchting gesellten sich seit nun noch Andre Hippers (angebrochener Mittelfuß) und Daniel Ebbing (Außenbandriss im Sprunggelenk). Zudem fehlen Nico Klein-Günnewick und Jürgen Boll beruflich bedingt, Jordy Koster und Nick Voogtsgeerd sind nach Krankheit gerade erst wieder ins Training eingestiegen und dürften noch einige Wochen fehlen. Ebenso noch nicht zur Verfügung steht Chris Harmeling nach Gehirnerschütterung. Noch auf einem Auslandsaufenthalt befindet sich Thomas Redders. Kurzfristig entscheiden wird sich, ob Rainer Hackenfrot (Adduktorenprobleme) und Alexander Lanfer (Rückenprellung) einsatzfähig sind.
Somit werden einige Akteure zum Einsatz kommen, die bisher zur Reserve abgestellt waren.
Rückblick: 1. Runde
Eine kämpferisch wie spielerisch tadellose Leistung des SuS Stadtlohn wurde in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals auf Verbandsebene belohnt. Beim Westfalenligakonkurrenten SuS Neuenkirchen siegte das Team verdient mit 3:2 - verdient nicht zuletzt deshalb, weil die Mannschaft über 80 Minuten in Unterzahl agierte. Torhüter Christoph Fork wurde in der neunten Minute nach einem übermotivierten Einsteigen außerhalb des Strafraums des Feldes verwiesen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Stadtlohn allerdings schon das erste Ausrufungszeichen gesetzt. Nach langem Ball von Kai Erning, der zusammen mit Dominik Uphues das Stammduo in der Innenverteidigung, Matthias Uphues und Jordy Koster, ersetzte, legte Rainer Hackenfort auf Markus Krüchting ab, der vollstreckte. Den fälligen Freistoß nach dem Platzverweis gegen Fork verwandelte Patrick Schulz zum Ausgleich. In der Folge fiel den Gastgeber wenig ein, das Offensivspiel der Gäste aus einer kompakten Defensive heraus war gefälliger. Nur einmal hatte der SuS Glück, als ein Ball von Christian Bußmann nur den Pfosten fand (23.). Ein Freistoß von Erning visierte die Fäuste des Torstehers (44.) an. Nach der Pause die kalte Dusche für die Hausherren: Hackenfort und Krüchting schraubten das Ergebnis binnen fünf Minuten auf 1:3 (47., 52.). In der dritten Minute der Nachspielzeit überwand Tobias Wehmschulte Chris Harmeling aus Nahdistanz. Eine Minute später stand den Gästen das Glück noch einmal zur Seite. Eine Flanke rauschte an Freund und Feind vorbei ins Toraus.
SuS Neuenkirchen : SuS Stadtlohn 2:3
Stadtlohn: Fork, Terhaar, Erning, D. Uphues, Gravermann (65. Lanfer), D. Klein-Günnewick, Fischer (70. Hippers), Beeke, Hackenfort, Ebbing (5. Harmeling), Krüchting - Tore: 0:1 Krüchting (3.); 1:1 Schulz (6.); 1:2 Hackenfort (46.); 1:3 Krüchting (52.); 2:3 Wehmschulte (93.) - Rote Karte: Fork, Stadtlohn (Notbremse, 5.)
Ausblick: 1. Runde
Noch frisch sind die Erinnerungen an die Erstrundenknaller gegen Preußen Münster oder den FC Gütersloh 2000. Die diesjährige Auslosung des DFB-Pokals auf Verbandsebene hat dem SuS Stadtlohn ein denkbar ungünstiges Los beschert. Am Sonntag, 2. August, geht es ausgerechnet zum Ligakonkurrenten SuS Neuenkirchen, der in der Vorbereitung das eine und andere Mal bereits aufhorchen ließ. So wurde zuletzt Ligakonkurrent SV Mesum deutlich mit 6:2 geschlagen. Zumindest hält sich die Anreise in Grenzen. Dieses Duell gab es übrigens bei der drittletzten Westfalenpokal-Teilnahme des SuS vor einigen Jahren schon einmal. Damals siegten die Gastgeber noch als Landesligist knapp mit 2:1. Ebenfalls ein Top-Los wie Preußen Münster oder SF Lotte blieb dem Kreispokal-Finalgegner DJK Coesfeld versagt. Der Landesligist muss beim Bezirksligisten SV Welver 1925 antreten. Verzichten muss das Trainergespann Frank Bajorath und Michael Gravermann am Sonntag weiterhin auf Routinier Matthias Uphues, der sich noch mit einer Zerrung aus dem Testspiel in Recklinghausen herumplagt.
Sollte es der SuS in die Runde zwei schaffen, wartet dort das nächste eher unattraktive Los: SV Neubeckum (Kreisliga A) oder SG Telgte (Landesliga).
Die Paarungen der ersten Runde des Westfalen-Pokals 2009/2010:
Gruppe 1
Türk. Verein Herford - TuS Erkeln 0:5
DJK Mastbruch - SC Herford 1:4
FC Fortuna Schlangen - VfB Beverungen 8:7 n.E.
TuS Lahde/Quetzen - SC Bad Salzuflen 6:3
FC Oberes Extertal - VfB Fichte Bielefeld 5:6 n.E.
TuS E. Hillegossen - TuS Solbad Ravensb. 5:0
FC Augustdorf - SC Verl 2:8
SV Kutenhausen/Todt. - TuS Tengern 2:6
Gruppe 2
SG Siddinghausen/W. - TuS Wilnsdorf-Wilg. 3:2
TuS Ennepetal 1911 - SF Siegen 1899 0:3
TuS Müschede - TuS 1895 Erndtebrück 1:3
Rot-Weiß Lüdenscheid - SV 04 Attendorn 3:1
Türk Gücü Ennepetal - SuS Bad Westernkott. 1:2
SG Finnentrop-Bame. - SV RW Erlinghausen 4:2 n.V.
SF Warburg - SV Lippstadt 08 1:5
BC Eslohe - SF Oestrich-Iserlohn 2:3
Gruppe 3
SC Wacker Obercastr. - Geisecker SV 2:0
SG 1928 Herten-Lang. - SV Zweckel 0:2
SC Weitmar 45 - SV Schermbeck 0:4
Hörder SC - SSV Buer 07/28 2:1
SV Hombruch 09/72 - FC 96 Recklinghausen 0:3
VfL Schwerte - BV Brambauer 4:6 n.E.
DJK Adler Dahlhausen - DSC Wanne-Eickel 0:6
Freilos SG Wattenscheid 09
Gruppe 4
SV Neubeckum - SG Telgte 1:3
SV Welver 1925 - DJK Eintracht Coesfeld 1:0
SV 1919 Herbern - Preußen Münster 0:3
SuS 09 Neuenkirchen - SuS Stadtlohn 2:3
TuS Wiescherhöfen - 1. FC Gievenbeck 1:6
SV Ibbenbüren - SF Lotte 2:5
TSV Victoria Clarholz - Delbrücker SC 1:4
SV Spexard - SV Westfalia Rhynern 2:3
Paarungen der zweiten Runde (Mittwoch, 26. August, 18.30 Uhr):
Gruppe 1
TuS Tengern : SC Verl 1:4
SC Herford : VfB/Fichte Bielefeld 2:1
TuS Erkeln : SC Bad Salzufflen 1:0
Fortuna Schlangen : TuS E. Hillegossen 0:1
Gruppe 2
SuS Bad Westernkotten : SF Siegen 0:1
RW Lüdenscheid : SV Lippstadt 08 0:11
TuS Erndtebrück : SF Oestrich-Iserlohn 6:4 n.E.
SG Siddinghausen/Weine : SG Finnentrop/Bamenohl 6:5 n.E.
Gruppe 3
SV Zweckel : SV Schermbeck 1:2
DSC Wanne-Eickel : BV Brambauer 5:2
Hörder SC : SG Wattenscheid 09 0:3
SV Wacker Obercastrop : FC 96 Recklinghausen 1:5
Gruppe 4
SG Telgte : SuS Stadtlohn 1:2
Preußen Münster : SF Lotte 4:2 n.V.
SV Welver : 1. FC Gievenbeck 5:6 n.E.
Delbrücker SC : Westfalia Rhynern 2:1 (1. Versuch: 1:1 - Abbr. wg. Dunkelheit)
Paarungen des Achtelfinals (Sa., 21. November)
48 Siddinghs./Weine -TuS Erndtebrück 1:3
49 SF Siegen - TuS Hillegossen 4:0
50 SC Herford - SV Lippstadt 0:3
51 SC Verl - TuS Erkeln 6:1
52 SG Wattenscheid 09 - SV Schermbeck 2:3 n.V.
53 FC Gievenbeck - Delbrücker SC 2:0
54 SuS Stadtlohn - Preußen Münster 0:3
55 DSC Wanne-Eickel - FC Recklinghausen 4:2
4. Spielrunde (14. Februar 2010)
56 TuS Erndtebrück - SF Siegen
57 SC Verl - SV Lippstadt 2:1
58 DSC Wanne-Eickel - SV Schermbeck
59 FC Gievenbeck - Preußen Münster 0:2
5. Spielrunde - Halbfinale (1. April 2010)
60 Preußen Münster - SV Schermbeck 3:0
61 Siegen - SC Verl 0:1
6. Spielrunde (13. Mai 2010)
62 SC Verl - Preußen Münster 1:4
In den ersten beiden Runden genießt die klassenniedrigere Mannschaft Heimrecht, danach nicht mehr.







