Kreispokal 2011/2012: Spielplan
Verschlafener erster Spielhälfte vergeblich hinterhergelaufen
Nun hat auch der Wettbewerb um den „Krombacher Pokal" auf Kreisebene seine große Überraschung: Mit 0:1 ist der Titelverteidiger SuS Stadtlohn in Runde zwei beim Kreisligisten Brukteria Rorup ausgeschieden. Im ersten Durchgang zeigte der Westfalenligist eine planlose und viel zu passive Vorstellung. Die Hausherren zogen ihre Vorteile aus dem harten Untergrund des Tennenplatzes, der ein geordnetes Spiel nur bedingt zuließ. Routinier Andre Bertelsbeck hielt seine gut sortierte Defensivreihe beieinander, über den flinken Mirko Bertelsbeck wurde gezielt Konterchancen gesucht. Dem SuS gelang es nicht, das Tempo hoch zu halten und Druck aufzubauen - nicht zuletzt weil es dazu an der nötigen Staffelung und Laufbereitschaft fehlte, um die notwendigen Räume zu schaffen.
Kein Durchkommen für Markus Krüchting (2.v.l.), Hendrik Vennemann (3.v.l.) und Co.: Mit einer grundsoliden Spielweise verdienten sich Kapitän Stephan Brocks (Nr. 6) sowie die agilen Offensivkräfte Mirko Bertelsbeck (Nr. 7), Christian Siegburg (Nr. 10) und Christoph Gerding (Nr. 9) des Bezirksligaabsteigers Brukteria Rorup den Sieg. Der SuS hatte die Zügel zu spät angezogen.
Einzig Markus Krüchting blieb es vorbehalten, zwei halbwegs gefährliche Torabschlüsse zu verbuchen (25., 37.). Nachdem er schon einen ersten schnellen Gegenstoß initiiert hatte, den Christoph Gerding nicht erfolgreich abschloss (22.), setzte Mirko Bertelsbeck über eine entblößte linke Stadtlohner Abwehrseite Christian Siegburg entscheidend zur zu diesem Zeitpunkt nicht unverdienten Führung der Hausherren in Szene (35.). Vorausgegangen war ein Eckstoß des SuS. Und hätte Gerding direkt nach Wiederanpfiff beim Kopfball genauer gezielt, dass „Unternehmen Aufholjagd" wäre für den Favoriten noch schwerer geworden.
Routinier und Spielertrainer Andre Bertelsbeck (l.) hielt als klassischer Libero die Roruper Abwehr zusammen. Die SuSler kamen oft den sntscheidenden Schritt zu spät.
Doch auch so tat sich der SuS weiterhin schwer, obwohl er nach einer Stunde das Tempo deutlich erhöhte - und Chancen kreierte. Nico Klein-Günnewick verzog nach einer Kombination von Krüchting und Mario Beeke denkbar knapp (58.), Brukteria-Torsteher Lars Teichmann fischte einen Schuss von Andreas Herking aus dem Winkel (80.). Beeke war in der Folge sowohl mit einem Distanzschuss als auch mit einer Kopfball-Bogenlampe nur zweiter Sieger (81., 88) und auch im letzten Versuch nach schnell ausgeführtem Freistoß brachte Marcel Terhaar den Ball nicht über die Torlinie (90.). Mirko Bertelsbeck hätte bis dahin bereits den „Deckel" auf dieses Spiel setzen können (70., 83.). Er scheiterte allerdings an Torhüter Christoph Fork. Letztendlich wurde der SuS dafür bestraft, die Zügel zu spät angezogen zu haben.
Ausblick 2. Runde
Negativtrend stoppen
Die Gelegenheit, sich nach zwei heftigen Pleiten in Westfalenpokal und Meisterschaft Selbstvertrauen zu verschaffen, bekommt der Westfalenligist SuS Stadtlohn am Mittwoch, 24. August, 19 Uhr, im Zweitrundenspiel des Kreispokals bei Brukteria Rorup. 1:5 gegen Oestrich-Iserlohn, 1:4 gegen Gütersloh 2000: Binnen vier Tagen bekamen die Mannen von Trainer Frank Bajorath zuletzt ihre Grenzen aufgezeigt - und dies in allen Mannschaftsteilen.
Die unruhige Vorbereitungsphase mit zahlreichen Verletzungen schlägt nun zu Buche, die Mannschaft besitzt aktuell noch nicht die Stabilität, im Laufe eines Spiels zusetzen zu können. „Außerdem haben wir gerade in Gütersloh zu viel Respekt gezeigt - auch wann man die Überlegenheit des Gegners neidlos anerkennen muss. Wir müssen nun erst einmal sehen, wieder die Ordnung zu finden. Die kommenden Wochen werden nicht einfacher", blickt Bajorath voraus.
Diesbezüglich sollte der heutige Kreispokalauftritt eine willkommene Gelegenheit für den Titelverteidiger sein, den Spaß zurückzufinden. „Ein Alleingang ist nicht zu erwarten. Wir werden die Umstände, bei hohen Temperaturen auf einem Ascheplatz spielen zu spielen, annehmen müssen. Gelingt uns dies, werden wir unsere höhere Qualität auch ausspielen. Unser Ziel ist es natürlich, uns wieder für den Westfalenpokal zu qualifizieren", so Bajorath, der heute wieder auf den zuletzt gesperrten Oliver Temelkov zurückgreifen kann.
Michael Gravermann hingegen hat sich in Gütersloh eine schmerzhafte Schienbein-Verletzung zugezogen. In Runde eins hatte der Bezirksligaabsteiger dem Ahauser Kreisligisten Union Wessum mit 2:1 nach Verlängerung das Nachsehen gegeben - Stadtlohn siegte 3:0 in Oeding. Im Achtelfinale kann es zum erneuten Aufeinandertreffen mit der TSG Dülmen kommen - dem Finale der beiden vergangenen Wettbewerbe. Dülmen hatte sich am Dienstagabend den SF Ammeloe vorzustellen.
Rückblick 1. Runde
Nach der Pause geht der Faden verloren
Lange mussten die Vereinsvertreter auf den erhofften „Kracher" in der ersten Runde des Krombacher-Pokals 2011/2012 warten: Im Spiel 22 bescherte „Glücksfee" Herbert Pöpping (SW Holtwick) dem 1. FC Oldenburg dann das Duell mit dem großen Nachbarn Eintracht Ahaus.
Erstmals seit einigen Jahren konnte Pokalspielleiter Klaus Pechacek vermelden, dass sämtliche Vereine für den Kreispokal gemeldet hatten. 51 Mannschaften aus dem Fußballkreis Ahaus/Coesfeld werden somit um die Nachfolge des Siegers des diesjährigen Endspiels zwischen der TSG Dülmen und dem SuS Stadtlohn (Donnerstag, 2. Juni, 15 Uhr, Sportzentrum Süd Coesfeld) ringen. Mit höherklassigen Teams aus der Bezirksliga bekommen es aus dem hiesigen Teilkreis Ahaus die Kreisligisten Union Wessum (gegen Brukteria Rorup), RW Nienborg (gegen Fortuna Gronau), der FC Ottenstein (gegen VfL Billerbeck) und die SF Graes (gegen Adler Buldern). Selbstverständlich müssen zuvor noch sämtliche Auf- und Abstiegsfragen geklärt werden. Gleich einen Dreiklassenunterschied gibt es beim Duell FC Oeding gegen den SuS Stadtlohn, der Landesligist SpVgg Vreden darf sich bei SW Holtwick, dem Gastgeber der zehnten Auslosung am Montagabend vorstellen. Stadtlohns Finalgegner Dülmen hat sich mit dem ASC Schöppingen auseinanderzusetzen. Zum Dauerbrenner zwischen Dülmen und Stadtlohn könnte es in dieser Spielzeit bereits wieder in der dritten Spielrunde kommen. Beide Vertreter sind für die erste Hauptrunde im DFB-Pokal auf Vereinsebene am 17. August qualifiziert. Pechacek konnte erneut einige Sonderprämien ausloben. Über je 100 Euro für die Jugendkasse und 100 Liter Freibier konnten sich die TSG Dülmen und der SuS Stadtlohn freuen, 50 Euro plus 50 Liter Bier gehen an die Halbfinalisten SC Südlohn und Westfalia Osterwick. Je 30 Liter Freibier wurden an Union Wessum, Westfalia Osterwick, SpVgg Vreden und SuS Stadtlohn für die meistgeschossenen Treffer in den Runden zwei bis vier verteilt. Ein Satz Trainingsleibchen wurden an VfB Alstätte, SC Ahle, SW Holtwick, SV Eggerode, FSV Gescher, Eintracht Ahaus, Brukteria Rorup und SuS Stadtlohn verlost, je über einen Ball dürfen sich der TuS Wüllen, Borussia Darup, FSV Gescher, SpVgg Vreden, GW Nottuln, TG Almsick, SuS Stadtlohn, Turo Darfeld, Fortuna Gronau und DJK Coesfeld freuen. Anstatt einer Besichtigung der Krombacher-Brauerei, dem Hauptsponsor des Wettbewerbs, nehmen die Vereine Brukteria Rorup, SW Holtwick und SpVgg Vreden erstmals an einem Krombacher-Abend auf der Hermannshöhe in Legden teil (22. Oktober). Als Spieltermine sind der 7. August (1. Runde), 14. August (2. Runde), 21. September (Achtelfinale), 29. Februar 2011 (Viertelfinale), 21. März (Halbfinale) und 17. Mai (Finale) vorgesehen. Die Erstrundenbegegnung zwischen dem FC Oeding und dem SuS Stadtlohn wird verlegt werden müssen, da der Westfalenligist aus Stadtlohn bereits in den den vorrangigen Meisterschaftsbetrieb eingreift. Das Spiel wird am Mittwoch, 10. August, um 19 Uhr ausgetragen.
Die Saison 2010/2011
Der SuS Stadtlohn hat zum dritten Mal in Serie den Krombacher Pokal auf Kreisebene gewonnen. Auf dem Platz von SG Coesfeld bezwangen die Stadtlohner Westfalenligafußballer die Vertretung der TSG Dülmen mit 5:1. Die beiden Finalisten haben sich durch den Einzug ins Endspiel auch für den Pokalwettbewerb auf Landesebene in der kommenden Spielzeit qualifiziert.
Der Erfolg des SuS Stadtlohn ist auch in der Höhe völlig verdient. Die Mannschaft hätte dem Spielverlauf deutlicher gewinnen können. Die SuS-Spieler trafen in den 90 Minuten mehrfach Pfosten und Latte, zudem verhinderte der Dülmener Schlussmann Florian Fries mit etlichen Glanztaten und einem sehr guten Stellungsspiel weitere Gegentreffer. Die Stadtlohner Fußballer begannen offensiv. Schon in der achten Minute verhinderte die Latte des Dülmener Tors den ersten Treffer bei einem Schuss von Dominic Steiner. Auch in den Minuten zwölf und 14 verfehlten Schüsse von Steiner und Daniel Ebbing ihr Ziel nur gang knapp. Das 1:0 in der 20 ;Minute erzielte Abwehrmann Marcel Terhaar. Er hatte sich auf der rechten Seite im Strafraum durchgesetzt. In der 27. Minute kam die TSG nach einem Fehler im Spielaufbau auf Stadtlohner Seite gefährlich vor das SuS-Tor. Christoph Fork im Stadtlohner Tor parierte den Schuss von Mario Espeter sicher. Ein Solo von Andre Hippers schloss in der 30 Minute Daniel Ebbing nach einem Rückpass mit dem Tor zum 2:0 ab. Nur fünf Minuten später verkürzte die TSG Dülmen auf 2:1. Tobis Korte war der Torschütze. Er war mit einem Flachschuss aus kurzer Distanz verfolgreich.
Im zweiten Durchgang hatten die Dülmener Elf die Großchance zum Ausgleich. Nach einem Foul im SuS-Strafraum an Fabian Trappe verhängte Schiedsrichter Alexander Wensing aus Ahaus Elfmeter. Simon Fries führte den Strafstoß aus und Torhüter Fork konnte den halbhoch geschossenen Ball abwehren.
In den folgenden 15 Minuten erarbeiteten sich die Stadtlohner Angreifer eine ganze Reihe von hochkarätigen Torgelegenheiten, das 3:1 wollte aber nicht fallen. Faik Tan schaffte in der 73. Minute im Nachschuss das dritte Tor für den SuS und setzte nach einer Ecke von Hippers in der 85. Minute und einem Kopfball von Uphues im Nachsetzen den Treffer zum 4:1. Zwei Minuten vor Schluss erhöhte Ebbing mit einem Solo von der Mittellinie zum 5:1-Endstand.
SuS Stadtlohn - TSG Dülmen 5:1
SuS Stadtlohn: Fork, Terhaar (66. Faik Tan). D. Uphues. Erning, Herking, D. Klein Günnewick, N. Klein Günnewick, Steiner (57. Vennemann), Ebbing, Hippers, Beeke - Tore: 1:0 Terhaar (20.); 2:0 Ebbing (30.); 2:1 Korte (35.); 3:1 Tan (71.); 4:1 Tan (85.); 5:1 Ebbing (88.) - Besondere Vorkommnisse: Fork, Stadtlohn, hält Foulelfmeter von Fries (63.).
Quelle: Münsterland Zeitung (Foto: Kratz)
Ausblick Finale
Die Neuauflage des Vorjahresfinales im Kreispokal sehen am Donnerstag, 2. Juni, die Besucher des Sportzentrums Süd in Coesfeld (ehemals ESV). Um 15 Uhr stehen sich dann der Westfalenligist SuS Stadtlohn und der Landesligist TSG Dülmen gegenüber. Vor gut einem Jahr verteidigte der SuS seinen Titel mit einem 4:1-Erfolg auf der Anlage von SW Holtwick - in der ersten Runde des Westfalenpokals gewann der SuS ebenso bei der TSG mit 2:0. Für diesen Wettbewerb haben sich die beiden Finalgegner erneut qualifiziert. Deshalb genießt das Endspiel offiziell auch „Freundschaftsspiel-Charakter". Auf dem Weg dorthin räumte der frühere Oberliga-Weggefährte Stadtlohns den FC Oeding (Kreisliga A), SV Eggerode (Kreisliga C), die SpVgg Vreden (Landesliga) und den SC Südlohn (Kreisliga A) aus dem Weg. Der SuS gelangte mit Siegen über Adler Buldern (Bezirksliga), Eintracht Ahaus (Landesliga), Union Wessum (Kreisliga A) und Westfalia Osterwick aus dem Weg. In Runde zwei genossen beide Kontrahenten wegen der Westfalenpokal-Teilnahme ein Freilos.
Rückblick Halbfinale
Glanzlos, aber verdient hat sich der SuS Stadtlohn erneut für den Westfalenpokal qualifiziert. Mit dem 4:2 im Halbfinalspiel bei Westfalia Osterwick zog der Titelverteidiger abermals in das Finale um den „Krombacher-Pokal" ein. In den ersten zwanzig Minuten konnten die Besucher auf dem stumpfen Kunstrasen in Osterwick schon berechtigt Zweifel hegen, ob es mit der erneuten Finalteilnahme klappen sollte. Trainer Frank Bajorath hatte auf einigen Positionen gegenüber der Meisterschaft rotiert. Unter anderem feierte der aufrückende A-Junior Philipp Wiesmann seine Premiere in der "Ersten". Die Offensive fand keine Bindung zum Spiel, die Defensive zeigte sich oft schlecht gestaffelt und hatte sichtlich Probleme mit dem kantigen Sturmduo Lukas und Niklas Segbers. Diese Unordnung nutzte die Westfalia prompt nach einer Standardsituation zur Führung (3.). Und hätte Torhüter Christoph Fork kurz darauf nicht glänzend gegen Niklas Segbert pariert, wäre der SuS zu einer echten Aufholjagd gezwungen worden (12.). Mitte der Spielhälfte hatte der Favorit dann Zugriff auf die Partie. Nach ersten zaghaften Torschüssen von Nico Klein-Günnewick und Hendrik Vennemann (20., 22.) war Mario Beeke bei der ersten richtigen Chance mit dem Ausgleich zur Stelle (26.). Faik Tan hatte eine Flanke von Nico Klein-Günnewick per Kopf verlängert. Kurz vor dem Seitenwechsel bot sich Andre Hippers die große Chance zur Führung - er verzog allerdings freistehend (38.).
Nach der Pause stellte die Westfalia ihre Offensivbemühungen kontinuierlich ein, die Kräfte ließen nach - der Westfalenligist übernahm das Kommando. Echte Gelegenheiten konnten vorerst allein Hendrik Vennemann und Faik Tan herausspielen (48., 52.). Mit der Einwechslung von Markus Krüchting kam deutlich mehr Zug ins Spiel (60.). Nico Klein-Günnewick setzte im Strafraum entscheidend nach und vollstreckte zum 1:2 (63.). Die Freude währte nur kurz. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld konnte die Westfalia umgehend wieder ausgleichen (66.). Stadtlohn hatte das Heft aber weiter in der Hand: Nachdem Niklas Hilgemann noch freistehend verzogen hatte (73.), wuchtete Krüchting ein Flanke Nico Klein-Günnewicks per Kopf in den Giebel (80.). Eine Schrecksekunde hatte die Mannschaft noch nach einer Ecke zu überstehen (86.). Als Hippers dann Krüchting schickte, tanzte dieser den Torhüter aus und schob zum 2:4-Endstand ein (87.). Nico Klein-Günnewick konnte eine tolle Einzelleistung nicht mit dem fünften Tor krönen (88.). Das Endspiel gegen den Landesligisten TSG Dülmen - eine Neuauflage des Vorjahresfinals - soll an Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 2. Juni) ausgetragen werden.
Westfalia Osterwick : SuS Stadtlohn 2:4
Stadtlohn: Fork, Terhaar, Wiesmann, M. Uphues, Herking, Vennemann, N. Klein-Günnewick, Beeke, Faik Tan (60. Krüchting), Hippers (85. Steiner), Hilgemann - Tore: 1:0 (3.); 1:1 Beeke (26.); 1:2 N. Klein-Günnewick (63.); 2:2 (66.); 2:3, 2:4 Krüchting (80., 86.).
Ausblick Halbfinale
Mit dem Bezirksligisten Westfalia Osterwick will noch eine Mannschaft die Gelegenheit wahrnehmen, dem SuS Stadtlohn die erneute Teilnahme am Finale um den „Krombacher Pokal" zu verwehren. Für den Titelverteidiger ist es die nächste Chance, sich erneut für den Westfalenpokal zu qualifizieren - die beiden Finalteilnehmer nehmen an der Spielrunde auf Verbandsebene 2010/2011 teil. Der Tabellensechste der Bezirksliga 11 hat es in den bisherigen vier Spielrunden auf dem Weg ins Halbfinale sämtlich mit A-Ligisten zu tun bekommen - und diese Aufgaben mehr oder weniger souverän gemeistert. Nach Erfolgen über RW Nienborg (7:2), BW Lavesum (5:1) und FC Ottenstein (3:1) wurde im Viertelfinale der SC Südlohn mit 1:0 bezwungen. Der SuS Stadtlohn hatte ein deutlich komplizierteres Programm zu absolvieren. Nach Siegen bei Adler Buldern (Bezirksliga - 4:2 n.V.), Eintracht Ahaus (Landesliga - 3:2) - in Runde zwei genoss das Team ein Freilos - erreichte man gegen den Kreisligisten Union Wessum dann doch mühelos mit 7:1 die Vorschlussrunde. Die Stärke der Westfalia, die vom früheren Davensberger Verbandsligaspieler Jörg Pahlig treiniert wird, liegt sicherlich im Offensivbereich. Dort gilt es, die beiden Brüder Niklas und Lukas Segbert in den Griff zu bekommen. Bei einem Erfolg könnte es im Finale zur Neuauflage des Endspiels aus der vergangenen Spielrunde gegen den Landesligisten TSG Dülmen kommen. Dieses konnte der SuS sicher mit 4:1 gewinnen - ebenso wie die erste Hauptrunde im Westfalenpokal im August 2011 (2:0). Dülmen muss sich beim A-Ligisten SC Südlohn vorstellen. Gespielt werden die Semifinals am Mittwoch, 6. April, um 19.30 Uhr. Das Finale ist für Donnerstag, 2. Juni, (Christi Himmelfahrt) vorgesehen. Dieser Termin steht aber sicher noch zur Diskussion, da sich die Finalteilnehmer zu diesem Zeitpunkt direkt nach Spielzeitende auf Saisonabschlussfahrt befinden dürften.
Rückblick Viertelfinale
Souverän ins Halbfinale - „Traumfinale" geplatzt
Souverän ist der SuS Stadtlohn abermals in das Halbfinale des Kreispokals eingezogen. Nach dem 7:1 im Viertelfinalspiel beim Kreisligisten Union Wessum ist der Westfalenligist abermals nur noch einen Sieg vom Erreichen des Westfalenpokals entfernt. Dass die Mannschaft die Sache vom Anstoß weg ernst nahm, unterstrich Niklas Hilgemann mit seinem frühen Führungstreffer. Er drückte eine Freistoßflanke von der rechten Seite von Nico Klein-Günnewick über die Linie (3.). Die Union zeigte sich zunächst wenig beeindruckt und erhielt sieben Minuten später einen Foulelfmeter zugesprochen, den Hendrik Rose sicher verwandelte. Der SuS warf weiterhin seine spielerischen Fähigkeiten in die Waagschale und stellte noch vor dem Seitenwechsel die Weichen auf Sieg. Zunächst verpassten Markus Krüchting, Hilgemann und Andre Hippers aus aussichtsreicher Position (18., 19., 22.), dann ließ Dominic Steiner nach einem „Ecken-Festival" auf Flanke Nico Klein-Günnewicks am langen Pfosten den Knoten platzen (35.). Nach weiteren fünf Minuten war die Partie entschieden: Den dritten Treffer führte wieder Hilgemann per Kopf nach schöner Kombination über die rechte Seite über Marcel Terhaar und Nico Klein-Günnewick herbei (37.), dann legte Krüchting mit einem Gewaltschuss nach (40.). Nach der Pause mussten die sich aufopferungsvoll wehrenden Gastgeber dem hohen Aufwand immer mehr Tribut zollen. Die Gäste dominierten die Partie noch deutlicher, kamen gegen die tief stehende Wessumer Mannschaft aber nicht mehr so häufig in den torgefährlichen Raum. Es blieb zunächst bei „Halbchancen". Erst gegen Mitte der Spielhälfte zog der SuS wieder an - Krüchting übersah bei einem Außenpfostentreffer die besser postierten Mitspieler (70.). Den Torreigen setzte dann Hippers mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 20 Metern ins „lange Eck" fort (71.). Versäumten es Krüchting und Faik Tan noch, das halbe Dutzend voll zu machen (80., 85.), so gelang dies zwei Minuten vor Spielende Nico Klein-Günnewick. Mit dem Schlusspfiff köpfte dann Faik Tan noch zum 1:7-Endstand ein.
Im Halbfinale stellt sich die Mannschaft nun beim Bezirksligisten Westfalia Osterwick vor. Das angesichts der günstigen Auslosung mögliche „Traumfinale" gegen die SpVgg Vreden ist allerdings geplatzt.
Ausblick: Viertelfinale
Mittwoch, 2. März, 19 Uhr
SV Union Wessum : SuS Stadtlohn
Rückblick: Achtelfinale
Ein Pokalspiel mit allem, was dazugehört, erlebten die Besucher des Ahauser Stadtparks am Mittwochabend. Nach 0:2-Pausenrückstand zog der SuS Stadtlohn am Ende ohne Zweifel verdient mit 3:2 gegen Eintracht Ahaus in das Viertelfinale des Kreispokals ein, im dem er nun beim Kreisligisten Union Wessum antreten muss. Der weiter stark ersatzgeschwächte Westfalenligist begann gut und hatte durch Rick Reekers die erste Chance zur frühen Führung. Nach zehn Minuten konnte sich der Landesligist ein wenig befreien und durch Thorben Stratmann eine erste Gelegenheit erspielen. Aus dem Nichts heraus bekamen die Gastgeber einen Elfmeter zugesprochen - wenn überhaupt ein Foul stattgefunden hatte, dann vor dem Strafraum. Hackenfort ließ sich nicht zweimal bitten und schob ein (22.). In ähnlichen Situationen wurde dem Gast dann gleich doppelt ein Strafraum verweigert - die Emotionen kochten mehr und mehr hoch, das Gespann schien mit dem Prestigeduell fortwährend überfordert. Nachdem die SuS-Abwehr Hackenfort den zweiten Treffer selbst aufgelegt hatte (30.), schien sich alles gegen den Titelverteidiger verschworen zu haben. Doch: Der SV beraubte sich selbst aller Chancen, in dem er völlig überdreht eine unangebrachte Aggressivität ins Spiel brachte. Dennis Schmidt musste für das harte Einsteigen einiger Kameraden büßen und wurde vom Platz geschickt. In Überzahl spielte der SuS nach dem Seitenwechsel dann gegen einen Gegner, bei dem die Kräfte nachließen und dessen unbewegliche Abwehrreihe vermehrt Löcher aufwies, seine fußballerische Überlegenheit aus. Dreimal konnte Eintracht-Torhüter Marc Lüdiger den Anschlusstreffer noch verhindern - dann schlug die Stunde des A-Junioren Niklas Hilgemann, der beide Tore zum 2:2-Ausgleich erzwang (75., 78.). Kurz vor Spielende lief die Eintracht nach eigenem Eckstoß in einen Konter und kassierte durch Faik Tan den umjubelten Siegtreffer (87.). Nicht nur das Ergebnis stimmte am Ende zufrieden, sondern insbesondere auch die Tatsache, dass keine weiteren Spieler durch Verletzung oder Platzverweis ausfallen. Beides lag an diesem Abend im Bereich des Möglichen.
Ausblick Achtelfinale
Die Auslosung hat es so gewollt: Bereits im Achtelfinale treffen zwei der Favoriten auf den Kreispokal 2010/2011 aufeinander: der Landesligaaufsteiger Eintracht Ahaus und der Titelverteidiger und Westfalenligist SuS Stadtlohn. Im Rahmen dieser Partie kommt es auch zum Wiedersehen mit einigen ehemaligen Akteuren des SuS, die mittlerweile die Seite gewechselt haben. Allen voran Spielertrainer Stefan Bennink und Torjäger Rainer Hackenfort waren über Jahre zwei wichtige Stützen der ersten Mannschaft. Alexander Edel, Marc Lüdiger oder auch Dominik Kalitzki hatten für die Nachwuchsabteilung respektive teils für die Reserve der Blau-Weißen die Schuhe geschnürt, bevor sie den Weg in die ehemalige Kreisstadt fanden. Nicht nur aus personeller Sicht wird das Prestige an diesem September-Tag eine große Rolle spielen. Das Heimrecht spielt dem Bezirksliga-Meister, der nach 14 Jahren in die Landesliga zurückgekehrt ist und dort einen beachtlichen Start hingelegt hat, sicherlich in die Karten. Die Generalprobe ging im August beim Sportfest in Ammeloe an den vermeintlichen Außenseiter: der SV Eintracht siegte in einem turbulenten Einlagespiel mit 4:3. Der klassenhöchste Teilnehmer im Fußballkreis Ahaus/Coesfeld ist ernsthaft gefordert. Der Sieger dieser Partie trifft im Viertelfinale auf den Gewinner des Ahauser Lokalvergleichs Union Wessum gegen TuS Wüllen.
Rückblick Runde 1
Nur haarscharf um eine böse Überraschung umhin gekommen ist der SuS Stadtlohn in der Auftaktrunde des Kreispokals um den „Krombacher Pokal 2010". Beim Bezirksligisten Adler Buldern benötigte der Westfalenligist die Verlängerung, um letztendlich mit 4:2 in die zweite Runde einzuziehen, in der der Titelverteidiger ein Freilos genießt. Die Partie in Buldern war ein Paradebeispiel dafür, wie ein gut organisierter, motivierter und mit einem überragenden Torhüter Andre Hörsken ausgestatteter Bezirksligist einer klassenhöheren Mannschaft den Schneid abkaufen kann. So erwischte das Team des früherer Stadtlohner Oberligaspielers Mathias Krüskemper den Favoriten gleich fast auf dem falschen Fuß, als Nachwuchstorhüter Niklas Lukas gegen Fuat Satrovic und David Grüter Kopf und Kragen riskieren musste (11., 12,). Auf der anderen Seite fehlte dem SuS die notwendige Konsequenz im Torabschluss - ein unwiderrufliches Zeichen für mangelnde Konzentration, das sich durch alle Mannschaftsteile zog. Sowohl Faik Tan (14., 15. 40.) als auch Markus Krüchting (20., 32.) gingen fahrlässig mit den sich bietenden Chancen um. Zur Pause nahm Trainer Frank Bajorath einige Umstellungen vor - das Bild blieb das gleiche. Doch: Quasi aus dem Nichts war Dominik Uphues nach Eckstoß von Mario Beeke per Kopf zur Gästeführung zur Stelle (48.). Dies verlieh dem Spiel weiterhin nicht die nötige Sicherheit. Insbesondere in der Rückwärtsbewegung mangelte es der jungen Mannschaft an der notwendigen Disziplin - so auch beim prompten Ausgleich durch Grüter (52.). Die Adler witterten dadurch noch mehr Morgenluft und der seinem Gegenüber kaum nachstehende Lukas rettete den SuS vor einem Rückstand (56.). Einer Einzelleistung von Kai Erning konnten die Blau-Weißen dann die abermalige Führung verdanken (75.). Aus einem eigenen Freiostoß heraus kassierten sie nicht minder schnell den abermaligen Ausgleich durch Andreas Hülsbusch (83.) - nahezu eine Kopie des ersten Gegentreffers. Die Verlängerung war perfekt. In dieser war den Hausherren der hohe Aufwand anzumerken. Mit einem unnachahmlichen Drehschuss mit dem Rücken zum Tor versetzte Krüchting den Gastgebern dann den vermeintlichen K.O. (105.). Lichterloh brannte es dann aber auf der Gegenseite noch einmal, als der SuS gleich zweimal auf der Linie retten musste (113.). Allen Zweifeln endgültig ein Ende setzte dann Daniel Ebbing mit einem gekonnten Schlenzer in den Winkel (116.). Dabei konnte Ebbing nach einem Foulspiel zu Ende der regulären Spielzeit wegen Verletzung im Grunde nur noch passiv an der Verlängerung teilnehmen - Bajorath hatte zuvor bereits drei Mal gewechselt.
Adler Buldern : SuS Stadtlohn 2:4 n.V. (2:2, 0:0)
Stadtlohn: Lukas, N. Klein-Günnewick, D. Uphues, Koster, Steiner, Erning, D. Klein-Günnewick (46. Hilgemann), Beeke (80. Vennemann), Faik Tan (46. Ebbing), Hippers, Krüchting - Tore: 0:1 D. Uphues (48.); 1:1 Grüter (53.); 1:2 Erning (75.); 2:2 Hülsbusch (82.); 2:3 Krüchting (105.); 2:4 Ebbing (113.) - Schiedsrichter: Holstegge - Zuschauer: 150.
Andre Hippers konnte die Sturmspitzen ortmals in Szene setzen. Leider fehlten diesen über weite Strecken die nötige Konsequenz im Abschluss.
Ausblick: Runde 1
Bereits zwei Tage vor dem Kreispokal-Endspiel in Holtwick wurde an gleicher Stelle die erste Spielrunde der kommenden Spielzeit 2010/2011 ausgelost. Erstmalig seit Jahren nehmen daran sämtliche Vereine im Fußballkreis Ahaus/Coesfeld teil - also auch der Landesligist GW Nottuln. Zum Auftakt kommt es zum Wiedersehen mit dem ehemaligen Mitspieler Matthias Krüskemper, der aktuell als Spielertrainer beim Bezirksligisten Adler Buldern fungiert. Vier drei Jahren setzte sich der SuS im Pokal dort schon einmal mit 4:1 durch. Beide Parteien verständigten sich vorab darauf, die Partie bereits am Dienstag, 27. Juli, 19 Uhr, durchführen zu lassen. In Runde zwei bekämen die beiden Westfalenpokal-Teilnehmer aus Stadtlohn und Dülmen ein Freilos, da parallel die erste Hauptrunde des DFB-Pokals auf Verbandsebene ausgespielt wird. Zum Knaller mit dem Landesligaaufsteiger Eintracht Ahaus könnte es bereits in der dritten Runde (Mittwoch, 22. September) kommen. Der ewig junge Vergleich mit dem Nachbarn SpVgg Vreden ist im kommenden Jahr frühestens im Finale möglich.
1. Runde Kreispokal: Sonntag, 1. August
SC Ahle : GW Hausdülmen 0:2
SV Eggerode : FC Vreden 9:8 n.E.
DJK Rödder : SC Südlohn 1:5
SW Beerlage : Union Wessum 1:6
Adler Buldern : SuS Stadtlohn 2:4 n.V.
Vorw. Hiddingsel : FC Epe 3:6 n.V.
TG Almsick : Vorwärts Lette 2:6
SF Graes : SG Coesfeld 1:3
SV Heek : SF Ammeloe 0:1
DJK Coesfeld : SpVgg Vreden 0:2
Arm. Appelhülsen : SG Gronau 2:1
Vorwärts Epe : Eintracht Ahaus 2:4 n.E.
TSV Ahaus : TuS Wüllen 0:2
ASV Ellewick : VfL Billerbeck 5:3
FC Oeding : TSG Dülmen 0:3
RW Nienborg : Westf. Osterwick 2:7
BW Lavesum : SV Gescher 08 2:0
SF Merfeld : Brukteria Rorup 4:2
Germ. Asbeck : VfB Alstätte 1:5
DJK Stadtlohn : Vorwärts Gronau 3:2 v.V.
Bor. Darup : SuS Legden 1:4
FSV Gescher : DJK Dülmen 4:0
Arminia Gronau : GW Nottuln 4:3 n.V.
FC Oldenburg : SW Holtwick 1:4
ASC Schöppingen : GW Lünten 0:1
FC Ottenstein : Turo Darfeld 3:1
2. Runde Kreispokal: Sonntag, 8. August, 15 Uhr
GW Hausdülmen : FC Ottenstein 2:3
SV Eggerode: Freilos
SC Südlohn : GW Lünten 2:1
Union Wessum : SW Holtwick 5:1
SuS Stadtlohn: Freilos
FC Epe : Arminia Gronau 0:3
Vorwärts Lette : FSV Gescher 0:2
SG Coesfeld: Freilos
SF Ammeloe : SuS Legden 2:0
DJK Eintracht Stadtlohn : SpVgg Vreden 0:2
Arminia Appelhülsen: Freilos
VfB Alstätte : Eintracht Ahaus 1:4
TuS Wüllen: Freilos
ASV Ellewick : SF Merfeld 4:1
TSG Dülmen: Freilos
BW Lavesum : Westfalia Osterwick 1:5
3. Runde Kreispokal: Mittwoch, 22. September, 19 Uhr
FC Ottenstein : Westfalia Osterwick 1:3
SV Eggerode : TSG Dülmen 0:4
SC Südlohn : ASV Ellewick 3:0
Union Wessum : TuS Wüllen 2:0
Eintracht Ahaus : SuS Stadtlohn 2:3
Arminia Appelhülsen : Arminia Gronau 3:0
FSV Gescher : SpVgg Vreden 4:6 n.E.
SG Coesfeld : SF Ammeloe 1:2
Viertelfinale Kreispokal: Mittwoch, 2. März 2011, 19 Uhr
SF Ammeloe : Westfalia Osterwick 0:1
TSG Dülmen : SpVgg Vreden 3:1
SC Südlohn : Arminia Apperlhülsen 2:1
Union Wessum : SuS Stadtlohn 1:7
Halbfinale Kreispokal Mittwoch, 6. April 2011, 19.30 Uhr
SC Südlohn : TSG Dülmen 1:4
Westfalia Osterwick : SuS Stadtlohn 2:4
Finale Kreispokal Donnerstag, 2. Juni 2011, 15 Uhr
TSG Dülmen : SuS Stadtlohn
Rückblick: Finale 2009/2010
Einen unterhaltsamen Fußballabend erlebten die Augenzeugen des Kreispokalendspiels zwischen der TSG Dülmen und dem SuS Stadtlohn. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten wurde der Westfalenligist und Titelverteidiger seiner Favoritenrolle gerecht und siegte glatt mit 4:1. Die ersten Szenen gehörten dem Landesligisten, der wie der SuS auf einige Stammkräfte verzichten musste. Kurz vor der Pause stellte der SuS die Weichen dann auf Sieg. Rainer Hackenfort bediente Sturmpartner Markus Krüchting Stadtlohner Führung. Nach der Pause drängten die Blau-Weißen schnell auf die Entscheidung - und wurden belohnt. Dominik Uphues köpfte eine Ecke von Jakob Fischer ein. In der Folge forderte das laufintensive Spiel der Blau-Gelben seinen Tribut, der SuS hatte die Partie im Griff und nutzte die Gelegenheit, durchzuwechseln und einigen Stammkräften eine Ruhepause zu gönnen. Doch: Nach einem Lapsus in der Abwehrreihe ließ Dülmens Torjäger Mustafa Dana sein Können aufblitzen und schoss zum Anschlusstreffer ein. Der SuS zeigte sich aber wenig beeindruckt und schaltete gleich einen Gang höher. Nachdem die Stürmer Rick Reekers und Krüchting aus Nahdistanz noch einige Hundertprozenter ausgelassen hatten, versuchten es die Mittelfeldakteure mit Distanzschüssen erfolgreicher. Zunächst hämmerte Kai Erning einen Ball zentral aus 20 Metern ins Netzt, bevor Daniel Ebbing nicht minder beeindruckend aus spitzem Winkel den Endstand herstellte. Unabhängig von der Tatsache, dass beide Vertreter bereits für den Westfalenpokal qualifiziert waren, zeigte die Mannschaft einen pflichtbewussten und engagierten Auftritt in diesem „Muster ohne Wert", dem seitens des Verbandes gar nur Freundschaftsspielcharakter zugemessen wird.
Endspiel Krombacher Pokal 2009/10
SuS Stadtlohn - TSG Dülmen 4:1
SuS Stadtlohn: Fork, Terhaar (78. Reekers), D. Uphues, M. Uphues, Lanfer, Erning, Hippers, Ebbing, Fischer (73. D. Klein-Günnewick), Hackenfort (59. N. Klein-Günnewick), Krüchting - TSG Dülmen: Sylla, Schulte, Bontrup, Tacke, Schwarz, Trappe, Fries, Iking, Bürkan, Löw, Dana - Tore: 1:0 Krüchting (37.); 2:0 D. Uphues (49.); 2:1 Dana (76.); 3:1 Erning (83.); 4:1 Ebbing (88.).
Ausblick: Finale
Vier „englische" Wochen stehen für den SuS Stadtlohn im Mai auf dem Programm. Nach den beiden Meisterschaftswochen mit den Nachholspielen gegen Horn und Lippstadt kommt es am Mittwoch, 19. Mai, zu einem Wiedersehen mit dem ehemaligen Oberliga-Weggefährten TSG Dülmen. Anlass ist das Finale um den „Krombacher Pokal 2009/2010". Für die Kreispokal-Finale konnten sich die beiden Kontrahenten relativ souverän qualifizieren. Nach einem 8:2 über den Bezirksligisten SG Gronau profitierte der Westfalenligist von einem Freilos in Runde zwei. Danach mühte man sich zu einem 6:3 n.V. beim A-Ligisten FC Epe, bevor der Bezirksligaaufsteiger DJK Dülmen mit 4:2 und der Landesligist SpVgg Vreden (4:0) verhältnismäßig mühelos bezwungen werden konnten. Mit zwei hohen Siegen legte die TSG los. Einem 8:2 bei Arminia Gronau folgte ein 8:0 bei Vorwärts Hiddingsel (beide A-Liga). Dann wurden die Aufgaben schon schwerer. Zunächst schaltete der Landesligist den B-Ligisten SF Ammeloe, dann den Bezirksligisten FSV Gescher jeweils knapp mit 2:1 aus. Das Halbfinale gewann die TSG dann locker mit 4:0 beim SV Gescher 08 (Kreisliga A). Schon jetzt dürfen sich die Zuschauer auf den Vergleich der beiden Top-Sturmreihen freuen - Markus Krüchting und Rainer Hackenfort stehen Mustafa Dana gegenüber, der mit 27 Toren unangefochten die Torjägerliste der Landesliga anführt. Beim letzten Finalvergleich 2004 setzte sich der SuS nach Elfmeterschießen im Legdener Dahliendorfstadion durch. Ausgetragen wird das diesjährige Endspiel abermals auf der Platzanlage von SW Holtwick. Dort wird bereits am Montag, 17. Mai, die erste Runde des „Krombacher Pokals" der kommenden Spielzeit ausgelost. Beide Finalpartner sind schon für die erste Runde des DFB-Pokals auf Verbandsebene 2010/2011 qualifiziert.
Rückblick: Halbfinale
15 Minuten benötigte der Titelverteidiger SuS Stadtlohn, um sich im Kreispokal-Halbfinale an den Untergrund Kunstrasen und die Laufwege des Landesligisten SpVgg Vreden zu gewöhnen. Dieser hätte durch Mike Möllensiep und Mike Börsting durchaus in Führung gehen können. Was dann folgte, war eine Demonstration der Stärke des Westfalenligisten. Mit dem Führungstreffer durch Markus Krüchting (17.) wurde die Handbremse gelöst und der Startschuss für ein überzeugendes Kombinationsspiel gegen einen fortan überforderten Gastgeber abgegeben. Dabei wurde der Zug zum Tor nicht vergessen. Niko Klein-Günnewick konnte einen "zweiten Ball" verwerten (26.), Rainer Hackenfort nutzte einen Blackout in der SpVgg-Defensivreihe (31.). Bei einem guten halben Dutzend weiterer Hochkaräter standen Vredens Torhüter Christian Wissing oder das Aluminium im Weg. Auch nach dem Seitenwechsel ließ der SuS nicht locker. Nach einer Schrecksekunde - Möllensiep scheiterte an Torsteher Christoph Fork - ließ das Team Ball und Gegner laufen und erspielte sich quasi im Fünf-Minutentakt "Hundertprozenter". Dass es allein bei einem vierten Treffer durch Hackenfort nach mustergültiger Vorarbeit über die rechte Außenbahn blieb (71.), lag daran, dass im Abschluss die letzte Konsequenz fehlte - oftmals wurde auch zu überhastet abgeschlossen. Dennoch: Die rund 300 Zuschauer, davon der überwiegende Teil aus Stadtlohn, sahen eine völlig souveräne Vorstellung des Titelverteidigers.
SpVgg Vreden : SuS Stadtlohn 0:4 (0:3)
Vreden: Wissing, Kottig (60. Hoffschlag), Kersten, Banken, P. Elsbeck (46. Bengfort), Möllensiep, Geers (80. Gottszky), Schram, Abbing, Börsting, Hache - Stadtlohn: Fork, Beeke, D. Uphues, Koster, D. Klein-Günnewick, Erning, N. Klein-Günnewick, Hippers (83. Dücker), Hackenfort, Fischer (59. Terhaar), Krüchting (75. Arends) - Tore: 0:1 Krüchting (17.); 0:2 N. Klein-Günnewick (26.); 0:3, 0:4 Hackenfort (31., 71.) - Zuschauer: 300.
Ausblick: Halbfinale
Zum dritten Mal hintereinander stehen sich die SpVgg Vreden und der SuS Stadtlohn im Halbfinale des Kreispokals gegenüber. Das Duell steht dabei 1:1-Unentschieden. Während die Blau-Gelben - damals noch Verbandsligist - vor zwei Spielzeiten mit 1:0 im hülsta-Sportpark siegen konnten, setzten sich die Blau-Weißen im vergangenen Jahr sicher mit 2:0 im Hamalandstadion durch. Im laufenden Wettbewerb setzte sich der Landesligist zunächst mit 3:0 und 1:0 bei den Kreisligisten GW Lünten und DJK Eintracht Stadtlohn durch, um dann beim 4:2 n.V. gegen den Klassenkonkurrenten DJK Coesfeld und dem 4:2 beim Bezirksliga-Spitzenreiter deutlich mehr gefordert zu werden. Nach einem 8:2 beim Bezirksligisten SG Gronau wurde der Westfalenligist nach einem Freilos in Runde zwei beim 6:3 n.V. und 4:2 bei den A-Ligisten FC Epe und DJK Dülmen seiner Favoritenrolle gerecht. In der aktuellen Spielzeit standen sich die beiden Ortsnachbarn bereits zweimal gegenüber. Im Halbfinale des „Eintracht Pokals 2009" in Ahaus gewann Vreden mit 2:1, in einem Testspiel drehte der SuS beim 3:2 jüngst den Spieß um. Angestoßen wird die Partie an Gründonnerstag, 1. April, um 19 Uhr.
Rückblick: Viertelfinale
Der SuS Stadtlohn ist wiederum in das Halbfinale des Kreispokals eingezogen. Beim A-Liga-Spitzenreiter DJK Dülmen setzte sich der Favorit letztendlich souverän mit 4:2 durch. Spannung kam im Grunde allein nach den beiden Ausgleichstreffern auf, bei denen die DJK jeweils von Fremdhilfe profitierte. Beim 1:1 erwischte der Gastgeber die gesamte SuS-Defensive nach einem schnell ausgeführten Freistoß im Tiefschlaf (40.), beim 2:2 nutzte er einen Strafstoß, den wohl allein der Schiedsrichter Hüwe gesehen hat (68.). Ansonsten musste SuS-Torsteher Chraistoph Fork allein noch einmal ernsthaft eingreifen (28.). Nach 20-minütiger Anlaufphase, in der man sich auf die robuste Spielweise der DJK und die schwierigen Platzverhältnisse des Aschegeläufs einstellen musste, schlug der Westfalenligist erstmals zu. Eine Eingabe von Rainer Hackenfort verwandelte Daniel Ebbing per Volleyabnahme (22.). Nach gut einer halben Stunde hatten Markus Krüchting und Hackenfort den zweiten Treffer auf dem Fuß (32., 33.) - es folgte Schock Nummer eins. Dieser wirkte nicht lang, den bereits im Gegenzug erzielte Hackenfort aus 25 Metern die erneute Führung der Gäste (41.). Nach der Pause versäumte es der SuS wiederum, den nächsten Treffer nachzulegen, um Ruhe in die Partie zu bekommen. Nach Abschlag von Fork hob Hackenfort den Ball über Torwart und Tor hinweg (47.), Krüchting versuchte sich ebenso erfolglos mit einem Heber (62.). Auf den zweiten Schock hatte Stadtlohn nicht minder schnell die passende Antwort parat. In die nach dem Elferpfiff aufkommende Unruhe fiel die dritte Gästeführung durch Krüchting hinein, der eine mustergültige Eingabe Hackenforts über die Linie drückte (73.). Nur zwei Minuten später schickte Krüchting Andre Hippers auf die Reise und dieser legte den vierten Treffer zur Entscheidung nach - der Widerstand der tapferen und gerade in der Offensive agilen Hausherren war gebrochen. Gegen einen nun aufsteckenden Gegner entwickelten die Blau-Weißen nun Chancen im Minutentakt. Hippers scheiterte am Torsteher (77.), Niko Klein-Günnewicks Volleyschuss strich knapp über die Torlatte (78.), abermals Hippers blieb am Torhüter hängen, Krüchtings Nachschuss wurde auf der Linie geklärt (79.), wiederum Krüchting blieben allein vor demTorsteher nur zweiter Sieger (81.), Hippers' Kopfball wurde von der Linie gewischt (83.), Daniel Klein-Günnewick fand von der Strafraumgrenze im Zerberus seinen Meister (87.) und Rick Reekers verfehlte mit seinem ersten Ballkontakt sein Ziel nur knapp (89.). Pflicht erfüllt - eine Gala war bei diesen schwierigen Umständen auch nicht zu erwarten!
Im Halbfinale kommt es nun an Gründonnerstag, 1. April, um 19 Uhr abermals zur Auflage SpVgg Vreden gegen den SuS Stadtlohn. Als Finalgegner steht bereits der Landesligist TSG Dülmen fest. Endspieltermin ist Mittwoch, 19. Mai, 19 Uhr (Ort wird noch festgelegt).
DJK Dülmen : SuS Stadtlohn 2:4 (1:2)
Stadtlohn: Fork, N. Klein-Günnewick, D. Uphues, Koster, Lanfer, Erning (46. Fischer), Hippers, D. Klein-Günnewick, Krüchting (88. Reekers), Ebbing, Hackenfort (83. Terhaar) - Tore: 0:1 Ebbing (22.); 1:1 (40.); 1:2 Hackenfort (41.); 2:2 (Foulelfmeter, 68.); 2:3 Krüchting (73.); 2:4 Hippers (75.) - Schiedsrichter: Hüwe - Zuschauer: 75.
Ausblick: Viertelfinale
Im Viertelfinale des Kreispokals erwartet die Westfalenligamannschaft im zweiten Anlauf am Mittwoch, 10. März, 19 Uhr, eine interessante Aufgabe. Das Team muss zum zweiten Pokalauftritt des noch jungen Jahres bei der DJK Dülmen, aktuell mit fünf Punkten Vorsprung Spitzenreiter der Kreisliga A Coesfeld, antreten. Wozu die DJK fähig ist, mussten im laufenden Wettbewerb bereits die Bezirksligisten ASV Ellewick (8:2) und SC Südlohn (2:1). Wie in den neun siegreich gestalteten Meisterschaftsspielen in dieser Saison werden die Gastgeber sicher auch gegen den Titelverteidiger mit ihrer ausgeprägten Kontertaktik über die schnellen Stürmer agieren. Darauf hat sich der Favorit, der sich jüngst beim 6:3 nach Verlängerung in Epe noch gegen einen Kreisligisten schwer getan hat, einzustellen - ebenso wie auf das Aschegeläuf. Diese Trumpfkarte werden die Hausherren sicher unbedingt ziehen wollen. Andererseits konnte der SuS in den vergangenen Wochen zu Genüge auf diesem Untergrund trainieren. Schon zweimal kreuzten der letztjährige Halbfinalist und der Titelverteidiger im Kreispokal ihre Klingen. 2000 blamierte sich der damalige Oberligist beim 0:1, 2002 folgte dann ein standesgemäßer 5:0-Erfolg.
Rückblick: Achtelfinale
Im Grunde lief im Kreispokal-Achtelfinale zwischen dem FC Epe und dem SuS Stadtlohn alles nach Plan. Gegen einen sehr defensiv eingestellten Gastgeber agierte der Westfalenligist SuS Stadtlohn in der ersten Spielhälfte sehr besonnen. Die logische Folge einer deutlichen Überlegenheit waren zwei Treffer durch Marcel Terhaar (22.) und Martin Arends, der einen Foulelfmeter verwandeln konnte (31.). Markus Krüchting war vom gegnerischen Torhüter zu Fall gebracht worden. Zum Bruch im Spiel kam es dann zu Beginn der zweiten Spielhälfte, als Rick Reekers - obwohl allein auf den Torhüter zustürmend gefoult - von Schiedsrichter Holger Derbort wegen angeblicher Schwalbe des Feldes verwiesen wurde - nicht die einzige Situation, in der der Referee völlig unnötig Hitze ins Spiel brachte (50.). Dennoch zeigte das Team prompt eine Reaktion. Nur eine Minute später führte ein Eigentor auf Flanke von Rainer Hackenfort für das 0:3. Die Sicherheit war dennoch verflogen - spätestens mit dem Anschlusstreffer durch Levent Cicibas nach einer Stunde. Diese zurückgewinnen können hätte Krüchting, der den vierten Treffer auf dem Fuß hatte (64.), einem Tor von Mario Beeke wurde wegen Abseitsstellung die Anerkennung versagt (67.). So im Spiel gehalten gewann der Kreisligist Oberwasser und glich nach zwei weiteren Treffern durch Christian Klümper und Philipp Sprakel (75., 80.) aus - Verlängerung! Die Entscheidung folgte alsbald: Zunächst wurde der Eperaner Dusan Temelkov nach Tätlichkeit gegen Beeke vom Feld gestellt, dann war Krüchting, der an diesem Tag enorm viel einstecken musste, endlich erfolgreich (105.). Dies war der „Genickschlag" für die Hausherren. Hackenfort blieb es vorbehalten, zunächst eine Lanfer-Flanke einzuköpfen, um dann eine schöne Vorarbeit von Thomas Redders zu vollenden (115., 116.). Der Endstand von 3:6 war hergestellt.
FC Epe : SuS Stadtlohn 3:6 n.V.
Stadtlohn: Harmeling, Terhaar (74. Redders), D. Uphues, M. Uphues, Lanfer, N. Klein-Günnewick (63. Beeke), Erning, D. Klein-Günnewick, Arends (46. Hackenfort), Krüchting, Reekers - Tore: 0:1 Terhaar (22.); 0:2 Arends (31., Foulelfmeter); 0:3 Liebschner (51., Eigentor); 1:3 Cicibas (60.); 2:3 Klümper (75.); 3:3 Sprakel (80.); 3:4 Krüchting (105.); 3:5, 3:6 Hackenfort (115., 116.) - Gelb-rote Karte: Reekers, Stadtlohn (50.) - Rote Karte: Temelkov, Epe (92.).
Im Viertelfinale kommt es nun zum Aufeinandertreffen mit der DJK Dülmen. Der A-Ligist konnte wie schon im Vorjahr den Bezirksligisten SC Südlohn aus dem Wettbewerb werfen.
Rückblick 1. Runde: SG Gronau : SuS Stadtlohn 2:8
Nach acht Spielminuten hatte der Westfalenligist dem aufstrebenden Bezirksligisten bereits den Wind aus den Segeln genommen, an diesem Tage für eine Überraschung sorgen zu können. Zunächst war es Dominik Uphues (4.) nach einer Standardsituation, dann vollendete Rainer Hackenfort kaltschnäuzig (8.). Noch vor der Pause erhöhte Markus Krüchting nach sehenswerter Einzelleistung auf 3:0 (27.). Dabei beließen es die Stadtlohner vor der Pause. Chancen für die SG waren nicht vorhanden - ebenso nach dem Seitenwechsel. Nach einem Foul an Michael Gravermann verwandelte Hackenfort den fälligen Foulelfmeter zum 0:4 (55.). Nach dem Anschlusstreffer durch Faik Tan (57.) hatte der SuS die passende Antwort parat. Nach jeweils flüssigen Ballstaffetten erhöhten Daniel Ebbing und abermals Hackenfort auf 1:6 (60., 62.). Per direktem Freistoß von der Strafraumgrenze besorgte Kai Erning den siebten Gästetreffer (72.). Dem zweiten SG-Tor durch Faruk Tan war wie beim ersten Treffer ein inkonsequentes Abwehrverhalten des SuS vorausgegangen. Quasi im Gegenzug schloss Gravermann ein Solo über den halben Platz zum 2:8 ab (78.). In der Folge zeigte sich der Favorit gnädig mit den resignierenden Gronauern. Mehrfach bot sich die Gelegenheit, dass Ergebnis zweistellig zu gestalten. Rick Reekers vergab unter anderem einen Foulelfmeter (80., nach Foul an Ebbing).
In Runde 3 geht es am Mittwoch, 23. September, um 19.30 Uhr nach Epe. Gegner ist der A-Ligist FC.
Daniel Ebbing (rechts) sorgte nach seiner Einwechslung für Belebung. Neben einem eigenen Treffer hatte er noch weitere Tore auf dem Fuß.
Jakob Fischer (rechts) agierte im zentralen Mittelfeld. Mustergültig legte er Rainer Hackenfort dessen dritten Treffer auf.
Ausblick 1. Runde
Kaum ist das Finale des Wettbewerbs 2008/2009 gespielt, wurde am Montag bereits die erste Hauptrunde des Kreispokals um den „Krombacher Pokal 2009/2010" ausgelost worden. Und Glücksfee Jenny aus Holtwick, dem diesjährigen Endspielort, hatte ein „goldenes Händchen". Schon die Auftaktrunde hält einige „Knaller" bereit. So trifft der Titelverteidiger SuS Stadtlohn (Westfalenliga) in Gronau auf das dortige Bezirksliga-Spitzenteam SG - eine Herausforderung, die zu diesem Stadium der Vorbereitung - gespielt wird bereits am Sonntag, 26. Juli - genau passend kommt. In Runde zwei genösse der SuS ein Freilos - ebenso wie Endspielgegner DJK Coesfeld, die in Runde eins bei der DJK Rödder (Kreisliga A) anzutreten hat. Zum Zeitpunkt der zweiten Runde am Sonntag, 2. August, haben beide Vertreter die erste Hauptrunde um den DFB-Pokal auf Landesebene auszutragen. Ebenfalls Spannung versprechen die Bezirksligaduelle VfL Billerbeck gegen DJK Eintracht Stadtlohn sowie SuS Legden gegen SC Südlohn. Quasi mit dem Fahrrad können die Anhänger des Bezirksligisten Eintracht Ahaus (beim A-Ligisten TuS Wüllen) und des Landesligisten SpVgg Vreden (beim A-Ligisten GW Lünten) anreisen. Lokalkollorit prägen auch die Duelle Borussia Darup (Kreisliga A) und Brukteria Rorup (Bezirksliga) sowie Germania Asbeck (Kreisliga B) gegen ASC Schöppingen (Kreisliga A). Wie der Zufall es so will, trifft der einzig echte neue Vertreter TG Almsick (Kreisliga D) auf den erstmals an den Start gehenden Fusionsklub SV Gescher 08 (Kreisliga A). Ein Freilos in Runde eins „zog" RW Nienborg, der künftige Landesligist GW Nottuln verzichtet abermals auf eine Teilnahme. Bis zum Halbfinale würde es der SuS voraussichtlich mit gänzlich Bezirksligisten zu tun bekommen - Favoritensiege vorausgesetzt. Das „ewig junge Duell" mit der SpVgg Vreden könnte es frühestens wieder im Halbfinale geben. Doch: Natürlich gilt auch im kommenden Jahr: der Pokal lebt von seinen Überraschungen. Die dritte Runde, in der der SuS auf den Sieger der Partien FC Epe (Kreisliga A) und Vorwärts Epe (Bezirksliga) trifft, wird am Mittwoch, 23. September, 19 Uhr, ausgespielt.
Der Wettbewerb in der Spielzeit 2009/2010
Die erste Runde in der Übersicht (Sonntag, 26. Juli, 15 Uhr):
Spiel 01 Freilos: RW Nienborg
Spiel 02 SG Gronau - SuS Stadtlohn 2:8
Spiel 03 DJK Stadtlohn - VfL Billerb. 3:0
Spiel 04 SF Graes - Vorw. Hiddingsel 0:2
Spiel 05 TSV Ahaus - FSV Gescher 0:6
Spiel 06 TuS Wüllen - Eintr. Ahaus 1:4
Spiel 07 SuS Legden - SC Südlohn 2:4
Spiel 08 TG Almsick - SV Gescher 1:2
Spiel 09 SC Ahle - GW Hausdülmen 1:2
Spiel 10 VfB Alstätte - Vorw. Lette 5:2
Spiel 11 SW Holtwick - SV Heek 3:5 n.E.
Spiel 12 Turo Darfeld - Adler Buldern
Spiel 13 SF Ammeloe - BW Lavesum 3:1
Spiel 14 DJK Rödder - DJK E. Coesfeld 0:2
Spiel 15 SF Merfeld - Vorw. Epe 0:7
Spiel 16 G. Asbeck - ASC Schöppingen 1:3
Spiel 17 SV Eggerode - FC Vreden 3:2
Spiel 18 SW Beerlage - FC Ottenstein 3:4
Spiel 19 Arm. Appelhülsen - Vorw. Gronau 2:0
Spiel 20 DJK Dülmen - ASV Ellewick 8:2
Spiel 21 SG Coesfeld - Westf. Osterwick 5:4
Spiel 22 Bor. Darup - Brukt. Rorup 0:1
Spiel 23 Arm. Gronau - TSG Dülmen 2:8
Spiel 24 GW Lünten - SpVgg Vreden 3:0
Spiel 25 1. FC Oldenburg - FC Oeding 2:3
Spilel 26 Union Wessum - FC Epe 2:4 n.E.
2. Spielrunde: Sonntag, 2. August, 15 Uhr
Spiel 27 RW Nienborg - FC Oeding 1:2
Spiel 28 Freilos: SuS Stadtlohn
Spiel 29 DJK Stadtlohn - SpVgg Vreden 0:1
Spiel 30 Vorw. Hiddingsel - TSG Dülmen 0:8
Spiel 31 Freilos: FSV Gescher
Spiel 32 Eintr. Ahaus - Brukt. Rorup 4:1
Spiel 33 Freilos: SC Südlohn
Spiel 34 SV Gescher 08 - SG Coesfeld 06 4:2
Spiel 35 Freilos: GW Hausdülmen
Spiel 36 VfB Alstätte - DJK Dülmen 0:3
Spiel 37 Freilos: SV Heek
Spiel 38 Arm. Appelhülsen : Turo Darfeld 3:1
Spiel 39 SF Ammeloe - FC Ottenstein 7:6 n.E.
Spiel 40 Freilos: DJK Coesfeld
Spiel 41 FC Epe - Vorw. Epe 5:2
Spiel 42 SV Eggerode - ASC Schöppingen 1:5
3. Spielrunde: Mittwoch, 23. September, 19 Uhr
FC Oeding : ASV Schöppingen 3:0
FC Epe : SuS Stadtlohn 3:6 n.V.
SpVgg Vreden : DJK Coesfeld 4:2 n.V.
SF Ammeloe : TSG Dülmen 1:2
Arminia Appelhülsen : FSV Gescher 0:2
SV Heek : Eintracht Ahaus 1:4
DJK Dülmen : SC Südlohn 3:1
GW Hausdülmen : SV Gescher 08 2:3
Viertelfinale: Mittwoch, 10. März 2010, 19 Uhr
FC Oeding : SV Gescher 08 1:2
DJK Dülmen : SuS Stadtlohn 2:4
Eintracht Ahaus : SpVgg Vreden 2:4
FSV Gescher : TSG Dülmen 1:2
Halbfinale: (Gründonnerstag, 1. April, 19 Uhr)
SV Gescher 08 : TSG Dülmen 0:4
SpVgg Vreden : SuS Stadtlohn 0:4
Finale (Mittwoch, 19. Mai, 18.30 Uhr in Rosendahl-Holtwick)
TSG Dülmen : SuS Stadtlohn 1:4
Der Wettbewerb in der Spielzeit 2008/2009
Rückblick Finale
Strahlender Sonnenschein, beste äußere Bedingungen - günstiger hätten die Voraussetzungen für ein attraktives Kreispokal-Endspiel um den „Krombacher Pokal 2008/2009" nicht sein können. Und sowohl der favorisierte Westfalenligist SuS Stadtlohn als auch der „Underdog" DJK Coesfeld zeigten den 600 Zuschauern in Rosendahl-Holtwick ein ansehnliches und spannendes Spiel. Dass die Partie zu keinem Selbstläufer werden würde, davon konnte sich der SuS-Anhang gerade in der ersten Spielhälfte überzeugen, in der der Landesligaaufsteiger nicht unverdient durch Christian Krabbe mit 1:0 in Führung ging. Zuvor schon musste SuS-Torsteher Christoph Fork den frühen Gegentreffer vereiteln. Der SuS tat sich schwer gegen eine kompakte Mannschaft, die sich geschickt in der eigenen Hälfte staffelte, um dann überfallartig zu schnellen Gegenstößen auszuholen. Knackpunkt des Spiels was dann sicherlich der Ausgleich mit dem Pausenpfiff, als Mike Holtheuer mit einem tollen Lupfer die gegnerische Defensivreihe aushebeln konnte und Rainer Hackenfort diese Einladung gerne annahm. Nach der Pause agierte der SuS dann druckvoller. Für Belebung sorgte die Einwechslung von Markus Krüchting, der zunächst Hackenfort mustergültig den zweiten Treffer auflegte, um dann in der Nachspielzeit selbst für die endgültige Entscheidung zu sorgen. Über 90 Minuten gesehen hat sich die Mannschaft diesen Erfolg geduldig verdient.
Nach zwei Jahren Abstinenz konnte Kapitän Matthias Uphues dann endlich den Pokal wieder aus den Händen des Pokalspielleiters Klaus Pechacek entgegennehmen. Beide Mannschaften waren bereits für die erste Runde des DFB-Pokals auf Landesebene (Westfalenpokal) qualifiziert. Die erste Runde des Kreispokals 2009/2010 wird bereits am Montag, 25. Mai, in Coesfeld ausgelost und am Sonntag, 26. Juli, ausgespielt. Die Auftaktrunde des Westfalenpokals folgt am ersten August-Wochenende.
Ein Dank gilt an dieser Stelle noch einmal der tollen Organisation durch die Verantwortlichen und Helfer von SW Holtwick, zu dessen Anlage man nur gratulieren kann. Zudem soll ein Dank an die vielen Stadtlohner Anhänger gerichtet sein, die die deutliche Überzahl an diesem Christi Himmelfahrtstag stellten - stellverteretend sei hier einmal eine Auswahl der Altherrenabteilung genannt, die mit rund 25 Personen und dem „Fanclub" im Rücken mit dem Fahrrad angereits war.
DFB-Pokal Endspiel Kreisebene
Donnerstag, 21. Mai, 15 Uhr
Austragungsort: Rosendahl-Holtwick, Sportplatz Ollenkamp
DJK Eintracht Coesfeld - SuS Stadtlohn 1:3 (1:1)
Tore: 1:0 Christian Krabbe (28.), 1:1 Rainer Hackenfort (39.), 1:2 Rainer Hackendort (73.), 1:3 Markus Krüchting (92.)
Vorschau Finale
Bereits für die erste Runde des Westfalenpokals 2009/2010 haben sich die beiden Kreispokalfinalisten DJK Coesfeld und SuS Stadtlohn qualifiziert. Doch: Zu einem „Muster ohne Wert" wird die Wiederauflage des Endspiels der Saison 2005/2006 (1:0 für den SuS in Gescher) sicher nicht verkommen. Der Bezirksligist, der kurz vor dem Aufstieg in die Landesliga steht, wird sich mit dem „Double" die Krone aufsetzen wollen. Der SuS wird als höchstrangiger Verein im diesjährigen Wettbewerb - GW Nottuln hatte auf eine Teilnahme verzichtet - seiner Favoritenstellung gerecht werden und die beiden Halbfinal-Pleiten aus den vergangenen beiden Jahren vergessen machen wollen. Die DJK um den ehemaligen SuSler Daniel Mauritz ist über Siege gegen die A-Ligisten FC Ottenstein (3:1) und Vorwärts Gronau (2:1), gegen den B-Ligisten SC Ahle (2:1), den Bezirksligisten SG Gronau (2:0) und den A-Ligisten DJK Dülmen (1:0) ins Endspiel eingezogen. Der SuS gelangte ohne Gegentor über den A-Ligisten ASC Schöppingen (5:0), den B-Ligisten SF Ammeloe (3:0) sowie die Landesligisten TSG Dülmen (1:0) und SpVgg Vreden (2:0) dorthin; in Runde zwei genoss man ein Freilos. Gespielt wird dieses spannende Duell nicht wie in den vergangenen Jahren üblich nach der Saison, sondern auf besonderen Nachdruck der beteiligten Vereine bereits zuvor. Der Termin Donnerstag, 21. Mai (Christi Himmelfahrt), 15 Uhr, lädt alle Anhänger zu einem Besuch der Platzanlage von SW Holtwick ein. Der Spielort dürfte für den einen oder anderen Ziel einer gemütlichen Radtour am so genannten „Vatertag" sein.
Am Ende war der Tenor im Hamalandstadion auf beiden Seiten eindeutig: Der klassenhöhere Westfalenligist SuS Stadtlohn war im Kreispokal-Halbfinale dem Landesligisten SpVgg Vreden in allen Belangen überlegen. Mit einem ungefährdeten 2:0 zogen die Blau-Weißen in das Endspiel gegen den Bezirksliga-Spitzenreiter DJK Coesfeld ein, das an Christi Himmelfahrt, 21. Mai, um 15 Uhr auf der Platzanlage von SW Holtwick ausgetragen wird. An den beiden spielentscheidenden Szene war das Offensivduo Markus Krüchting, der immer besser in Fahrt kommt, und Björn Bennies, der seine Torgefährlichkeit mit zwei Treffern einmal mehr unterstrich, maßgeblich beteiligt. Nach einer Viertelstunde Spielzeit konnte Sebastian Zumdick Krüchting im Strafraum nur noch regelwidrig von den Beinen holen. Diese „Notbremse" wurde regelkonform mit Platzverweis und Strafstoß geahndet. Diesen verwandelte Bennies sicher zur frühen Führung. Nach der Pause suchte der SuS dann die schnelle Entscheidung - und fand diese nach nur zehn Minuten. Stefan Bennink hatte Krüchting eingesetzt und dieser fand in Bennies einen dankbaren Abnehmer. In der Folge nahmen die Gäste einen Gang raus und wären für die diese Sorglosigkeit beinahe noch bestraft worden. Doch abermals konnte sich das Team auf Torhüter Christoph Fork verlassen, der dafür sorgte, dass der SuS im gesamten Wettbewerb noch nicht einen Gegentreffer hinnehmen musste. Fazit: Über 90 Minuten wurden die Besucher den Eindruck nicht los, dass sich eine Mannschaft ohne Selbstbewusstsein und Struktur sowie eine durch eine Erfolgsserie gestärkte Mannschaft einen ungleichen Kampf lieferten. Insbesondere, wenn der Westfalenligist das Tempo hochhielt, zeigten sich die Gastgeber in vielen Szenen überfordert. Dass dabei nur wenige wirklich geglückte Aktionen zustande kamen, war zu einem Großteil auch den katastrophalen Platzverhältnissen geschuldet, der einen sicheres Passspiel im hohen Tempo unmöglich machten. Mit diesem Finaleinzug hat sich der SuS Stadtlohn auch für die erste Runde des DFB-Pokals auf Verbandsebene „Krombacher Pokal 2009/2010" (Westfalenpokal) qualifiziert und darf dort in der ersten Runde Anfang August wieder auf einen attraktiven Gegner hoffen.
SpVgg Vreden - SuS Stadtlohn 0:2
SpVgg Vreden: Bomers, Zumdick, J. Roßmöller, M. Roßmöller, Klein-Günnewick (75. Schroer), Abbing, Elsbeck, Okuyama (59. Kersten), Meyer, Börsting, Möllensiep - SuS Stadtlohn: Fork, Terhaar (28. Koster), Erning, Uphues, Gravermann, Bennink, Bennies, Klein-Günnewick (46. Voogtsgeerd), Ebbing, Holtheuer (80. Fischer), Krüchting - Tore: 0:1 Bennies (15.; Foulelfmeter); 0:2 Bennies (55.) - Rote Karte: Zumdick, Vreden (15.; Notbremse).
Rückblick Viertelfinale: TSG Dülmen : SuS Stadtlohn
Quasi mit dem Pausenpfiff hat Torjäger Rainer Hackenfort den 1:0-Erfolg des SuS Stadtlohn bei der TSG Dülmen und somit das abermalige Kreispokalhalbfinale bei der SpVgg Vreden sichergestellt. Über 90 Minuten diktierte der Westfalenligist, der auf gleich acht Akteure verzichten musste, die Partie gegen den klassenniedrigeren Landesligisten. Insbesondere immer dann, wenn die Mannschaft das Tempo hoch hielt, wurde der Klassenunterschied deutlich. Bis zur zehnten Spielminute dauerte es, bis sich die Gäste ins Spiel eingefunden hatten und zu ersten ernsthaften Offensivaktionen ausholten. Im Anschluss an eine Ecke scheiterte Mario Beeke von der Strafraumgrenze am gegnerischen Torhüter. Nach diesem ersten Ausrufezeichen starteten die gut sortierte TSG ihrerseits zaghafte Angriffsbemühungen - Torgefahr blieb im ersten Durchgang allerdings gänzlich aus. In der Folge übernahm Hackenfort das Kommando: Zunächst zeigte er sich in zwei Aktionen zu unentschlossen im Abschluss (28., 44.), kurz darauf nutzte er eine kurzzeitige Unordnung im Dülmener Defensivverbund und holte Versäumtes mit dem „Tor des Tages" nach. Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nur wenig, echte Torchancen blieben Mangelware. Daniel Ebbing stellte den Gästetorhüter ernsthaft auf die Probe (52.), Beeke (66.) und Niko Klein-Günnewick waren mit Distanzschüssen ebenso wenig erfolgreich. Die Entscheidung verpasste dann Markus Krüchting, der nach einem Sololauf den Ball am herausstürmenden Torsteher, aber auch um Zentimeter am Gehäuse vorbei schob (77.). In den letzten zehn Minuten agierte das Team, in dem mit Alexander Lanfer, Rick Reekers und Thomas Redders nun gleich drei aktuelle A-Junioren ihr Seniorenpflichtspieldebüt feierten, zunehmend fahrlässig im Passspiel. Die nun alles auf eine Karte setzende Titelverteidiger konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Es blieb bis zum Schluss bei Halbchancen, SuS-Torwart Stefan Mersmann musste über 90 Minuten nicht einmal ernsthaft eingreifen. Im zweiten Semifinalspiel trifft der A-Ligist DJK Dülmen auf den Namensvettern aus Coesfeld (Bezirksliga). Ausgetragen werden die Begegnungen am Mittwoch, 8. April, um 18 Uhr. Die beiden Sieger sind nicht nur für das „Krombacher Pokal"-Finale, sondern auch für die erste Runde des Westfalenpokals 2009/2010 qualifiziert.
TSG Dülmen : SuS Stadtlohn 0:1
Stadtlohn: Mersmann, Terhaar, Erning, Uphues, Gravermann (57. Lanfer), Beeke, Klein-Günnewick, Ebbing (90. Redders), Hackenfort, Holtheuer, Krüchting (78. Reekers) - Tor: Hackenfort (45.).
Rückblick Achtelfinale: SF Ammeloe : SuS Stadtlohn
Zum erwartet starken Gegner erwuchs der B-Liga-Spitzenreiter SF Ammeloe im Kreispokal-Achtelfinale für den SuS Stadtlohn. Dank einer sehr disziplinierten und engagierten Leistung verdiente sich das junge Team, dem die Handschrift des Trainers "Jonny" Schemming deutlich anzusehen ist, eine verträgliche 0:3-Niederlage. Nach einem frühen Führungstreffer durch Oliver Temelkov (8.) nach einer Standardsituation tat sich der SuS schwer, gegen eine massive, sich gut verschiebende Deckung weitere Großchancen herauszuspielen. Erst als bei den Hausherren Mitte der zweiten Hälfte die Kräfte nachließen, änderte sich das Bild. Die eingewechselten Björn Bennies (65.) und Mike Holtheuer (76.) ließen weitere Treffer per Kopf folgen. In der Schlussphase bewahrte SF-Torhüter Markus Volks die Gastgeber vor einer höheren Niederlage - absolut verdient.
SF Ammeloe - SuS Stadtlohn 0:3 (0:1)
Stadtlohn: Fork, Koster, Uphues, Erning, Bennink, Sahlmer, Voogtsgeerd (62. Holtheuer), Klein-Günnewick, Fischer (46. Bennies, 66. Hackenfort), Beeke, Temelkov - Tore: 0:1 Temelkov (8.); 0:2 Bennies (65.); 0:3 Holtheuer (76.).
Rückblick 1. Runde: ASC Schöppingen : SuS Stadtlohn
Mehr Mühe als zunächst erwartet hatte der SuS Stadtlohn in der ersten Runde des Kreispokals mit dem A-Ligisten ASC Schöppingen. In Hälfte eins steckten den Akteuren wohl noch die Auftritte beim "Eintracht Pokal" in den Knochen - torlos wurden die Seiten gewechselt. Nach einer oedntlichen "Gardinenpredigt" von Trainer Rob Reekers steigerte sich das Team nach dem Seitenwechsel. Nick Voogtsgeerd, Michael Gravermann, zweimal Markus Krüchting und Björn Bennies sorgten für ein am Ende doch noch zufriedenstellendes Endergebnis, In Runde zwei genoss das Team ein Freilos.
Neben Verbandsligaaufsteiger GW Nottuln verzichtet auch der Bezirksligist Eintracht Ahaus auf eine Teilnahme, Spielgemeinschaften sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
Die erste Runde in der Übersicht (Sonntag, 3. August, 15 Uhr):
|
Freilos |
: | SV Heek | : |
| SuS Legden | : | TSG Dülmen | 3:4 n.V. |
| TSV Ahaus | : | DJK Rödder | 2:1 |
| SV Eggerode | : | SC Südlohn | 0:2 |
| Arminia Gronau | : | Adler Buldern | 9. August |
| SF Merfeld | : | Brukteria Rorup | 1:2 |
| ASC Schöppingen | : | SuS Stadtlohn | 0:5 |
| SG Coesfeld | : | Turo Darfeld | 6:1 |
| TuS Wüllen | : | Westfalia Osterwick | 0:2 |
| SF Ammeloe | : | Union Wessum | 4:0 |
| SW Holtwick | : | RW Nienborg | 2:0 |
| Vorwärts Lette | : | Vorwärts Hiddingsel | 3:1 |
| Freilos | : | DJK Dülmen | : |
| SF Graes | : | SpVgg Vreden | 2:5 |
| FSV Gescher | : | Vorwärts Epe | 4:2 |
| Vorwärts Gronau | : | ASV Ellewick | 1:0 |
| FC Ottenstein | : | DJK Coesfeld | 1:3 |
| Arminia Appelhülsen | : | FC Oeding | 3:0 |
| VfB Alstätte | : | Borussia Darup | 4:2 |
| GW Hausdülmen | : | GW Lünten | 5:4 |
| SW Beerlage | : | SG Gronau | 1:2 |
| DJK Eintr. Stadtlohn | : | VfL Billerbeck | 5:0 |
| Germania Asbeck | : | BW Lavesum | 2:1 |
| FC Oldenburg | : | FC Vreden | 1:7 |
| SC Ahle | : | FC Epe | 5:2 |
Die zweite Runde in der Übersicht (Sonntag, 10. August)
SC Ahle - SV Heek 2:1
Freilos TSG Dülmen
TSV Ahaus - FC Vreden 1:7
Germania Asbeck - SC Südlohn 1:4
Freilos Adler Buldern
Brukt. Rorup - Eintracht Stadtlohn 1:0
Freilos SuS Stadtlohn
SG Coesfeld 08 - SG Gronau 0:4
Freilos Westfalia Osterwick
SF Ammeloe -GW Hausdülmen 5:0
Freilos SW Holtwick
VfB Alstätte - Vorw. Lette 1:0
Arm. Appelhülsen - DJK Dülmen 1:4
Freilos SpVgg Vreden
Freilos FSV Gescher
Vorwärts Gronau - DJK Coesfeld 1:2
Das Achtelfinale in der Übersicht (Mittwoch, 8. Oktober)
SC Ahle - DJK Coesfeld 1:2
FSV Gescher - TSG Dülmen 0:1
FC Vreden - SpVgg Vreden 0:2
DJK Dülmen - SC Südlohn 3:1
VfB Alstätte - Adler Buldern 1:3
SW Holtwick - Brukteria Rorup 1:5
SF Ammeloe - SuS Stadtlohn 0:3
SG Gronau - Westf. Osterwick 4:1
Das Viertelfinale in der Übersicht (Samstag, 22. Februar 2009, 14 Uhr)
DJK Coesfeld - SG Gronau 2:0
TSG Dülmen - SuS Stadtlohn 0:1
Brukteria Rorup - SpVgg Vreden 1:5
DJK Dülmen - Adler Buldern 2:0
Das Halbfinale in der Übersicht (Mittwoch, 25. März 2009, 19 Uhr):
DJK Dülmen - DJK Coesfeld 0:1
SpVgg Vreden - SuS Stadtlohn 0:2
Finale (Donnerstag, 21. Mai 2009, in Rosendahl-Holtwick)
DJK Coesfeld : SuS Stadtlohn 1:3








