Liebe SuS-Familie,
die Fußballer des SuS Stadtlohn hoffen, Ihnen in der Spielzeit 2007/2008 größtenteils den Spaß am Fußball vermittelt zu haben. Sollte dies nicht immer der Fall gewesen sein, denken Sie daran, dass auch das Nachkarten nach Niederlagen Freude bereiten kann – auch wenn jeder diese natürlich vermeiden möchte. Zum Sport gehören schließlich Sieger wie Verlierer. Wichtig ist es, dass man sich nach jedem Spiel offen in die Augen schauen kann in dem Wissen, sein Möglichstes zum Erfolg beigetragen zu haben. Man bedenke: Fußball ist schließlich in gewisser Hinsicht auch ein Schauspiel mit oft eigener Dramaturgie, die von den Regisseuren, sprich Trainern, nicht immer beeinflusst werden kann. Gerade die Unvorhersehbarkeit macht den Fußballsport so interessant. Jedes Spiel schreibt sein eigenes Drehbuch, in dessen Schlussakt selten alle Protagonisten ein Happy-End für sich verbuchen können.
Wir bedanken uns herzlich bei allen, die uns im nun ablaufenden Spieljahr in welcher Weise auch immer unterstützt haben. Stärken Sie uns auch im kommenden Jahr wie gewohnt den Rücken, dann werden wir noch viele gemeinsame schöne und erfolgreiche Stunde im „Fußball-Theater“ des SuS Stadtlohn erleben.
DANKE sagen,
die Aktiven, Trainer und Betreuer sowie Verantwortlichen der Fußballabteilung des SuS Stadtlohn 19/20 e.V.
Rob Reekers
"Aus meiner Sicht"
Ein bewegtes Jahr neigt sich für die Verbandsligamannschaft nun schon wieder dem Ende zu. Leider ist das von uns allen erhoffte und für möglich gehaltene Happy-End, der Oberligaaufstieg, ausgeblieben. Dennoch: Die Mannschaft hat über die gesamte Saison überzeugt, nur leider in den entscheidenden Spielen - gerade gegen Mitkonkurrenten im eigenen Stadion – nicht ihr volles Leistungsvermögen respektive die Effektivität, die eine Meistermannschaft auszeichnet, abrufen können. In dieser Hinsicht war uns der Aufsteiger VfB Hüls womöglich den kleinen, aber entscheidenden Schritt voraus – der Oberligarückkehrer steigt sicher nicht zu unrecht auf. Klaus Täuber und seinem Team gebührt unser aller Respekt für das gerade zuletzt Geleistete.
Über das vorerst letzte Lokalderby in der Verbandsliga bei der SpVgg Vreden möchte ich eigentlich gar nicht viele Worte verlieren – diese habe ich der Mannschaft bereits intensiv mitgeteilt. Wer Augenzeuge dieser Partie war, der hat gesehen, dass es in diesem Spiel an allem gemangelt hat, was das Team in den Spielen zuvor ausgezeichnet hat. So darf ich mich in einem Spiel, in dem es immer noch um das Prestige geht, nicht präsentieren – auch wenn der Stachel der Enttäuschung nach der Niederlage gegen Hüls noch so tief saß. Die „Quittung“ hat die Elf mit dem Remis des VfB gegen Emsdetten erhalten – ansonsten hätte an diesem Wochenende noch ein echter „Endspieltag“ auf uns gewartet. Und dann wäre wieder alles möglich gewesen…
Doch will ich gar nicht nachkarten. Abgesehen von der Tabellenposition ist es für mich wieder entscheidend zu sehen, dass sich sämtliche Spieler – gerade die vielen jungen – über eine gesamte Spielzeit gesehen weiterentwickelt haben. In dieser Hinsicht sind wir auf einem guten Weg, denke ich. Darauf aufbauend werden wir auch im kommenden Jahr in der dann sicher stärkeren Westfalenliga eine schlagkräftige Truppe stellen können. Wichtig ist dabei, dass die zuverlässige Defensivreihe bis auf die Torhüterposition erhalten bleibt und die Offensive mehr Alternativen als in diese Saison bieten wird. Auch die sich auftuenden Lücken im Mittelfeld werden wir schließen können. Den Weg zum Erfolg wird weiterhin die gute Mischung aus Nachwuchsspielern, von denen wir wieder einige aus dem eigenen Jugendbereich bekommen werden, sowie erfahrenen Stützen, von denen wir das Gros halten konnten, weisen. Den nun scheidenden Akteuren wünsche auch ich, dass sich bei ihren neuen Vereinen die sportliche Entwicklung fortsetzen wird. Den künftigen Trainern hoffe ich einige Inspirationen mit auf den Weg gegeben zu haben, von denen sie während der Trainerlaufbahn noch zehren können.
Für das Abschlussspiel gegen Emsdetten 05 wünsche ich uns allen einen erfolgreichen Jahresabschluss. Denn mit drei Niederlagen in Serie wäre der Eindruck von dieser guten Saison letztendlich verfälscht. Dies weiß auch die Mannschaft, die sich noch einmal ins Zeug legen wird, um sich auch bei Ihnen, liebe SuS-Familie, für die tatkräftige Unterstützung während der gesamten Spielzeit zu bedanken. Schon jetzt freue ich mich auf eine Fortsetzung nach dem verdienten Urlaub.
Franz-Josef Becking
„Aus meiner Sicht“
Mit einem starken Schlussspurt ist die SuS-Reserve in die Erfolgsspur zurückgekehrt und kurz davor, eine durchwachsene Saison doch noch mit einem anständigen einstelligen Tabellenplatz abzuschließen. Die Wende kam dabei sicherlich mit dem 4:2-Heimerfolg gegen den FC Oeding Mitte April – zuvor habe ich die Mannschaft auch intensiv in die Pflicht genommen und wurde von dieser erhört. Selbst die einzige Niederlage beim Meister Südlohn in der Folge war vertretbar. Dass die Mannschaft mit der Zeit gewachsen ist, zeigt das letzte Spiel beim Schlusslicht Vorwärts Epe II. Mit dem 3:1 schob sie allen zuvor gehegten Bedenken, man könne negativ Einfluss auf die Entscheidung im Abstiegskampf nehmen, vehement den Riegel vor. Eine große Rolle spielten dabei die ehemaligen A-Junioren, die sich mittlerweile voll im Seniorenbereich akklimatisiert haben. Im letzten Spiel gegen den VfB Alstätte steht noch einiges auf dem Spiel. Platz sieben in der Endabrechnung ist nach derzeitigem Stand ebenso noch möglich wie Rang 13 – optisch sicherlich ein feiner Unterschied. Mit einem Sieg könnten wir den Gegner überflügeln und so für einen würdigen Abschluss der jüngsten Erfolgsserie sorgen – hoffentlich wieder mit Ihrer Unterstützung. Im Anschluss könnten wir dann zufrieden während und nach dem Spiel der Verbandsligamannschaft noch in gemütlicher Runde auf die abgelaufene Spielzeit zurückblicken.
Sven Vosskamp
„Aus meiner Sicht“
Mit einem kleinen Endspiel um den vierten Platz endet für die Dritte Mannschaft des SuS Stadtlohn die diesjährige Saison. Mindestens ein Remis muss gegen den Gastgeber FC Epe III am Freitagabend her, um diesen auf Distanz zu halten. Die Perspektive auf Rang drei hat sich das Team im Spiel gegen Meister SF Ammeloe am vergangenen Wochenende leider verbaut. Diese Partie war bezeichnend für die von Höhen und Tiefen geprägte Saison. 75 Minuten hatte man den Aufsteiger fest im Griff und führte nicht unverdient mit 2:0, um am Ende doch noch mit leeren Händen dazustehen. Mit dem ersten Gegentreffer brachen alle Dämme, das 2:3 in der Schlussminute war die Konsequenz eines Spiels, in dem sich die Mannschaft wie so oft selbst im Weg stand und sich nicht für die gute Leistung belohnte. Nichtsdestotrotz hat die Elf in der Rückrunde eine ordentliche Serie gespielt – der ein oder andere Zähler mehr hätte sicher herausspringen können. Basierend auf dem starken Endspurt wollen und werden wir selbstbewusst in die kommende Spielzeit gehen. Darauf freue ich mich jetzt schon sicher genauso wie Sie.







