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Staffeltag Westfalenliga 2009
WL-Staffeltag: "Außergewöhnliches Spieljahr"

Von einem „außergewöhnlichen Spieljahr" wusste Staffelleiter Hans-Dieter Schnippe auf dem Staffeltag der Westfalenliga 1 beim Meister SC Wiedenbrück 2000, auf dem der SuS Stadtlohn von Geschäftsführer Michael Schley vertreten wurde, zu berichten. „Ich habe noch nie erlebt, dass eine Mannschaft mit 28 Punkten Vorsprung Meister einer von mir geführten Verbandsliga geworden ist", lobte Schnippe im Rahmen den überlegenen Aufsteiger, der einzig vom SuS Stadtlohn besiegt werden konnte. Zudem sicherte sich der SC mit nur einer einzigen gelb-roten Karte nicht minder überlegen die Fair Play-Wertung. Ebenso ungewöhnlich sei das Abstiegsrennen verlaufen. Zur Erinnerung: Mit dem TuS Hiltrup hat es am letzten Spieltag einen Verein erwischt, der an keinem Spieltag zuvor auf einem Abstiegsplatz gestanden hatte. Ebenfalls beachtlich sei die Zunahme bei den Spielverlegungen von 17 auf 40 gegenüber der Vorsaison gewesen, ergänzte Schnippe. Angesichts des nun kommenden Bundesligaaspiels am Sonntag um 15.30 Uhr sei zu erwarten, dass diese Zahl nicht unerheblich weiter ansteigen werde. Diese vom DFB geforderte Flexibilität findet nun erstmals auch in den Durchführungsbestimmungen ihren Niederschlag. „Ab sofort dürfen Spiele auch auf Antrag auf den nächst möglichen Termin nach hinten verlegt werden - ohne Zustimmung des Gegners", so Siegfried Hirche, Vorsitzender des Verbandsfußballausschusses im FLVW. Schnippe wiederum kündigte an, trotz dieser Lockerung „den Zirkel ziemlich eng zu ziehen", wenn es um Spielverlegungen „nach hinten" aus regionalen Aspekten in besagten Fällen geht. Auffällig sei die Torflut in der abgelaufenen Spielzeit gewesen - im Rahmen hielt sich die Zahl der Platzverweise. Aber: „Insgesamt hatte die Spruchkammer 18 Einzelverfahren zu bestreiten, 14 mehr als in der Staffel 2", legte Georg Schierholz, Vorsitzender der Verbandsspruchkammer, eine unangenehme Tendenz dar. Beachtenswert: Nur sieben dieser Verfahren behandelten das Verhalten von Spielern. Das Pooling der Schiedsrichterfahrtkosten habe sich bewährt, entnahm Schnippe dem Bericht von Gundolf Walaschewski, Vorsitzender des Verbandsschiedsrichterausschusses. Ziel sei es weiterhin, die Fahrtkosten zugunsten der Vereine zu senken. So plane man, auch Schiedsrichter aus Vereinen, die Mitglied der Westfalenliga 1 sind, bei Spielen der Konkurrenz einzusetzen. Und: Viele der Kreisderbys könnten in Zukunft mit Schiedsrichtern aus dem gleichen Fußballkreis besetzt werden. In Hinblick auf die kommende Spielzeit hatte sich Schnippe mit einer „enorm schwierigen Spielplangestaltung" auseinanderzusetzen. Allein neun Anträge von Mannschaftstrennungen wegen Berücksichtigung der höherklassigen Ligen galt es zu integrieren - ebenso wie 15 Kreisderbys, die gerecht verteilt werden mussten. Zur Pflicht wird in der kommenden Saison der elektronische Spielbericht - wie in allen anderen überkreislichen Ligen im Seniorenbereich auch. Festgelegt wurde ebenso eine überarbeitete Eintrittsregelung. Anstelle der bisher 25 hinterlegten Karten für die Gastmannschaft sollte allen, die im Mannschaftsbus der Mannschaft direkt zugeordnet werden könnten, freier Einlass gewährt werden. Zudem gilt es, fünf weitere Karten für den Vorstand o.ä. an der Kasse zu hinterlegen.   

Schon jetzt zeigte sich bei allen Beteiligten die Vorfreude auf die kommende Spielzeit, die von der Besetzung her so attraktiv wie nie zuvor werden könnte.

Der SuS Stadtlohn bedankt sich beim Gastgeber SC Wiedenbrück 2000 für die vorbildlich Gastlichkeit im attraktiven Ambiente des Restaurants Manufaktur.   


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Unbedingt mit einplanen!
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