An die Grenzen des eigenen Potenzials gestoßen ist die Westfalenligamannschaft des SuS Stadtlohn gegen den Aufstiegsaspiranten SV Lippstadt 08. Der Gast präsentierte sich ganz im Stile einer Spitzenmannschaft und hatte gegen einen sichtlich um Rehabilitation bemühten Gastgeber immer die bessere Antwort parat. Der SuS kam beim mehr als deutlichen 1:5 eigentlich gut ins Spiel und verbuchte durch Oliver Temelkov (5.) und Niklas Hilgemann (6.) die ersten zaghaften Offensivakzente. Dann schlug der SV eiskalt zu: Zunächst senkte sich ein Sonntagsschuss von Ardian Jevric in den rechten Torwinkel (7.), dann nutzte Stephan Engeln die kurzzeitige Konfusion in der gegenüber der Vorwoche komplett neu zusammengestellten Viererkette aus (9.) - 0:2. Jevric hätte kurz darauf für die vorzeitige Entscheidung gesorgt - sein Kopfball nach Eckstoß wurde auf der Torlinie geklärt (20.). Der SuS konnte sich in der Folge freischwimmen - die Gäste ließen den Gegner walten, um immer wieder blitzschnell umzuschalten. Michael Gravermann tankte sich über links durch und bediente Temelkov, dessen Abnahme allerdings geblockt wurde (21.). Als Markus Krüchting dann im Strafraum gelegt wurde, hatte der Schiedsrichter keine andere Wahl als auf den Punkt zu zeigen - Temelkov verwandelte sicher - Hoffnung keimte auf (23.). Bei zwei Distanzschüssen durch Claus Heinze und Mario Beeke (31., 38.) zeigte sich Schlussmann Daniel Liesemann auf dem Posten. Nach einem der vielen erzwungenen Ballverluste im Mittelfeld ging Jevric auf dem linken Flügel ab, bediente Marc Polder, der aus der Drehung Torhüter Christoph Fork keine Chance ließ (41.). Hätte Beeke seinen Kopfball direkt nach dem Seitenwechsel ins Tor drücken können, wäre Spannung noch möglich gewesen (48.). So spulte der Gast sein Pensum wie eine echte Spitzenmannschaft herunter und setzte durch Benjamin Pahlke, der einen Freistoß ins Netz verlängerte (59.), und Arkasius Moschny, der zu einer gekonnten Bogenlampe ins lange Eck ansetzte (74.), zwei weitere Nadelstiche. Fork verhinderte in der Schlussminute gegen Björn Traufetter Schlimmeres. Der SuS steckte auch im Gefühl der Niederlage nie auf und hatte durch Beeke und Krüchting bei Distanzschüsse noch halbwegs ernsthafte Offensivaktionen (71., 79.). Ansonsten musste die engagierte Mannschaften den Qualitäts- und Klassenunterschied zum Gegner anerkennen.
Mit dem 2:1 beim bisher verlustpunktfreien TuS Wüllen untermauerte die Reserve ihre Wankelmütigkeit. Matthias Böing und Tobias Elsing erzielten die Treffer.
Keine Chance hatte die dritte Mannschaft beim 0:6 gegen den Aufstiegsfavoriten SV Heek.








