Warum Westfalia Rhynern und nicht der SuS Stadtlohn an der Spitze der Westfalenliga steht, davon konnten sich die Besucher der Partie am Sonntagnachmittag im hülsta-Sportpark überzeugen. Auch wenn beide Teams über weite Strecken auf Augenhöhe agierten - in den entscheidenden Situationen hatte der Gast stets die bessere Antwort auf seiner Seite. Mit zwei frühen Treffern in beiden Hälfte zog die Westfalia ganz im Stile einer Klassemannschaft den Gastgebern den Zahn. Dieser braucht jeweils einige Zeit, um sich von diesen Schocks zu erholen. Der sehenswerte Anschlusstreffer durch Markus Krüchting kam letztendlich zu spät - verdient hatte sich die Mannschaft diesen absolut.
Nun warten mit dem SV Lippstadt und dem FC Gütersloh 2000 in beiden kommenden Partien zwei ähnlich große Kaliber. Die Elf weiß nun, dass sie kaum Fehler machen darf, will sie gegen die Kontrahenten erfolgreich sein.
SuS Stadtlohn - SV Westfalia Rhynern 1:3 (0:1)
SuS Stadtlohn: Christoph Fork - Jordy Koster, Kai Erning, Marcel Terhaar, Mathias Uphues - Jakob Fischer, Nicolas Klein-Günnewick, Daniel Ebbing (72. Rick Reekers), André Hippers - Rainer Hackenfort (63. Alexander Lanfer), Markus Krüchting; Trainer: Frank Bajorath - SV Westfalia Rhynern: Dennis Wegner - David Schmidt, Marco Dej, Björn Mehnert - Erdal Kaleoglu, Dennis Buschening, Ralph Jonca, Andreas Neumann (79. Glen Akama-Eseme), Nils Naßhan - Björn Traufetter (79. Patrick Leclaire), Florian Gehrmann (79. Eugen Felberg); Trainer: Michael Lusch - Tore: 0:1 Florian Gehrmann (9.); 0:2 Marco Dej (51.); 0:3 Dennis Buschening (60.); 1:3 Markus Krüchting (87.) - Schiedsrichter: Lennart Brüggemann (Rheine-Mesum).
Abermals eine sensationelle zweite Halbzeit legte die Reserve gegen Union Wessum hin. Bei 0:2-Rückstand und in Unterzahl - Mario Schriever hatte die gelb-rote Karte gesehen - wendete sie ein schon verloren geglaubtes Spiel in einen 3:2-Sieg um. Gästetorhüter Lösing, der nach einer Notbremse vor der Pause eigentlich zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr auf dem Feld hätte stehen dürfen - Spielertrainer Daniel Hambach erhielt für seinen Zuruf von außen die Rote Karte, was eine automatische Sperre nach sich zieht, vereitelte sogar noch einen vierten Stadtlohner Treffer, als er kurz vor Schluss einen Foulelfmeter von Kevin Dücker parierte. Überschattet wurde dieser tolle Erfolg durch die Verletzung von Kapitän Andreas Disseler, der sich einen Fingerbruch zuzog.
Weiter erfolgreich am Projekt Klassenerhalt bastelt die dritte Mannschaft, die beim 3:1 bei Arminia Gronau II ein enorm wichtiges Auswärtsspiel gegen einen direkten Konkurrenten gewann.







