Mit einem 4:2-Auswärtserfolg ist die Westfalenligamannschaft des SuS endgültig im Tabellenmittelfeld angekommen. Danach sah es in der ersten halben Stunde noch nicht aus. Die Gäste verschliefen den Start komplett und die Gastgeber nutzten dies mit zwei Treffern durch Könemann und Daldrup aus. Mitentscheidend für die Wende war sicherlich der schnelle Anschluss durch Daniel Klein-Günnewick, dem Markus Krüchting noch vor der Pause den Ausgleich folgen ließ. Nach dem Seitenwechsel stand dem SuS zunächst das Glück zur Seite, fast im Gegenzug markierte Andre Hippers dier erstmalige Führung, die trotz des Anrennens der Hausherren bis zum Ende Bestand haben sollte. In der Nachspielzeit machte Daniel Ebbing nach einem Konter „den Deckel drauf". Wie schon in Neuenkirchen zeigte sich der hervorragende Fitnesszustand der Mannschaft. Die hohe Laufbereitschaft und der Wille, sich nicht allein mit dem Klassenerhalt zufrieden zu geben, machen derzeit den Unterschied aus. An Ostermontag steht die Mannschaft nun mit der Hammer SpVg dem nächsten Spitzenteam gegenüber.
Nach dem verdienten 2:1 gegen die SF Ammeloe wiegt die vermeidbare Niederlage der Reserve in Lünten doppelt schwer. Man hätte zu den Spitzenreiter aufgeschlossen. Bei nun drei Zählern Rückstand hat die Mannschaft dennoch noch Optionen im Meisterschaftsrennen. Die Treffer erzielten Till Robers und Andreas Disseler.
Die dritte Mannschaft gewann überraschend mit 2:1 gegen den Tabellenzweiten TSV Ahaus. Leider wurde der sportliche Wert an diesem Tage in den Schatten gestellt. Nach einer korrekten Schiedsrichterentscheidung - der Referee ließ einen Strafstoß für Stadtlohn wiederholen, da der Torhüter auf dem Tor herausgerückt war - brannten bei einigen Zuschauern der Gäste die Sicherungen durch. Dem Schiedsrichter blieb keine andere Wahl, als die Partie zu unterbrechen, da die Sicherheit nicht mehr gewährleistet war. Erst nachdem sich die Gemüter ein wenig beruhigt hatten, führte er die Partie zu Ende. Doch auch nach Spielschluss wurden er, Stadtlohner Spieler und Verantwortliche sowie der Ordnungsdienst weiter wüst beschimpft, bedroht und sogar tätlich angegriffen. Drei herbeigerufene Streifenwagenbesatzungen lösten die Situation letztendlich auf. Ein Lob gilt an dieser Stelle dem niederländischen Schiedsrichter, der die Lage jederzeit richtig einschätzte und souverän handelte. Am Ende des Tages gab es nur Verlierer - ganz besonders das „Fair Play" und der Fußball wurden „mit Füßen getreten".







