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Rückblick auf den 23. Spieltag
Erfolg auf der ganzen Linie

Wenn die heimischen Zuschauer die Gäste mit anerkennendem Applaus vom Platz geleiteten und das Thekenpersonal den gegnerischen Tross persönlich am Bus verabschiedet, dann muss schon etwas Besonderes vorgefallen sein. Und dafür hat am Sonntag die Westfalenligamannschaft des SuS mit seinen Anhängern gesorgt, indem sie dem Überflieger aus Wiedenbrück mit 3:1 die erste Saisonniederlage zugefügt hat - und das keinesfalls unverdient. Der Tenor war nach 90 sehenswerten Minuten - dem womöglich besten Spiel seit einigen Jahren - eindeutig: Dieser Erfolg wurde nicht "ergaunert", er wurde herausgespielt. Grundlage war eine frühe Führung durch Björn Bennies (9.), die den Gegner nun aufforderte, noch mehr als zuvor nach vorne zu spielen. Der Gast nutzte geschickt die sich auftuenden Lücken zu schnellen Gegenstößen, ließ sich dabei auch nicht vom Ausgleich durch Janis Hoffmann (23.) beeindrucken. Nach der Pause berannte der SC das Stadtlohner Tor, wirklich zwingend wurde er nur selten. Anders der SuS: Nach einem Foul im Strafraum an Holtheuer, zeigte der Schiedsrichter auf den ominösen Punkt und Bennies zeigte, wie wichtig er in seiner momentanen Verfassung als zentrale Schaltposition im Mittelfeld für die Mannschaft ist (75.). Er war es auch, der Daniel Ebbing, einer von drei 19-Jährigen aus dem eigenen Nachwuchs in der Startelf, mustergültig in Szene setzte, so dass dieser abgeklärt zum 1:3-Endstand einschieben konnte (83.). Der Rest bestand allein aus Jubel und Feierlichkeiten - bis spät in die Nacht hinein.

SC Wiedenbrück 2000 : SuS Stadtlohn 1:3 (1:1) 

SuS Stadtlohn: Christoph Fork - Michael Gravermann, Kai Erning, Marcel Terhaar, Mathias Uphues - Björn Bennies (88. Markus Krüchting), Nico Klein-Günnewick, Mike Holtheuer, Daniel Ebbing, Stefan Bennink - Mario Beeke (65. Nick Voogtsgeerd); Trainer: Frank Bajorath
Tore: 0:1 Björn Bennies (8.); 1:1 Janis Hoffmann (23.); 1:2 Björn Bennies (Foulelfmeter, 75.); 1:3 Daniel Ebbing (85.)
Schiedsrichter: Hendrik Rottkord (Oelde)
Zuschauer: 350
Gelb/Rote Karte: - / Stefan Bennink (80.)

Die Vorlage zu diesem perfekten Wochenende lieferten die Reserve und die dritte Mannschaft. Die Zweite bewies gegen RW Nienborg, wie viel man durch Kampf und Leidenschaft im Fußball erreichen kann. Am Ende stand ein eminent wichtiger 1:0-Sieg, den Holger Berthues Mitte der zweiten Spielhälfte sicherstellte. Da die Konkurrenz auch punktete, darf sich die Mannschaft nun keineswegs bereits zurücklehnen.

Völlig souverän spult die Dritte ihr Programm herunter. Gegen ein seit dem Hinspiel in Stadtlohn ungeschlagenes Vorwärts Epe III kam das Team zu einem ungefährdeten 4:0-Erfolg. Aufgrund der Niederlage von Eintracht Ahaus III beträgt der Abstand auf den Tabellenzweiten nun bereits 14 Punkte bei einem mehr auszutragenden Spiel. 

Impressionen vom Spiel der Reserve

Seinen unermüdlichen Einsatz belohnte Holger Berthues (links) in der 67. Minute mit einer artistischen Einlage zum 1:0-Siegtreffer.

Möglich machte diesen Treffer das energische Nachsetzen von Sturmpartner Tobias Bollmann (Mitte).

Mit einer starken Leistung empfahl sich Mario Rickhoff (links), der kurzfristig aus dem Kader der dritten Mannschaft aufrückte, für weitere Aufgaben.

Dreh- und Angelpunkt im Spiel war Jakob Fischer (links), der nicht nur in dieser Szene seinen Gegenspieler schlecht aussehen lässt.

 


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