Die Westfalenligamannschaft ist dabei, den aufgrund des verunglückten Saisonstarts verloren gegangenen Boden in der Tabelle wieder gut zu machen. Mit dem 5:0 über die SpVgg Erkenschwick hat das Team seine Position im oberen Drittel gefestigt. Und dass die Mannschaft nicht zufällig in diesen Gefilden rangiert, davon können sich die Zuschauer zuletzt Woche für Woche überzeugen. Der am Ende auch in der Höhe verdiente Sieg hatte zwei Garanten. Zum einen bewahrte Torhüter Christoph Fork seinen Vorderleute im ersten Durchgang vor einem möglichen Rückstand. Zum anderen zeigte die Offensivabteilung abermals auf, dass sie in dieser Liga zu den Besten gehört. Nach einer halben Stunde eröffnete Rainer Hackenfort mit seinem fast schon obligatorischen Treffer den Torreigen. Seine Vollstrecker-Qualitäten untermauerte dann kurz nach dem Seitenwechsel Oliver Temelkov. Spätestens mit dem 3:0 durch Mario Beeke brachen beim durchaus spielfreudigen, aber für diese Liga zu körperlos und naiv agierenden Kontrahenten sämtliche Dämme (55.). Per Seitfallzieher markierte abermals Beeke das 4:0 (67.), ehe der eingewechselte Daniel Ebbing seine Torpremiere für die erste Mannschaft feiern durfte (84.). Vorausgegangen war ein feiner Spielzug über die linke Seite. Mit dem Schlusspfiff wäre Ebbing beinahe noch ein zweiter Treffer gelungen, doch fand sein Lupfer allein das Lattenkreuz. Zuvor scheiterte Hackenfort nach toller Einzelleistung am gegnerischen Torhüter. Das Besondere: Sämtliche Tore fielen durch Spieler, die dem eigenen Nachwuchs entsprangen - ein Beleg für die erfolgreiche Vereinsphilosophie.
Dicht vor einem Erfolg beim Spitzenreiter SpVgg Vreden II stand die Reserve. Eine einzige Unachtsamkeit nach einem Eckstoß nach einer Viertelstunde sorgte für den einzigen Treffer des Spiels. Ansonsten bestimmte der SuS die Partie, zeigte sich aber gerade im zweiten Durchgang zu glücklos vor dem gegnerischen Tor.
Auf neun Punkte hat die dritte Mannschaft ihren Vorsprung in der Tabelle ausgebaut. Dank des 2:0 beim direkten Verfolger Eintracht Ahaus III und der Patzer der Konkurrenz kann das Team den anstehenden Duellen mit den weiteren Verfolgern gelassener entgegensehen.
Impressionen vom Spiel der Reserve

Das Glück des Tüchtigen war Pate des Vredener Erfolges. Nicht nur in dieser Szene gegen Tiago Fernandes hätte der Unparteiische nach einem überharten Eingreifen der Blau-Gelben einen Platzverweis aussprechen können. Nach einer weiteren rüden Attacke musste kurze Zeit später Till Robers verletzungsbedingt gewechselt werden.

Eine einzige Unachtsamkeit leistete sich die SuS-Defensive mit Kevin Kölker (rechts) und Didier Duret (links).

Kein Glück im Abschluss hatte dagegen die Offensive mit Tiago Fernandes (links).








