Mit einem neuen Trainergespann geht die Reserve des SuS Stadtlohn in die neue Spielzeit. Stephan Weise und Daniel Hambach treten im Sommer die Nachfolge von Franz-Josef Becking an, der nach insgesamt zehn Jahren mit einer Unterbrechung in der Verantwortung für den Westfalenliga-Unterbau zur Saison 2009/2010 beim Klassenkonkurrenten FC Oeding eine neue Herausforderung sucht. Den gebürtigen Münsteraner Weise (34) zog es im Seniorenalter nach Burlo; beim dortigen SV wirkte er in der Hochphase zu Beginn des Jahrtausends an der Seite der ehemaligen SuSler Andre Tubes, Stefan Epping und Sven Elsbeck in der Bezirksliga mit. Zuletzt war Weise noch in Oeding aktiv. Hambach, ebenfalls 34, kam über den SV Raesfeld und Adler Weseke zum TuS Borken, wo er - später als SG Borken - in der Bezirksliga kickte, bevor es ihn noch einmal nach Weseke verschlug. „Ganz bewusst haben wir ein junges, motiviertes Gespann gesucht, das die Mannschaft zudem auch im Feld noch entscheidend weiterbringen und somit zur Struktur des Teams beitragen kann. Basis für diese Entscheidung sind die guten Erfahrungen, die wir mit Frank Bajorath und Michael Gravermann im Westfalenligateam machen. Nicht nur vom Alter, sondern auch von der fußballerischen Auffassung her ergänzen sich die Gespanne optimal - gerade was den Umgang mit jungen Spielern und die Integration von Nachwuchsspielern angeht", erklärt der Vereinsvorsitzende Hubert Tenbrinck die Entscheidung. Ebenso sehe man es im Verein von Vorteil, ein Duo gefunden zu haben, für das die Kreisliga Ahaus noch Neuland bedeute. Bei ihrer ersten gemeinsamen Trainerstation führten Weise, wohnhaft in Stadtlohn, und Hambach vor zwei Jahren Adler Weseke auf einen sehr guten sechsten Rang in der Abschlusstabelle der Kreisliga A Borken. „Wir freuen uns auf diese Aufgabe und sehen großes Potenzial im Verein und wollen dieses auch im Unterbau der ersten Mannschaft abrufen", so Weise. „Zunächst gilt die Konzentration aller derzeit Beteiligter allerdings der aktuellen Spielzeit, in der die Klasse unbedingt erhalten bleiben muss", steckt Hambach die Prioritäten ab.








