Der SuS Stadtlohn hat zum dritten Mal in Serie den Krombacher Pokal auf Kreisebene gewonnen. Auf dem Platz von SG Coesfeld bezwangen die Stadtlohner Westfalenligafußballer die Vertretung der TSG Dülmen mit 5:1. Die beiden Finalisten haben sich durch den Einzug ins Endspiel auch für den Pokalwettbewerb auf Landesebene in der kommenden Spielzeit qualifiziert.
Der Erfolg des SuS Stadtlohn ist auch in der Höhe völlig verdient. Die Mannschaft hätte dem Spielverlauf deutlicher gewinnen können. Die SuS-Spieler trafen in den 90 Minuten mehrfach Pfosten und Latte, zudem verhinderte der Dülmener Schlussmann Florian Fries mit etlichen Glanztaten und einem sehr guten Stellungsspiel weitere Gegentreffer. Die Stadtlohner Fußballer begannen offensiv. Schon in der achten Minute verhinderte die Latte des Dülmener Tors den ersten Treffer bei einem Schuss von Dominic Steiner. Auch in den Minuten zwölf und 14 verfehlten Schüsse von Steiner und Daniel Ebbing ihr Ziel nur gang knapp. Das 1:0 in der 20 ;Minute erzielte Abwehrmann Marcel Terhaar. Er hatte sich auf der rechten Seite im Strafraum durchgesetzt. In der 27. Minute kam die TSG nach einem Fehler im Spielaufbau auf Stadtlohner Seite gefährlich vor das SuS-Tor. Christoph Fork im Stadtlohner Tor parierte den Schuss von Mario Espeter sicher. Ein Solo von Andre Hippers schloss in der 30 Minute Daniel Ebbing nach einem Rückpass mit dem Tor zum 2:0 ab. Nur fünf Minuten später verkürzte die TSG Dülmen auf 2:1. Tobis Korte war der Torschütze. Er war mit einem Flachschuss aus kurzer Distanz verfolgreich.
Im zweiten Durchgang hatten die Dülmener Elf die Großchance zum Ausgleich. Nach einem Foul im SuS-Strafraum an Fabian Trappe verhängte Schiedsrichter Alexander Wensing aus Ahaus Elfmeter. Simon Fries führte den Strafstoß aus und Torhüter Fork konnte den halbhoch geschossenen Ball abwehren.
In den folgenden 15 Minuten erarbeiteten sich die Stadtlohner Angreifer eine ganze Reihe von hochkarätigen Torgelegenheiten, das 3:1 wollte aber nicht fallen. Faik Tan schaffte in der 73. Minute im Nachschuss das dritte Tor für den SuS und setzte nach einer Ecke von Hippers in der 85. Minute und einem Kopfball von Uphues im Nachsetzen den Treffer zum 4:1. Zwei Minuten vor Schluss erhöhte Ebbing mit einem Solo von der Mittellinie zum 5:1-Endstand.
SuS Stadtlohn - TSG Dülmen 5:1
SuS Stadtlohn: Fork, Terhaar (66. Faik Tan). D. Uphues. Erning, Herking, D. Klein Günnewick, N. Klein Günnewick, Steiner (57. Vennemann), Ebbing, Hippers, Beeke - Tore: 1:0 Terhaar (20.); 2:0 Ebbing (30.); 2:1 Korte (35.); 3:1 Tan (71.); 4:1 Tan (85.); 5:1 Ebbing (88.) - Besondere Vorkommnisse: Fork, Stadtlohn, hält Foulelfmeter von Fries (63.).

Quelle: Münsterland Zeitung (Foto: Kratz)
Ausblick Finale
Die Neuauflage des Vorjahresfinales im Kreispokal sehen am Donnerstag, 2. Juni, die Besucher des Sportzentrums Süd in Coesfeld (ehemals ESV). Um 15 Uhr stehen sich dann der Westfalenligist SuS Stadtlohn und der Landesligist TSG Dülmen gegenüber. Vor gut einem Jahr verteidigte der SuS seinen Titel mit einem 4:1-Erfolg auf der Anlage von SW Holtwick - in der ersten Runde des Westfalenpokals gewann der SuS ebenso bei der TSG mit 2:0. Für diesen Wettbewerb haben sich die beiden Finalgegner erneut qualifiziert. Deshalb genießt das Endspiel offiziell auch „Freundschaftsspiel-Charakter". Auf dem Weg dorthin räumte der frühere Oberliga-Weggefährte Stadtlohns den FC Oeding (Kreisliga A), SV Eggerode (Kreisliga C), die SpVgg Vreden (Landesliga) und den SC Südlohn (Kreisliga A) aus dem Weg. Der SuS gelangte mit Siegen über Adler Buldern (Bezirksliga), Eintracht Ahaus (Landesliga), Union Wessum (Kreisliga A) und Westfalia Osterwick aus dem Weg. In Runde zwei genossen beide Kontrahenten wegen der Westfalenpokal-Teilnahme ein Freilos.
Rückblick Halbfinale
Glanzlos, aber verdient hat sich der SuS Stadtlohn erneut für den Westfalenpokal qualifiziert. Mit dem 4:2 im Halbfinalspiel bei Westfalia Osterwick zog der Titelverteidiger abermals in das Finale um den „Krombacher-Pokal" ein. In den ersten zwanzig Minuten konnten die Besucher auf dem stumpfen Kunstrasen in Osterwick schon berechtigt Zweifel hegen, ob es mit der erneuten Finalteilnahme klappen sollte. Trainer Frank Bajorath hatte auf einigen Positionen gegenüber der Meisterschaft rotiert. Unter anderem feierte der aufrückende A-Junior Philipp Wiesmann seine Premiere in der "Ersten". Die Offensive fand keine Bindung zum Spiel, die Defensive zeigte sich oft schlecht gestaffelt und hatte sichtlich Probleme mit dem kantigen Sturmduo Lukas und Niklas Segbers. Diese Unordnung nutzte die Westfalia prompt nach einer Standardsituation zur Führung (3.). Und hätte Torhüter Christoph Fork kurz darauf nicht glänzend gegen Niklas Segbert pariert, wäre der SuS zu einer echten Aufholjagd gezwungen worden (12.). Mitte der Spielhälfte hatte der Favorit dann Zugriff auf die Partie. Nach ersten zaghaften Torschüssen von Nico Klein-Günnewick und Hendrik Vennemann (20., 22.) war Mario Beeke bei der ersten richtigen Chance mit dem Ausgleich zur Stelle (26.). Faik Tan hatte eine Flanke von Nico Klein-Günnewick per Kopf verlängert. Kurz vor dem Seitenwechsel bot sich Andre Hippers die große Chance zur Führung - er verzog allerdings freistehend (38.).
Nach der Pause stellte die Westfalia ihre Offensivbemühungen kontinuierlich ein, die Kräfte ließen nach - der Westfalenligist übernahm das Kommando. Echte Gelegenheiten konnten vorerst allein Hendrik Vennemann und Faik Tan herausspielen (48., 52.). Mit der Einwechslung von Markus Krüchting kam deutlich mehr Zug ins Spiel (60.). Nico Klein-Günnewick setzte im Strafraum entscheidend nach und vollstreckte zum 1:2 (63.). Die Freude währte nur kurz. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld konnte die Westfalia umgehend wieder ausgleichen (66.). Stadtlohn hatte das Heft aber weiter in der Hand: Nachdem Niklas Hilgemann noch freistehend verzogen hatte (73.), wuchtete Krüchting ein Flanke Nico Klein-Günnewicks per Kopf in den Giebel (80.). Eine Schrecksekunde hatte die Mannschaft noch nach einer Ecke zu überstehen (86.). Als Hippers dann Krüchting schickte, tanzte dieser den Torhüter aus und schob zum 2:4-Endstand ein (87.). Nico Klein-Günnewick konnte eine tolle Einzelleistung nicht mit dem fünften Tor krönen (88.). Das Endspiel gegen den Landesligisten TSG Dülmen - eine Neuauflage des Vorjahresfinals - soll an Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 2. Juni) ausgetragen werden.
Westfalia Osterwick : SuS Stadtlohn 2:4
Stadtlohn: Fork, Terhaar, Wiesmann, M. Uphues, Herking, Vennemann, N. Klein-Günnewick, Beeke, Faik Tan (60. Krüchting), Hippers (85. Steiner), Hilgemann - Tore: 1:0 (3.); 1:1 Beeke (26.); 1:2 N. Klein-Günnewick (63.); 2:2 (66.); 2:3, 2:4 Krüchting (80., 86.).
Ausblick Halbfinale
Mit dem Bezirksligisten Westfalia Osterwick will noch eine Mannschaft die Gelegenheit wahrnehmen, dem SuS Stadtlohn die erneute Teilnahme am Finale um den „Krombacher Pokal" zu verwehren. Für den Titelverteidiger ist es die nächste Chance, sich erneut für den Westfalenpokal zu qualifizieren - die beiden Finalteilnehmer nehmen an der Spielrunde auf Verbandsebene 2010/2011 teil. Der Tabellensechste der Bezirksliga 11 hat es in den bisherigen vier Spielrunden auf dem Weg ins Halbfinale sämtlich mit A-Ligisten zu tun bekommen - und diese Aufgaben mehr oder weniger souverän gemeistert. Nach Erfolgen über RW Nienborg (7:2), BW Lavesum (5:1) und FC Ottenstein (3:1) wurde im Viertelfinale der SC Südlohn mit 1:0 bezwungen. Der SuS Stadtlohn hatte ein deutlich komplizierteres Programm zu absolvieren. Nach Siegen bei Adler Buldern (Bezirksliga - 4:2 n.V.), Eintracht Ahaus (Landesliga - 3:2) - in Runde zwei genoss das Team ein Freilos - erreichte man gegen den Kreisligisten Union Wessum dann doch mühelos mit 7:1 die Vorschlussrunde. Die Stärke der Westfalia, die vom früheren Davensberger Verbandsligaspieler Jörg Pahlig treiniert wird, liegt sicherlich im Offensivbereich. Dort gilt es, die beiden Brüder Niklas und Lukas Segbert in den Griff zu bekommen. Bei einem Erfolg könnte es im Finale zur Neuauflage des Endspiels aus der vergangenen Spielrunde gegen den Landesligisten TSG Dülmen kommen. Dieses konnte der SuS sicher mit 4:1 gewinnen - ebenso wie die erste Hauptrunde im Westfalenpokal im August 2011 (2:0). Dülmen muss sich beim A-Ligisten SC Südlohn vorstellen. Gespielt werden die Semifinals am Mittwoch, 6. April, um 19.30 Uhr. Das Finale ist für Donnerstag, 2. Juni, (Christi Himmelfahrt) vorgesehen. Dieser Termin steht aber sicher noch zur Diskussion, da sich die Finalteilnehmer zu diesem Zeitpunkt direkt nach Spielzeitende auf Saisonabschlussfahrt befinden dürften.
Rückblick Viertelfinale
Souverän ist der SuS Stadtlohn abermals in das Halbfinale des Kreispokals eingezogen. Nach dem 7:1 im Viertelfinalspiel beim Kreisligisten Union Wessum ist der Westfalenligist abermals nur noch einen Sieg vom Erreichen des Westfalenpokals entfernt. Dass die Mannschaft die Sache vom Anstoß weg ernst nahm, unterstrich Niklas Hilgemann mit seinem frühen Führungstreffer. Er drückte eine Freistoßflanke von der rechten Seite von Nico Klein-Günnewick über die Linie (3.). Die Union zeigte sich zunächst wenig beeindruckt und erhielt sieben Minuten später einen Foulelfmeter zugesprochen, den Hendrik Rose sicher verwandelte. Der SuS warf weiterhin seine spielerischen Fähigkeiten in die Waagschale und stellte noch vor dem Seitenwechsel die Weichen auf Sieg. Zunächst verpassten Markus Krüchting, Hilgemann und Andre Hippers aus aussichtsreicher Position (18., 19., 22.), dann ließ Dominic Steiner nach einem „Ecken-Festival" auf Flanke Nico Klein-Günnewicks am langen Pfosten den Knoten platzen (35.). Nach weiteren fünf Minuten war die Partie entschieden: Den dritten Treffer führte wieder Hilgemann per Kopf nach schöner Kombination über die rechte Seite über Marcel Terhaar und Nico Klein-Günnewick herbei (37.), dann legte Krüchting mit einem Gewaltschuss nach (40.). Nach der Pause mussten die sich aufopferungsvoll wehrenden Gastgeber dem hohen Aufwand immer mehr Tribut zollen. Die Gäste dominierten die Partie noch deutlicher, kamen gegen die tief stehende Wessumer Mannschaft aber nicht mehr so häufig in den torgefährlichen Raum. Es blieb zunächst bei „Halbchancen". Erst gegen Mitte der Spielhälfte zog der SuS wieder an - Krüchting übersah bei einem Außenpfostentreffer die besser postierten Mitspieler (70.). Den Torreigen setzte dann Hippers mit einem direkt verwandelten Freistoß aus 20 Metern ins „lange Eck" fort (71.). Versäumten es Krüchting und Faik Tan noch, das halbe Dutzend voll zu machen (80., 85.), so gelang dies zwei Minuten vor Spielende Nico Klein-Günnewick. Mit dem Schlusspfiff köpfte dann Faik Tan noch zum 1:7-Endstand ein.
Im Halbfinale stellt sich die Mannschaft nun beim Bezirksligisten Westfalia Osterwick vor. Das angesichts der günstigen Auslosung mögliche „Traumfinale" gegen die SpVgg Vreden ist allerdings geplatzt.
Das Viertelfinale
TSG Dülmen : SpVgg Vreden 3:1
SC Südlohn : Arminia Appelhülsen 2:1
SF Ammeloe : Westfalia Osterwick 0:1
Union Wessum : SuS Stadtlohn 1:7
Das Halbfinale (Mi., 6. April, 19.30 Uhr)
SC Südlohn : TSG Dülmen 1:4
Westfalia Osterwick : SuS Stadtlohn 2:4
Das Finale (Do., 2. Juni, 15 Uhr)
TSG Dülmen : SuS Stadtlohn 1:5
Ausblick Viertelfinale
Binnen vier Tagen kommt es gleich zu zwei Duellen zwischen dem SV Union Wessum und dem SuS Stadtlohn. Zunächst maßen sich die Union und die SuS-Reserve in einem Meisterschaftsspiel der Kreisliga A am Sonntag in Stadtlohn (0:2). Am Mittwoch, 2. März, steht die Union dann der Westfalenligamannschaft des SuS im Kreispokal-Viertelfinale gegenüber. Anstoß ist um 19 Uhr. Wessum konnte sich für die Runde der letzte Acht mit deutlichen Siegen gegen die SF Beerlage (6:1), SW Holtwick (5:1) und TuS Wüllen (2:0) ins Viertelfinale durchspielen. Der SuS Stadtlohn hatte deutlich mehr Mühe gegen Adler Buldern (4:2 n.V.) und Eintracht Ahaus (3:2). In der zweiten Runde genoss das Team ein Freilos. Der Sieger trifft im Halbfinale auf den Sieger des Duells SF Ammeloe (Kreisliga A) und Westfalia Osterwick (Bezirksliga).
Die Mannschaft von Trainer Frank Bajorath wird keine personellen Experimente eingehen.








