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Westfalenpokal: Am Ende waren alle zufrieden

Eine Halbzeit lang durfte die Gastgeber-Anhängerschar unter den rund 1300 Zuschauern im hülsta-Sportpark von einer Überraschung träumen. Der SuS Stadtlohn hielt bis zur Pause ein torloses Remis gegen Preußen Münster im Achtelfinale des DFB-Pokals auf Verbandsebene. Am Ende setzte sich der Favorit letztlich souverän mit 3:0 durch.

Der Rahmen passte: Bei tollem Winterwetter, überraschend gut bespielbarem Untergrund und großer Kulisse trumpfte der Westfalenligist von Beginn an mit einer disziplinierten Spielweise auf - nachdem die Rauchbomben der allzeit friedlichen Preußen-Anhänger verzogen waren. Gerade zu Beginn stand den Blau-Weißen auch ein wenig das Glück des Tüchtigen zur Seite. Zunächst lenkte Guerino Capretti einen Schuss von Sercan Güvenisik knapp am Tor vorbei, nachdem Stadtlohns Torhüter Christoph Fork zu kurz abgewehrt hatte (7.). Dann köpfte Jerome Assauer nach einer Flanke von Mehmet Kara vorbei (9.). Nach überstandener Drangphase agierten die Hausherren fortan mutiger und suchten ihr Heil das ein oder andere Mal selbst in der Offensive. Mehr als Halbchancen sprangen dabei allerdings nicht heraus. Gegen Ende der Halbzeit erhöhte der Regionalligist dann wieder den Druck, doch Rückkehrer Güvenisik überbot sich weiterhin im Auslassen von Großchancen (37., 44.). Somit wurden torlos die Seiten gewechselt. Dieser Zustand sollte sich schnell ändern. Mit dem ersten Angriff in Hälfte zwei führte Assauer die Gäste-Führung herbei, nachdem eine Flanke von Mervin Bakalorz unglücklich vor Stadtlohns Kapitän Matthias Uphues versprungen war (48.). Güvenisik wollte seinem Sturmpartner nicht nachstehen. Nachdem er zunächst in dem immer stärker werdenden Fork seinen Meister gefunden hatte (53.), ließ er diesem nach einer Stunde freistehend keine Chance - 0:2 (60.). Die SuS-Offensive deutete in einigen Aktionen ihre Gefährlichkeit noch an, der Widerstand war allerdings gebrochen. Die Kräfte ließen nach dem laufintensiven Spiel verständlicherweise nach. Fork rettete noch zweimal glänzend gegen Güvenisik und Artur Matlik (69., 87.). Bei Timo Scherpings erstem Ballkontakt war er aber machtlos. Mit einem Drehschuss sorgte der frühere Stadtlohner für den Endstand (80.). Der jederzeit souveräne Schiedsrichter Benjamin Schäfer hatte die Zeichen der Zeit erkannt und pfiff pünktlich ab.

SuS Stadtlohn : Preußen Münster 0:3 (0.0)
Stadtlohn: Fork, Terhaar (56. D. Klein-Günnewick), Koster, M. Uphues, Gravermann, Erning, Hippers, Beeke (73. Arends), Hackenfort, Fischer (62. N. Klein-Günnewick), Krüchting - Münster: Buchholz, Fall (85. Mümken), Capretti, Matlik, Kara, Bakalorz (65. Erzen), Lauretta, Grembowietz, Wissing, Assauer (78. Scherping), Güvenisik - Tore: 0:1 Assauer (48.); 0:2 Güvenisik (60.); 0:3 Scherping (80.) - SR: Benjamin Schäfer - Zuschauer: 1300.

Frank Bajorath (Trainer SuS Stadtlohn): „Es hat mir schon gut gefallen, wie wir in der ersten Spielhälfte dagegengehalten haben. Wir haben sehr diszipliniert gestanden. Das Konzept war mit dem frühen 0:1 nach der Pause natürlich über den Haufen geworfen. Nach dem zweiten Münsteraner Treffer war das Spiel dann quasi gelaufen. Am Ende wurden die Beine verständlicherweise schwer, Münster hat Ball und Gegner laufen gelassen. Es war schon zu erkennen, dass in unseren Reihen einige Akteure auf Augenhöhe agieren konnten. Unter dem Strich war es eine gelungene Übungseinheit für den Ernstfall am kommenden Wochenende."

Roger Schmidt (Trainer Preußen Münster): „Wir hätten sicherlich vor dem Seitenwechsel schon einen Treffer machen können. Dies haben wir dann zum richtigen Zeitpunkt nach der Pause nachgeholt. Der zweite Treffer bedeutete dann die Entscheidung. Mit dem Auftritt bin ich absolut zufrieden."

Der SuS Stadtlohn bedankt sich bei allen, die an dieser Runden Sache mitgewirkt haben. Am Ende waren schließlich alle bestens zufrieden - sowohl bei den Gastgebern als auch bei den Gästen. Bis auf eine Sicherstellung einer Person infolge des Abbrennens von Feuerwerkskörpern sei der Tag ohne besondere Vorkommnisse verlaufen, so die Polizei, die den starken Ordnungsdienst tatkräftig unterstützte. Auch dafür herzlichen Dank!

Übrigens: Dieser Artikel ist der erste in der Internet-Geschichte des gesamten SuS Stadtlohn, der alleine über 1000 Hits (!) zu verzeichnen hat!

Impressionen vom Pokalknüller

Ausblick 

Auf ein Gründungsmitglied der Fußball-Bundesliga trifft der SuS Stadtlohn am Samstag, 23. Januar 2010, um 14 Uhr im Achtelfinale des DFB-Pokals auf Verbandsebene.

Die komprimierte Historie der "Adler" 

Gegründet wurde der SC Preußen Münster am 30. April 1906 von Schülern des heutigen Johann-Conrad-Schlaun-Gymnasiums unter dem Namen „FC Preußen". In der Saison 1950/51 kam die Mannschaft auf Platz zwei der Oberliga West, einen Punkt hinter dem FC Schalke 04. In den Gruppenspielen (der Vorrunde) zur Deutschen Meisterschaft schaltete Preußen Münster dann den 1. FC Nürnberg, den Hamburger SV und Tennis Borussia Berlin aus. Im Endspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern verlor die Mannschaft vor 100.000 Zuschauern im Olympiastadion Berlin mit 1:2 (Torschütze „Fiffi" Gerritzen). In der Saison 1953/54 gelang noch einmal ein vierter Platz, ansonsten endete man stets nur im Mittelfeld. Umso überraschender kam für zahlreiche Beobachter 1963 Münsters Aufnahme in die neugegründete Fußball-Bundesliga. Das erste Bundesligaspiel am 24. August 1963 gegen den Hamburger SV wurde von 40.000 Zuschauern im Preußenstadion verfolgt und endete 1:1, nachdem Münster durch ein Tor von Falk Dörr geführt hatte. Am Ende der Saison stand Münster als Absteiger fest.

In den 1970er Jahren hatte der SCP die bis heute besten Chancen, um wieder in die Bundesliga zurückzukehren. Doch in den Jahren 1976, 1978 und 1979 wurde man in der zuvor neu gegründeten 2. Bundesliga Nord Dritter und verpasste den Aufstieg um jeweils einen Platz. Zur Saison 1981/1982 führte der DFB die eingleisige 2. Bundesliga ein. Durch einen 13. Platz in der Vorsaison konnte sich Münster für diese nicht qualifizieren und wurde erstmals drittklassig. Nach sechs vergeblichen Anläufen wurde der SC Preußen 1988 Meister der Oberliga Westfalen, scheiterte jedoch in der damals noch ausgespielten Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga an Hertha BSC. 1989 gelang den Preußen unter Helmut Horsch erneut die Meisterschaft in der Oberliga, und Preußen Münster stieg nach einem 0:0 im entscheidenden Spiel im Preußenstadion der Aufstiegsrunde gegen den MSV Duisburg in die 2. Bundesliga auf. Die folgende Zweitligasaison schloss Münster als Tabellenzwölfter ab. Gleich im Folgejahr folgte mit dem Abstieg die große Ernüchterung. Preußen stieg als Tabellenachtzehnter erneut in die Oberliga Westfalen ab. In den beiden folgenden Saisons wurde der SC Preußen jeweils Meister, scheiterte in den Aufstiegsrunden jedoch am Wuppertaler SV und an Rot-Weiss Essen. 1994 genügte Platz zwei zur Qualifikation für die neu gegründete Regionalliga West/Südwest. Im selben Jahr gewann Münster die Deutsche Amateurmeisterschaft nach einem 1:0 im Finale gegen Kickers Offenbach. In den folgenden sechs Spielzeiten in der Regionalliga stellte der SC Preußen meistens nur Mittelmaß dar.

Zur Saison 2000/2001 führte der DFB eine neue zweigleisige Regionalliga ein. Der SC Preußen konnte sich dafür am letzten Spieltag der Vorsaison durch ein 4:1 über den SC Verl vor über 10.000 Zuschauern qualifizieren und wurde der Regionalliga Nord zugeteilt. In den folgenden Saisons war Preußen Münster nun regelmäßig in den Abstiegskampf verstrickt. 2004 gelang der Klassenerhalt am letzten Spieltag in einem Abstiegsendspiel gegen Wattenscheid 09 das nach dem 1:0-Sieg der Preußen in die Oberliga musste. Im Jahr 2006, genau zum 100. Geburtstag des Vereins, waren die Preußen nach einer 1:2-Niederlage gegen den Wuppertaler SV am vorletzten Spieltag faktisch abgestiegen, auch der folgende 3:1-Erfolg gegen Bayer Leverkusen (A) konnte das Blatt nicht mehr wenden. Damit wurden die Preußen zum ersten Mal nach 100 Jahren Vereinsgeschichte viertklassig. In der Oberligaspielzeit 2006/2007 wurde der angestrebte sofortige Wiederaufstieg in die Regionalliga unter Trainer Georg Kress mit einem 6. Platz dann deutlich verfehlt. Die folgende Saison 2007/2008 wurde unter dem neuen Trainer Roger Schmidt und mit einem fast gänzlich veränderten Kader in Angriff genommen. Da ein Aufstieg in eine höhere Spielklasse aufgrund der Einführung der 3. Liga in dieser Spielzeit nicht möglich war, war das Ziel sich für die neue viertklassige Regionalliga zu qualifizieren. Dieses wurde bereits frühzeitig erreicht. Außerdem sicherte sich Preußen Münster am vorletzten Spieltag mit einem 2:0-Sieg in Hamm die Meisterschaft. Darüber hinaus wurden auch noch der Verbandspokal und der Kreispokal gewonnen, womit sich die Preußen erstmals seit 1997 für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals qualifizierten und dort dem VfL Bochum erst im Elfmeterschießen mit 5:6 unterlagen. In der Saison 2008/09 spielten die Preußen in der viertklassigen Regionalliga West eine gute Rolle, ohne allerdings in den Aufstiegskampf eingreifen zu können.

In der Abschlusstabelle belegte Münster schließlich Platz 4. Zudem gewann man erneut den Westfalenpokal, so dass der Verein auch in der Saison 2009/10 in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals vertreten war. Dort traf man auf den Bundesligisten Hertha BSC vor 18.200 Zuschauern im erstmals seit langer Zeit wieder ausverkauften Preussenstadion und verlor erst durch zwei Gegentore in den letzten zwei Minuten der nach einem 1:1 nach regulärer Spielzeit notwendig gewordenen Verlängerung mit 1:3. Extra für dieses Spiel wurde von der Stadt eine Sondergenehmigung erteilt, um die Zuschauerkapazität von 15.050 Plätzen auf über 18.000 erhöhen zu können.

Die aktuelle Situation der "Adler"

In der derzeitigen Regionalliga-Tabelle ist das Team zuletzt ein wenig zurückgefallen. Die Aufstiegsränge befinden sich aber weiter in Reichweite.

Zur Rückserie haben sich die Preußen noch mit einem echten Kracher verstärkt. Vom Zweitligisten SC Paderborn 07 kehrte Stürmer Serkan Güvenisik in die Domstadt zurück. Seinen Pflichtspiel-Einstand könnte der Rückkehrer folglich am Losberg feiern. Um den widrigen Witterungsbedingungen zu entfliehen, führt der Preußen-Tross aktuell ein einwöchiges Trainingslager in der Türkei durch. Nach dem zuvor der Zweitligist RW Ahlen noch in Deutschland mit 3:1 bezwungen werden konnte, wurde der erste Test in Kemer nun verloren. Gegen Drittliga-Spitzenreiter FC Ingolstadt setzte es eine 1:3-Niederlage. Den Ehrentreffer erzielte ausgerechnet Rückkehrer Serkan Güvenisik. Am Samstag stand die Schmidt-Elf mit der SpVg Unterhaching einem weiteren Drittligisten gegenüber - und unterlag knapp mit 1:2. In der Schlussminute verschoss Güvenisik einen Strafstoß. Mittlerweile ist der Preußen-Tross in die Heimat zurückgekehrt und bereitet sich in heimischen Gefilden seit Donnerstag auf die erste Pflichtaufgabe vor - und auf den Ansturm auf die Tabellenspitze. Den Aufstieg hat man beim Traditionsverein noch nicht abgeschrieben. 

Die Lage vor dem Duell

Eines ist gewiss: Ungleicher hätten die Vorbereitungsphasen nicht ausfallen können. Nach dem kurzfristigen Test am Donnerstag beim FC Epe (2:2) - dem dann einzigen - geht der SuS mit äußerst wenig Spielpraxis in die Partie. Freiwillig geschlagen gibt sich die Elf im "Spiel des Jahres" sicher nicht - auch wenn die Priorität ganz klar auf dem Restrundenauftakt gegen den SV Lippstadt 08 am kommenden Wochenende liegt.


Der hülsta-Sportpark: Spielfläche, Tribünen, An- und Zufahrtswege sind nahezu gänzlich vom Schnee befreit, die Linien wurde nach-, der Platz soweit möglich abgezogen. Bis Samstag sollte sich die Situation weiter verbessern, Niederschläge sind vorerst nicht gemeldet. Nach übereinstimmenden Wetterprognosen soll der vorhergesagte (Schnee-)Regen erst am späten Nachmittag einsetzen. Die abschließende Platzpflege wird am Freitag von der "Alten Garde" der Altherren-Radsportabteilung vorgenommen, bei der sich der SuS abermals für die tatkräftige Unterstützung bedankt.

In einer vorgezogenen Platzbegehung am Mittwochmittag hat die Kommission nun "grünes Licht" für die Austragung gegeben. Der Boden im hülsta-Sportpark ist zwar tief, aber nicht gefroren. Zudem sind die kurzfristigen Wetterprognosen für die Region übereinstimmend bis einschließlich Samstag positiv. In Betracht gezogen wurde bei der Entscheidung auch die Sicherheit der Besucher im und am Stadion. Um alle notwendigen organisatorischen wie sicherheits-technischen Maßnahmen einleiten zu können, wurde die Platzbegehung vorgezogen - natürlich auch im Interesse der sicher vielen auswärtigen Besucher, speziell der Preußen-Anhänger, die der SuS schon jetzt ganz besonders im westlichen Münsterland begrüßen möchte. Zusammen freuen wir uns auf einen unterhaltsamen Nachmittag und ein faires Spiel. Die Zeit des Wartens ist endlich vorbei!


Auch wenn dieser erste Höhepunkt im jahr 2010 nach dieser Vorbereitung denkbar ungünstig kommt, geht der SuS Stadtlohn hoch motiviert in sein "Spiel des Jahres".

DFB-Pokal auf Verbandsebene (Krombacher-Pokal 2009/2010") - Achtelfinale
SuS Stadtlohn (Westfalenliga) : SC Preußen Münster (Regionalliga) 
Samstag, 23. Januar, 14 Uhr
SR: Schäfer, Benjamin // Sieber, Armin // Wissing, Alexander (Kreis Recklinghausen)
hülsta-Sportpark // Uferstraße / Am Losbergpark // 48703 Stadtlohn

Das Sportliche in Kürze 

Die Teams

SuS Stadtlohn: Martin Bockhoff, Christoph Fork, Chris Harmeling - Jürgen Boll, Michael Gravermann, Jordy Koster, Alexander Lanfer, Marcel Terhaar, Dominik Uphues, Matthias Uphues - Martin Arends, Mario Beeke, Kevin Dücker, Kai Erning, Jakob Fischer, Andre Hippers, Daniel Klein-Günnewick, Nico Klein-Günnewick - Daniel Ebbing, Rainer Hackenfort, Markus Krüchting, Rick Reekers, Kai Wüpping - Trainer: Frank Bajorath - Co-Trainer: Michael Gravermann - Torwarttrainer: Heinz-Jürgen Uhlenbrock - Sportlicher Leiter: Rudi Schipper.

SC Preußen Münster: David Buchholz, Daniel Riemer, Kieran Schulze-Marmeling - Guerino Capretti, David Fall, Jens Grembowietz, Ivica Ivicevic, Harry Pufal, Jens Wissing, Orhan Özkara - Marvin Bakalorz, Mehmet Kara, David Lauretta, Julian Loose, Marc Lorenz, Arthur Matlik, Konstantin Möllering, Marc-Andre Nimptsch, Massimo Ornatelli - Jerome Assauer, Enes Demir, Michael Erzen, Sercan Güvenisik, Wojciech Pollok, Timo - Trainer: Roger Schmidt - Co-Trainer: Tobias Stock - Torwarttrainer: Jörg Jüttner - Teammanager: Carsten Gockel.

Personal
Bei den Gastgebern plagt sich aktuell Daniel Ebbing mit einer Grippe herum. Aus beruflichen Gründen muss Torjäger Rainer Hackenfort derzeit im Trainingsbetrieb kürzer treten.

Bei den Gästen werden Ivica Ivicevic, Harry Pufal und Massimo Ornatelli, die alle schon im Trainingslager nicht voll mitwirken konnten, am Wochenende ebenso nicht zur Verfügung stehen wie die kranken Marc-André Nimptsch, Julian Loose und Marc Lorenz. Tino Möllering lähmt eine Wadenverletzung, Wojciech Pollok hat Rückenprobleme. Für beide sieht es nicht gut aus, was das Wochenende betrifft. Auch Daniel Riemer ist durch eine Stauchung des Handgelenks angeschlagen. Bei einigen besteht dennoch eine Chance, aufzulaufen.

Trotz dieser Ausfälle kündigte Trainer Roger Schmidt an, mit der "bestmöglichen Elf" und "konzentriert" die Favoritenstellung zu untermauern. Der Bedeutung der Partie sei man sich bewusst. Es dürfe duchaus mit dem Sturmduo (Pollok/Güvenisik) gerechnet werden - reichlich Arbeit für die SuS-Defensive.
Nicht mehr nach Stadtlohn anreisen wird Stürmer Sami El-Nounou, dessen Vertrag unter der Woche aufgelöst wurde.

Auf Seiten der Hausherren kann Mario Beeke auf eine Vergangenheit in der Jugend der Preußen verweisen. Bekanntester Stadtlohner im Trikot des SC war zuletzt Uwe Seggewiß, den es vom SuS über Borussia Dortmund II in die Domstadt zog. Beim letzten Aufeinandertreffen in der ersten Runde des Westfalenpokals im August 2006 (1:4) war er noch für die Preußen am Ball. Vor der laufenden Spielzeit zog es ihn zum Ligakonkurrenten SF Lotte.
Auch in den vergangenen beiden Jahrzehnten zog es immer wieder Akteure aus Münster nach Stadtlohn - insbesondere zu Oberliga-Zeiten. Bekannteste Beispiele sind sicherlich der damalige Spielertrainer Benni Brinkmann, Raphael Gebker, Lars Albers, Tobias Sumelka, Kai Fischer oder auch Christian Erwig, der heute noch für den FC Schalke 04 II auf Torejagd geht.

Mit Stürmer Timo Scherping (Gronau-Epe) steht ein Akteur im Preußen-Kader, der bereits zu B-Jugend-Zeiten bis Sommer 2006 für den SuS Stadtlohn aktiv war. Der Gronauer Jens Wissing steht kurz vor der Unterschrift eines Profivertrages bei einem Bundesligisten. Marvin Bakalorz, Sohn von Ex-Profi Dirk Bakalorz, entstammt der Jugend von Westfalia Gemen. Enes Demir ist aktueller Toptorschütze der Westfalenliga 1 mit der Preußen U23, Jerome Assauer stand dem SuS in jüngerer Vergangenheit noch in der Verbandsliga bereits mit der U23 des Zweitligisten SC Paderborn 07 gegenüber.

Der Weg ins Achtelfinale
Der SuS Stadtlohn erreichte über ein 3:2 beim SuS Neuenkirchen (Westfalenliga 1) und ein 2:1 bei der SG Telgte (Landesliga 4) die dritte Runde, der SC Preußen durch ein 3:0 beim SV Herbern (Westfalenliga 2) und ein 4:2 n.V. in der Neuauflage des Vorjahresendspiels gegen SF Lotte (Regionalliga West).

Die letzten Vergleiche...auf dem Weg zum Klassiker
1998/1999: SuS Stadtlohn - SC Preußen 1:2 (1:1) (Testspiel)
2001/2002: SuS Stadtlohn - SC Preußen 1:3 (0:0) (Testspiel)
2003/2004: SuS Stadtlohn - SC Preußen 1:3 (1:2) (Testspiel)
2006/2007: SuS Stadtlohn - SC Preußen 1:4 (0:1) (Westfalenpokal - 1. Runde)

 Das Organisatorische in Kürze

Kassen
Die Kassen werden am Samstag voraussichtlich um 12 Uhr geöffnet. Es wird darauf hingewiesen, dass Mitarbeiter- und Mitgliedsausweise des SuS bei Pokalspielen uneingeschränkt keine Gültigkeit besitzen (Verbandsauflage). Es gilt eine gegenüber der Meisterschaftssaison gesonderte Preisstaffelung. Einlass wird allein über den Haupteingang an der Uferstraße gewährt. Ausgesprochene Stadionverbote gelten selbstverständlich auch in Stadtlohn.

Angesichts des zu erwartenden Zuspruchs sollten die Besucher rechtzeitig anreisen.

Parkmöglichkeiten
Es wird darum gebeten, neben den Parkplätzen am hülsta-Sportpark auch die Flächen am SuS-Sportheim (oberer Losberg - der Uferstraße am Stadion vorbei zum Trainingszentrum folgen) und am Berkelstadion sowie die ausgewiesenen Flächen in der Nähe des Stadions zu nutzen. Die Stadtlohner Besucher sollten - wenn möglich zu Fuß oder mir dem Rad - anreisen. Den Hinweisen der Polizei und des Ordnungsdienstes vor und im Stadion ist Folge zu leisten.

Anreise

Mit dem PKW...
(Navi-Zieladresse: Stadtlohn/Uferstraße)

... über die A43
Von der Autobahn A43 erreichen Sie uns aus südlicher Richtung über die Anschlussstelle Dülmen mit Weiterfahrt in Richtung Coesfeld und Gescher bzw. nördlicher Richtung (Münster) über die Anschlussstelle Nottuln in Richtung Coesfeld und Gescher. Den weiteren Verlauf ab B525/L608 in Gescher entnehmen Sie der nachfolgenden Wegbeschreibung.

...über die A31
An der Anschlussstelle Gescher/Coesfeld verlassen Sie die Autobahn und folgen der B525 („links ab") in Richtung Gescher/Stadtlohn. Nach rund zwei Kilometern biegen Sie im Kreisverkehr nach rechts auf die L608 in Richtung Stadtlohn ab. Dieser Straße folgen Sie bis zum ersten Kreisverkehr hinter dem Ortseingangsschild von Stadtlohn. Diesen verlassen Sie an der zweiten Ausfahrt ("geradeaus"). Nach rund einem weiteren Kilometer folgen Sie an der Westfalen-Tankstelle weiter dem Straßenverlauf. Im nächsten Kreisverkehr nehmen Sie abermals die zweite Ausfahrt ("geradeaus"), im dritten dann die erste Ausfahrt ("rechts ab") in Richtung Hallen-/Freibad. Hinter der Brücke biegen Sie rechts in die Uferstraße ein. Sie erreichen nach wenigen Metern auf der linken Seite den hülsta-sportpark. Um die Parkflächen am SuS-Sportheim zu erreichen, lassen Sie den hülsta-sportpark bitte "links liegen" und folgen dem Straßenverlauf (vorbei an der Tennisanlage TC Blau-Weiß und dem Trial-Gelände) bis zum SuS-Sportheim am oberen Losberg.

...über die B70
Aus nördlicher wie südlicher Richtung kommend biegen Sie an der Ampelkreuzung AVIA-Tankstelle/Kaufhaus Berken in die L608 (Burgstraße) in Richtung Gescher/Coesfeld ein. Am folgenden Kreisverkehr biegen Sie an der dritten Ausfahrt ("links ab") in Richtung Hallen-/Freibad ab. Hinter der Brücke fahren Sie rechts in die Uferstraße. Sie erreichen nach wenigen Metern auf der linken Seite den hülsta-sportpark.

Anreisende Busse sollten direkt hinter dem Kreisverkehr in Richtung Stadion gleich links vor der Berkel-Brücke auf den Parkplatz am ehemaligen Berkelstadion fahren, um das Stadion dann fußläufig zu erreichen.

Mit dem Zug...

Mit dem Regionalzug von Münster nach Coesfeld (Bahnhof); von dort die Buslinie in Richtung Gescher/Stadtlohn (Ausstieg Stadtlohn/Busbahnhof). Von dort sind es zu Fuß keine 10 Minuten bis zum Stadion (Weg bitte erfragen).

Presse
Pressevertreter geben sich bitte als solche an der Kasse erkenntlich - eine gesonderte Akkreditierung erfolgt nicht. In der Sprecherkabine stehen elektrische Anschlüsse sowie ein Telefonanschluss zur Verfügung. Ansprechpartner ist Geschäftsführer Michael Schley. Der Ausrichter bemüht sich, gesonderte Parkplätze in ausreichender Anzahl bereit zu halten.

Und zuguterletzt und nicht ganz unbedeutend... 

...die aktuelle Wetterprognose:
Samstag, 23. Januar: bewölkt - Niederschläge wohl erst am späten Nachmittag

Der Sieger der Partie tritt am Karnevalswochenende im Viertelfinale beim Landesliga-Spitzenreiter 1. FC Gievenbeck an.

 

Der SC Preußen Münster konnte den Westfalenpokal bisher drei Mal gewinnen - darunter 2008 und 2009 zweimal in Folge. Das Team peilt folglich den Hattrick an.

Der DFB-Pokal auf Verbandsebene 2009/2010 im Überblick 

Achtelfinale
Siddinghausen/Weine -TuS Erndtebrück 1:3
SF Siegen - TuS Hillegossen 4:0
SC Herford - SV Lippstadt 0:3
SC Verl - TuS Erkeln 6:1
SG Wattenscheid 09 - SV Schermbeck 2:3 n.V.
FC Gievenbeck - Delbrücker SC 2:0
SuS Stadtlohn - Preußen Münster 0:3
DSC Wanne-Eickel - FC Recklinghausen 4:2

Viertelfinale (14. Februar 2010)
TuS Erndtebrück - SF Siegen
SC Verl - SV Lippstadt
DSC Wanne-Eickel - SV Schermbeck
FC Gievenbeck - Preußen Münster


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