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Der 3. Spieltag der Saison 2011_12
Jetzt kommen die hohen Hausnummern

Gütersloh, Paderborn, Neuenkirchen, Lippstadt, Hamm: Nicht nur Intimkenner des Westfalenliga-Szene wissen, was in den kommenden Wochen auf den SuS Satdtlohn zukommt. Gerade die Traditionsvereine haben mächtig aufgerüstet, um die einmalige Gelegenheit, beim vermehrten Aufstieg in der laufenden Qualifikationssaison den Sprung zurück in die „geliebte" Oberliga Westfalen zu schaffen, zu nutzen. Oder auch mehr. Beim heutigen Gastgeber (15 Uhr) aus Gütersloh sähe man es doch sehr gerne, wenn sogar der Zwei-Klassen-Sprung in die Regionalliga gelingen würde. Der Meister der Westfalenliga spielt am Ende der Saison mit den Viert- bis Siebtplatzierten der NRW-Liga einen zusätzlichen Aufsteiger diesbezüglich aus. Für Stadtlohns Trainer Frank Bajorath allein Gedankenspiele: „Sicher hat der FC mit den Regionalligaspielern Pascal Röber, Steven Degelmann und Ustim Schröder oder auch Alexander Schiller von Westfalia Rhynern mächtig zugeschlagen. Doch: Auch in der Vergangenheit haben in Gütersloh allein Namen keine Tore geschossen", erinnert Bajorath an die vergangenen vier Partien, von denen der SuS keine verlor. Die Vorzeichen sind allerdings derart, dass Gütersloh bei zwei Siegen und 8:1-Toren die Tabelle souverän anführt. „Wir werden schon einen Sahne-Tag erwischen müssen. Wichtig wird sein, dass jeder einzelne Spieler an seine Schmerzgrenze geht und dass wir zunächst einmal kompakt stehen und arbeiten. Womöglich gelingt es uns, eine Leistung wie zuletzt in den beiden ersten Hälften gegen Bad Oeynhausen und Oestrich über 90 Minuten abzurufen - und noch eine Schippe draufzulegen." Umsetzen könnte dies die geballte Erfahrung mit Matthias Uphues, Michael Gravermann sowie Marcel Terhaar. In der Offensive wird Markus Krüchting erneut als Einzelkämpfer sein Glück versuchen müssen. „Neben Oliver Temelkov hoffe ich in wenigen Wochen auf Niklas Hilgemann als weitere Alternative zurückgreifen zu können", blickt Bajorath voraus.

Die Neue Westfälische schreibt:

"Am Sonntag soll die schwarze Serie reißen: So lange Wolfgang Grübel beim FC Gütersloh in verantwortlicher Position ist, gab es noch keinen Sieg gegen Stadtlohn. "So lange ich zurück denken kann, haben wir höchstens Unentschieden gespielt. Im vergangenen Jahr hat uns Rick Reekers in Stadtlohn alleine vernascht, und auch das Rückspiel haben wir verloren", verbindet der Sportkoordinator mit dem kommenden Gegner meist ungute  Erinnerungen. In diesem Jahr soll sich das ändern. "Irgendwann sind sie reif", hoffen Trainer Dirk Flock und Wolla Grübel auf den dritten Sieg in Folge.
Die Voraussetzungen für die Verteidigung der Tabellenführung sind fast optimal. Mittwoch und Donnerstag tummelten sich 21 Spieler beim Training. Bis auf die Langzeitpatienten Lars Beuckmann/ Raffaele Wiebusch sind alle Aktiven fit und einsatzfähig. Auch die in der vergangenen Woche angeschlagenen Ustim Schröder und Matthäus Wieckowicz konnten voll mittrainieren.  Für einen Einsatz in der Startelf kommt laut Einschätzung des Sportkoordinators keiner der beiden in Frage. Ohne zu viel zu verraten mutmaßt Wolla Grübel: "Dirk Flock hat keinen Grund, die Startelf zu verändern". Demnach startet wie in Hövelhof Temel Hop im rechten Mittelfeld, der pfeilschnelle Wieckowicz muss sich mit einem Platz auf der Bank begnügen. Wolfgang Grübel sieht darin kein Problem: "Matthäus ist sofort voll da, den kann man auch mal später reinbringen". Bei aller Vorfreude und allem Optimismus warnen die Verantwortlichen davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Besonders groß ist der Respekt vor Stadtlohns Angriffsspitze Markus Krüchting. Wolla Grübel: "Der hat im vergangenen Jahr über 20 Tore gemacht, auf den müssen wir gut aufpassen". Die bisher sattelfeste Abwehr soll das Problem lösen. "Und vorne machen wir immer einen", setzt die sportliche Leitung auf die Treffersicherheit der Offensivabteilung. Eine Fortsetzung des Offensivspektakels mit acht Toren in zwei Partien sollten die Zuschauer dabei nicht unbedingt voraussetzen. Wolla Grübel: "Wir können nicht in jedem Spiel vier Tore schießen. Stadtlohn steht hinten gut, notfalls müssen wir uns eben auch mal mit einem 1 - 0 begnügen. Das bringt auch drei Punkte". Es wäre Wollas erster Dreier gegen Stadtlohn."


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