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Der 23. Spieltag
Die Mannschaft kann nur gewinnen

Am kommenden Sonntag macht die Westfalenligamannschaft dem designierten Meister und NRW-Liga-Aufsteiger SC Wiedenbrück 2000 die Aufwartung. Der Fusionsclub entstand im Jahre 2000 durch die Fusion der beiden Stammvereine DJK Wiedenbrück und Westfalia Wiedenbrück. Nach der Fusion übernahm die Herrenfußballmannschaft das Startrecht in der Bezirksliga von der DJK und startete einen Durchmarsch in die Verbandsliga Westfalen. Nach dem Abstieg in die Landesliga im Jahr 2005 und dem direkten Wiederaufstieg gelang dem Verein 2007 die Verbandsliga-Vizemeisterschaft hinter dem SV Schermbeck und somit der Aufstieg in die Oberliga Westfalen. Dort musste man sich nach sich jedoch nach einem Jahr als Siebzehnter wieder verabschieden und spielt in der Westfalenliga. In dieser wurde das Team seinen Vorschusslorbeeren bisher in jeder Hinsicht gerecht und belegt ungeschlagen und mit 23 Punkten Vorsprung den Spitzenrang. Doch: Zum frühzeitigen Gratulieren werden die Blau-Weißen nicht nach Rheda-Wiedenbrück reisen. Das Hinspiel hat gezeigt, das man dem scheinbar übermächtigen Kontrahenten durchaus Paroli bieten kann. Vor Jahresfrist hätte der SuS zur Pause gut und gerne 2:0 führen können - Mike Holtheuer visierte unter anderem die Latte an, ein Foulspiel an Michael Gravermann wurde nach außerhalb des Strafraums verlegt. Nach der Pause spielte der SC dann seine ganze Klasse aus und siegte am Ende souverän mit 2:0 - und wurde so erstmals alleiniger Tabellenführer. Diese Position gab das Team von Ex-Profi Thomas Stratos bis heute nicht mehr ab. Sicher: Um in Wiedenbrück etwas ernten zu wollen, muss alles passen. Wichtig wird eine gute taktische Grundordnung sein; der Gegner muss vom eigenen Tor weg gehalten werden, Standardsituationen gilt es zu vermeiden. Nach vier Siegen aus den fünf vergangenen Spielen darf der SuS durchaus selbstbewusst anreisen. Und: Die Mannschaft hat seit September 2008 auswärts nicht mehr verloren. Nach den Pflichterfolgen zuletzt winken in den folgenden Wochen gegen Wiedenbrück, Lippstadt, Paderborn und Neuenkirchen in Serie Bonuspunkte. Verzichten muss das Trainergespann unter Anrechnung des Pokalspiels in Vreden bis einschließlich dem Spiel in Paderborn auf Torjäger Rainer Hackenfort, dem wie erwartet eine vierwöchige Sperre aufgebrummt wurde. Ebenso weiter nicht an Bord sind die Rekonvaleszenten Jürgen Boll und Hendrik Sahlmer. Beruflich verhindert ist an diesem Sonntag ausgerechnet der Defensivspezialist Jordy Koster. Weiter die Reserve unterstützen werden Jakob Fischer und Wouter Kemna. Somit bleiben dem Trainergespann gerade einmal ein Dutzend Feldspieler.

 

 

Mitten im Abstiegskampf befindet sich nunmehr die Reserve nach dem Debakel bei Epe II. Gegen RW Nienborg muss mit allen Mitteln eine Niederlage vermieden werden, um wieder ein wenig Ruhe einkehren zu lassen. Zu allem Überfluss hat sich das Team durch Undiszipliniertheiten von Tiago Fernandes und Tobias Elsing mit Sperren seiner Durchschlagskraft in der Offensive beraubt. Abgesehen davon ist aktuell der Abwärtstrend allein über die Einstellung und die Bekenntnis zur bedrohlichen Situation zu erreichen - egal wer aus dem engen Kader aufläuft.

Eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe steht der dritten Mannschaft bei Vorwärts Epe III bevor. Die Gastgeber haben mit drei Niederlagen die zweitwenigsten Pleiten in der gesamten C-Liga erlitten - hinter dem SuS.

Der 23. Spieltag

Westfalenliga
SC Wiedenbrück 2000 : SuS Stadtlohn
Sonntag, 22. März, 15 Uhr
SR: Rottkord, Hendrik // Karabel, Nurettin // Wienströer, Julian
Jahnstadion // Rietberger Str. 29 // 33342 Rheda-Wiedenbrück

SC Wiedenbrück 2000
Zugänge: Janis Hoffmann, Steven Degelmann, Christian Werner (alle Hammer SV), Jonathan Mellwig (A-Jugend Borussia Dortmund), Mohammed Karaaslan, Matthäus Wieckowicz (zweite Mannschaft), Olcay Turhan, Frederic Kollmeier (Arminia Bielefeld 2), Robert Hietkamp (Spvg. Hamm) Murat Kiziwaya (Spvg. Steinhagen), Marcel Althaus (SpVg Erkenschwick), Murat Turhan (FSV Rathenau-Berlin), Soner Dayangan, Mariusz Rogowski (beide SC Verl)
Abgänge: Carlos Castilla (SV Lippsstadt), Sebastian Herrmann (Arminia Bielfeld 2), Marc Kaespohl (Co-Trainer SV Hövelhof), Aleksander Knezevic (SC Herford), Michael Strzys (1. FC Kleve), Pascal Röber (Karlsruher SC 2), Dirk Flock (FC Gütersloh), Kamil Orhan (Westfalia Rhynern), Frank Scharpenberg (2. Mannschaft), Diego Bortolozzo, Matthew Dallman, Gökhan Özdemir (alle Ziel unbekannt)
Tor: Robert Hietkamp, Jonathan Mellwig, Florian Kapp
Abwehr: Pascal Hofbüker, Olcay Turhan, Steven Degelmann, Stefan Kretschmer, Sonad Taner, Mariusz Rogowski
Mittelfeld: Frederic Kollmeier, Giovanni Taverna, Carsten Strickmann, Matthäus Wieckowicz, Christian Zodrow, Maximilian Oesterhelweg, Murat Kiziwaya, Janis Hoffmann, Mohammad Karaaslan
Angriff: Soner Dayangan, Marcel Althaus, Christian Werner, Murat Turhan,
Trainer: Thomas Stratos (1. Jahr)
Saisonziel: oben mitspielen
Favoriten: -

Kreisliga A
SuS Stadtlohn II : RW Nienborg
Sonntag, 22. März, 13 Uhr
SR: Klein-Menting, Josef
Losbergpark 1 // Uferstraße/Am Losbergpark // 48703 Stadtlohn

Kreisliga C
Vorwärts Epe III : SuS Stadtlohn III
Sonntag, 22. März, 11 Uhr
SR: Burak, Saking-Sedat
Wolbertshof (Hauptplatz) // Riekenhofweg // 48599 Gronau


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