Nachdem bereits am Freitag sämtliche Rasenplätze in Hamm für unbespielbar erklärt waren, wurde am Samstagnachmittag auch der Ausweichplatz Kunstrasen gesperrt. Dieser sowie die Anfahrtswege waren nach dem neuerlichen Wintereinbruch vereist.
Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.
Recht weit hinter seinen Ansprüchen zurück rangiert der kommende Gastgeber der Westfalenligamannschaft des SuS Stadtlohn, der SV Westfalia Rhynern, aktuell in der Tabelle. Der Kontakt zur Spitze, vor der Saison ausgerufenes und in den abgelaufenen Spielzeiten meist erreichtes Ziel des Teams, ist in weite Ferne gerückt. Überraschend, konnte der starke Kader im weitesten Sinne zusammengehalten werden. Mit einer Ausnahme: Es scheint, als ob gerade der Abgang des Vorzeigetorjägers Björn Trauvetter zum FC Schalke 04 II nicht hinreichend kompensiert werden konnte. In der Konsequenz musste Coach Frank Saborowski bereits nach wenigen Monaten seinen Hut nehmen. In der Verantwortung steht nun der ehemalige Reservetrainer Alf Dambrowsky. Dass in der Mannschaft weit mehr Potenzial steckt, als sie bisher abgerufen hat, steht außer Frage. Dies hat die Elf nicht zuletzt in der Wintervorbereitung bewiesen, in der sie zuletzt deutlich mit 4:0 gegen den Westfalenligisten Borussia Dröschede gewinnen konnte und nur knapp dem NRW-Ligisten FC Gütersloh 2000 mit 1:3 unterlag.
Was den SuS am Papenloh erwartet, haben die Spiele in den vergangenen Jahren gezeigt. Insbesondere die Westfalia-Offensive um Regisseur Alexander Schiller hat den Blau-Weißen vor so manch großes Problem gestellt. So ging auch im vergangenen Jahr die Partie nach intensivem Spiel verloren. Auch im Hinspiel ließ die Westfalia gerade mit ihren agilen und wendigen Akteuren, die auf dem bekannt tiefen Boden am Papenloh ihre Stärken ausspielen werden, ihr Können im spielerischen Bereich aufblitzen - den Unterscheid und somit den 3:1-Heimsieg machte am Ende ein überragender Rückkehrer Rainer Hackenfort auf Seiten der Stadtlohner aus. Weitaus weniger beweglich präsentierte sich dabei die SV-Defensivabteilung.
Auf personeller Seite könnte Kai Erning nach überstandener Zahn-OP wieder zur Verfügung stehen. Er ist sicher ein Kandidat, der den gesperrten Stefan Bennink im zentralen defensiven Mittelfeld ersetzen könnte. Gegen Bennink wurde eine vierwöchige Sperre bis einschließlich Sonntag, 8. März, verhängt (max. vier Pflichtspiele). Neben dem Langzeitverletzten Hendrik Sahlmer (Bandscheibe) fällt kurzfristig auch noch Mike Holtheuer (Nierenbeckenentzündung) aus.
19. Spieltag
Westfalenliga
Sonntag, 15. Februar, 15 Uhr
SV Westfalia Rhynern : SuS Stadtlohn
SR: Oeztürk, Riza
Sportplatz Papenloh Rhynern // Am Sportplatz 20 // 59069 Hamm
Westfalia Rhynern
Zugänge: Kamil Orhan (SC Wiedenbrück), Kodjo Asante-Animpong (TuS Wickede), Nils Naßhahn (FSV Werdohl), Valeri Neufeld , Eugen Felberg (SG Oestinghausen), Hendrik Kunz (VfL Mark), Dominik Degelmann (2. Mannschaft), Michael Zahorodnyi (SV Lippstadt, ab 1. Januar 2009)
Abgänge: Björn Traufetter (Schalke 04 2), Alexander Thiele (SF Oestrich), Björn Polzin (SV Lippstadt), Mikel de Jesus Henriques (Ziel unbekannt)
Tor: Dennis Wegner, Christopher Sander
Abwehr: Christoph Linstaedt, Kai Schriewersmann, Valeri Neufeld, Fabian Hendriks, Kodjo Asante-Animpong, Michael Zahorodnyi
Mittelfeld: Dominik Degelmann, Nils Naßhan, Ralph Jonca, Björn Kempe, Marc-Andrè Wohlrath, Hendrik Kunz, Alexander Schiller, Erdal Kaleoglu
Angriff: Janusz Biela, Eugen Felberg, Vadim Baumbach, Florian Gehrmann, Kamil Orhan
Trainer: Alf Dambrowsky (für Frank Saborowski während der Hinserie gekommen)
Saisonziel: Kontakt zur Spitze
Favoriten: SC Wiedenbrück, FC Eintracht Rheine und eine Überraschungsmannschaft








